Südamerika Packliste

Packliste Südamerika: Hast du an alles gedacht?

Geht’s bald nach Südamerika und du weißt nicht, was du mitnehmen sollst? Dann hilft dir diese Südamerika Packliste, in der ich meine Erfahrungen aus acht Monaten Südamerika mit dir teile. Und das beste, du kannst dir die Südamerika Packliste kostenlos als PDF herunterladen, bearbeiten und ausdrucken. Nutze meine Vorlage, um deine eigene Packliste zu erstellen.

 

 

Die Herausforderung für Südamerika zu packen

Bist du auf dem Gringo Trail unterwegs, der entlang der Anden von Nord nach Süd verläuft, reist du durch unterschiedliche Klimazonen. Vom tropischen Amazonasgebiet, über mediterrane Gebiete bis hin zu der kühlen Andenregion und dem rauen Patagonien ist alles dabei. Das macht das Packen nicht unbedingt leichter.

 

Was hast du geplant?

Noch dazu kannst du unterwegs unzählige Outdoor-Aktivitäten machen und auf Mehrtageswanderungen gehen. Dafür brauchst du natürlich ganz andere Klamotten und Schuhe. Daher ist es wichtig sich vor der Abreise ein paar Gedanken zu machen, welche Regionen du bereisen willst und was für Aktivitäten du geplant hast.

 

Natürlich können sich Pläne ändern, aber dann kannst du vor Ort einkaufen gehen.

 

Link-Tipp: Der Gringo Trail: Die Hauptroute der Backpacker in Südamerika

 

Pack alles ein, was du auf jeden Fall brauchst und reduziere dich aufs Nötigste. Lass alles weg, was du nur vielleicht oder gelegentlich nutzen wirst. Wenn du nur vereinzelt wandern gehen willst, kannst du dir immer vor Ort Wander- und Campingequipment ausleihen. Planst du jedoch regelmäßig solche Touren zu machen, lohnt es sich vielleicht doch sie mitzunehmen.

Der Rucksack

Aber kommen wir zuerst zur Gepäckfrage: Koffer oder Rucksack?

 

Hier ist meine Empfehlung ganz klar der Rucksack. In Südamerika läufst du viel mehr Strecken zu Fuß und bist in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Da ist ein Rucksack deutlich praktischer, da du mit ihm mobiler, auch auf unwegsamen Gelände, bleibst.

 

Jetzt ist nur die Frage, wie groß muss der Rucksack sein? Vielen Backpackern reicht ein Handgepäck-Rucksack in Südamerika nicht aus. Mein Rucksack hatte etwa 45 Liter und war groß genug. Aber die meisten Backpacker reisen eher mit 50 bis 60 Liter Rucksäcken durch Südamerika. Nehmen sie noch Campingsachen mit, ist er sogar noch größer.

 

Neben der Rucksackgröße ist noch die Funktionalität wichtig.

 

Gerade in Patagonien und in der Andenregion kannst du unzählige Mehrtageswanderungen machen. Dafür brauchst du natürlich einen Rucksack, den du auch auf längeren Strecken gut tragen kannst. Der klassische Wanderrucksack ist viel schlanker gebaut und lässt sich besser tragen, als die beliebten Traveller-Modelle. Falls du eher selten wandern gehst, zum Beispiel nur im Torres del Paine, reicht ein normaler Backpacker-Rucksack aus oder du leihst dir vor Ort einen Wanderrucksack.

 

Meine Empfehlung: 50-60 Liter Rucksack. Nimm ein klassisches Wanderrucksack-Modell, falls du mehrere Mehrtagestouren planst. Ansonsten ist ein Traveller-Modell besser für den Backpacker-Alltag geeignet. Denk auch an eine Regenhülle* für den Rucksack.

Tagesrucksack

Neben dem großen Rucksack solltest du auf jeden Fall einen Tagesrucksack dabei haben, den du gut tragen kannst und der ausreichend groß für Tagestouren ist. Normalerweise sind 20 bis 25 Liter hierfür ausreichend . Ich kann dir den Deuter Speed lite 20 (Amazon* / SportScheck*) empfehlen, er lässt sich sehr gut tragen und selbst nach Stunden bekomme ich keine Rückenschmerzen.

 

Tipp: Bei Tagesrucksäcken gibt es oft Probleme, dass Regenhüllen nicht gut sitzen und dein Rucksack trozdem naß wird (vor allem von oben). Seit einiger Zeit nutze ich nun schon die Regenschutzhülle* von Decathlon und bin begeistert, da meine Sachen jetzt trocken bleiben. Die Hülle wird mit Clips oben an den Trägern befestigt und unten ist ein Kunststoffverstärkung, so sitzt sie tausendmal besser.

 

Süd Patagonien Backpacking

Die Kleidung

Nachdem die Rucksackfrage geklärt ist kommen wir zu den Klamotten.

 

Es reicht, wenn du Kleidung für eine gute Woche einpackst. Dann musst du zwar öfter waschen, aber dein Rucksack ist deutlich leichter. In Südamerika wirst du vielfach in Hostels unterkommen, die meist eine Waschmaschine haben oder du nutzt einen Wäscheservice in der Stadt. Das ist gar kein Problem.

Warme Kleidung

Gerade in den hohen Bergen und in Patagonien kann es empfindlich kalt werden, besonders nachts können die Temperaturen auf einstellige oder sogar null Grad fallen. Deshalb brauchst du etwas warmes zum Anziehen. Anders als zu Hause, lohnt es sich jedoch nicht, eine dicke Winterjacke mitzunehmen. In Südamerika wirst du sie wahrscheinlich viel zu selten tragen und die restliche Zeit nur mitschleppen.

 

Die Lösung heißt Layering. Zieh lieber mehrere dünne Schichten übereinander an, so bleibst du schön warm und kannst dich immer passend zu den äußeren Gegebenheiten kleiden. Außerdem kann sich das Wetter schnell in den Bergen ändern und so bist du darauf vorbereitet.

 

Der Zwiebellook ist platzsparend und du hast für jedes Wetter die richtige Kleidung dabei.

Atmungsaktive Shirts & Merino-Unterwäsche

Gerade für anstrengende Outdooraktivitäten sind klassische Baumwollshirts weniger geeignet. Schwitzt du bei einem Anstieg, ist dein Shirt danach ewig feucht und du erkältest dich leicht. Da ich nur sehr wenig schwitze, ist es bei mir meist noch okay. Falls du mehr schwitzt, lohnt es sich ein bis zwei atmungsaktive Shirts dabei zu haben. Diese transportieren die Feuchtigkeit nach außen und das Shirt ist nie nass.

 

Wenn du viel draußen in der Kälte zelten willst, kannst du über Merino-Unterwäsche* nachdenken. Diese hält schön warm und stinkt selbst nach Tagen nicht, da sie antibakterielle Eigenschaften hat. Sie sind zwar etwas teurer, aber dafür sind sie ideal für Outdoor-Aktivitäten.

Leggings

Als Frau solltest du auf jeden Fall eine Leggins einstecken. Sie nimmt nicht viel Platz weg und ist multifunktional einsetzbar. Du kannst sie tagsüber drunter anziehen oder nachts zum Schlafen. Außerdem tragen viele gerne eine Leggings zum Wandern, da sie super bequem ist und schnell trocknet.

Wanderhose

Eine Wanderhose (Decathlon* / SportScheck*) ist zwar kein Muss, aber sie ist einfach unschlagbar fürs Wandern. Meist ist sie aus einem leichten Material, was schnell trocknet. Außerdem ist sie meist bequeme geschnitten und bei vielen kannst du unten die Beine abzippen, um sie schnell zu einer kurzen Hose zu verwandeln.

 

Es gibt auch Modelle mit einem dickeren Stoff, die dich in kälteren Regionen schön warm halten. Ich rate dir aber eher zu einer dünneren, falls es kalt ist, zieh lieber lange Unterwäsche oder Leggins drunter an. So kannst du die Hose auch in warmen Gegenden tragen.

Outdoorjacke

Ein absolutes Muss ist dagegen eine gute Outdoorjacke, die dich vor Wind und Regen schützt. In Südamerika bist du sehr oft draußen unterwegs und das Wetter in Patagonien und in den Anden kann sehr schnell umschlagen. Ohne die richtige Jacke kühlst du schnell aus.

 

Kauf dir am besten eine leichte Outdoorjacke, die du ganz klein zusammenrollen kannst und die nicht viel Platz im Rucksack wegnimmt. Ist es besonders kalt, kannst du drunter mehrere Kleiderschichten anziehen, um warm zu bleiben. Das ist besser, als eine dickere Jacke mitzunehmen.

 

Meine Jacke Neufundland von Schöffel*: Ich bin super zufrieden mit meiner Funktionsjacke. Sie ist schön schlank geschnitten, nur 215 Gramm schwer und lässt sich sehr klein zusammenpacken. Davor hatte ich eine North Face Jacke aus der Flight Series und war ebenfalls zufrieden.

 

Sommerkleidung

Je nach Route dürfen natürlich kurze und leichte Klamotten nicht fehlen. Mir ist mein Eis in der Hand zerflossen, so heiß war es an Weihnachten in Buenos Aires. Und nicht nur hier, in fast jedem Land von Südamerika gibt es heiße Regionen. Überlege also vorher, durch welche Klimazonen du reisen wirst.

 

Zum Glück nimmt Sommerkleidung nicht viel Platz weg, so macht es meist nichts aus, wenn du es teilweise wochen- oder sogar monatelang nicht anrührst.

 

Schicke Klamotten

Der nächste Punkte ist eine Typfrage. Gerade in Städten fällst du mit deinen Backpackerklamotten etwas auf. Pack ein paar schöne Kleidungsstücke ein, wenn dich das stört. Oft reicht schon ein bis zwei nette Oberteile und eine neutrale Jeans oder ein Kleid aus. Perfekt wird es, wenn deine Schuhe nicht so klobig sind. Ein paar Ballerinas oder schlichte Sneaker helfen da.

 

Alles kein Muss, sondern ein Nice-to-have.

 

Die Schuhe

Das nächste große Thema sind die Schuhe.

 

Bei mir hat sich folgendes in Südamerika bewährt: 1 Paar leichte Sneaker, 1 Paar halbhohe Trail Running Schuhe (Amazon* / SportScheck*) und 1 Paar Flip Flops (Havaianas auf Amazon* / SportScheck*).

 

Im normalen Alltag und in der Stadt wirst du meist deine Sneaker tragen. Im Hostel, zum Duschen und in wärmeren Regionen kannst du die Flip Flops tragen. Draußen in der Natur sind Schuhe mit etwas mehr Profil gut. Hier kann ich dir Trail Running Schuhe empfehlen, die deutlich leichter sind, als klassische Wanderschuhe.

 

Link-Tipp: Hier ist eine Entscheidungshilfe bei der Schuhfrage

Brauchst du Wanderschuhe?

Ob du statt der Trail Running Schuhe lieber ein Paar hohe Wanderstiefel mitnehmen willst, hängt davon ab, welche Wanderungen du machen willst und ob du Probleme mit deinem Sprunggelenk hast. Neigst du leicht zum Umknicken in unebenen Gelände, solltest du natürlich lieber die hohen einpacken. Genauso wenn du alpine Wanderungen planst, wo es über Geröllfelder und Klettersteige geht. Da dir hier hohe Schuhe mehr Halt geben und den Fuß besser schützen.

 

Vielen reichen aber flache Trail Running Schuhe, die sehr angenehm zu tragen sind und in denen man sich kaum Blasen läuft. Außerdem sind sie viel leichter und kompakter, so brauchen sie nicht viel Platz im Rucksack. Zudem sehen sie meist modern aus und könnten durchaus auch in der Stadt getragen werden. Ich bin ein Fan von Trail Running Schuhen.

Was sich auf meiner Südamerika Reise bewährt hat

Insgesamt bin ich acht Monate durch Südamerika gereist. Meine Route ging einmal von Rio runter nach Feuerland und wieder hoch bis nach Kolumbien. Unterwegs habe ich diverse Treks gemacht und bin auch ins Amazonasgebiet gereist. Dabei waren folgende Sachen mir sehr nützlich.

Wie kannst du deine Wertsachen sicher aufbewahren?

Fangen wir mal mit dem Thema Sicherheit an.

 

Meinen großen Rucksack habe ich mit zwei kleinen Zahlenschlössern* gesichert. Generell habe ich nur das Nötigste mitgenommen, alles andere habe ich in der Unterkunft gelassen.

 

Gab es im Hostel oder dem Gästehaus kein Schließfach habe ich einfach meine Wertsachen in meinem Travelsafe eingeschlossen, den ich ans Bett oder einen anderen festen Bauteil angekettet habe. Es gibt ihn in zwei Größen, der Pacsafe Travelsafe 5-Liter* reicht für normale Wertsachen, wer mit Laptop reist, nimmt besser den größeren Pacsafe Travelsafe 12-Liter*.

 

Im Nachtbus habe ich mein Portemonnaie und meinen Reisepass in eine flache Bauchtasche* gepackt, die ich direkt am Körper getragen habe. Damit mich im Schlaf niemand ausrauben konnte, habe ich den Bauchgürtel als unterste Lage getragen und mein Shirt darüber in die Hose gestopft. So kam keiner direkt dran, ohne das ich es bemerkt hätte.

 

Link-Tipp: Noch mehr Sicherheitstipps für Südamerika findest du hier.

 

Perito Moreno Gletscher, Argentinien

Mütze & Handschuhe

Gerade in Patagonien, in den Bergen, auf Wanderungen und nachts im Zelt auf dem Huayhuash Trek kann es wirklich kalt werden, daher war ich froh meine Mütze dabei zu haben. Entweder bringst du deine Mütze mit und verschenkst sie, wenn du in wärmere Regionen reist. Ansonsten kannst du überall in Bolivien und Peru, die warmen Alpakamützen und -pullover für ein paar Euro kaufen.

 

Handschuhe wirst du hingegen seltener brauchen, daher mein Tipp: Kauf sie erst bei Bedarf vor Ort.

Drybag

Bei dem wechselhaften und teilweise regnerischen Wetter in Südamerika bist du mit einem Drybag (Amazon* / SportScheck*) auf der sicheren Seite. Wenn es regnet kannst du alle deine Wertsachen, das Handy und die Kamera reinstecken und nichts wird feucht, selbst bei Dauerregen.

 

Tipp: Bring auch ein paar Silicagel-Beutelchen, die die restliche Feuchtigkeit absorbieren. Du findest sie beim Einkauf in Schuhkartons oder wenn du Elektronik online kaufst.

Taschenmesser

Es ist immer nützlich, besonders beim Campen.

Stirnlampe

Mit einer Stirnlampe* hast du die Hände frei, um abends beim Campen zu kochen, das Zelt aufzumachen oder im Dunkeln die Toilette zu finden. Aber auch im Hostel ist sie hilfreich, wenn du früh morgens einen Bus erwischen willst und niemanden im Dorm wecken willst.

 

Fön

Den kannst du zu Hause lassen. In den kalten Regionen stellen viele Hostel Föns zur Verfügung oder du kannst dir einen an der Rezeption ausleihen. Auch hier gilt wieder, falls du den Fön doch vermisst, kannst du ihn immer noch unterwegs kaufen.

Schlauchschal

Der Wind in Patagonien und in den Anden ist oft eisig, da ist es wichtig, dass du alle Ritzen schließt, daher liebe ich mein Schlauchtuch.

 

Ansonsten nutze ich das Schlauchtuch oft im Nachtbus als Schlafmaske. Hast du lange Haare kannst du es im stürmischen Wetter super als Bandana nutzen. Und das sind nur ein paar Beispiele, da dieses kleine Stückchen Stoff ein wahrer Verwandlungskünstler ist.

 

Empfehlung: Ich nutze schon seit Jahren Schlauchtücher von Buff (Amazon* / SportScheck*).

 

Guanacos in Chile

Regenhose

Hier fällt das Urteil nicht eindeutig aus. In Buenos Aires habe ich mir damals eine Regenhose gekauft, aber leider nicht darauf geachtet, dass die Nähte versiegelt waren. Kam ich dann in eine heftige Schauer oder in Dauerregen, war ich trotz Regenhose irgendwann nass. Daher habe ich sie nur anfangs getragen und später nur noch meine Wanderhose. Selbst wenn ich nass wurde, war sie meist in Windeseile wieder trocken, was angenehmer war.

 

Eine Regenhose ist schon praktisch, da sie dich schön warm und trocken hält, aber oft war ich zu faul, sie anzuziehen. Falls du eine mitnimmst, investiere lieber etwas mehr Geld in eine gute.

Zusätzliches Wander- & Campingequipment

Solange du nicht regelmäßig zelten willst, würde ich die Ausstattung immer vor Ort mieten. Das ist einfach super bequem, so musst du nichts herumschleppen und leihst dir nur, was du für die Tour wirklich brauchst. Falls du deine Meinung änderst, kannst du immer noch alles unterwegs kaufen.

 

Tipp: Nur eins würde ich mitnehmen und zwar einen Hüttenschlafsack* (Schlafsack-Inlett). Das ist ein ganz dünner Schlafsack aus Baumwolle oder Seide, den du einfach zusätzlich im geliehenen Schlafsack anziehst. Das ist hygienischer und durch die extra Lage sogar wärmer. Das Ding kannst du auch nutzen, wenn die Unterkunft nicht sauber ist.

 

Und ein weiterer Tipp fürs Wandern: Falls du Probleme mit deinen Knien hast, probier doch einfach mal Wanderstöcken aus. Gerade bergab entlasten sie die Knie enorm und auf unebenen Wegen geben sie dir extra Halt.

Chlortabletten für Trinkwasseraufbereitung

In Patagonien kannst du vielerorts dein Trinkwasser direkt von einer der vielen Gebirgsflüsse abfüllen, von denen es oft reichlich gibt. Erkundige dich sicherheitshalber, wie die Wasserqualität ist. In Peru auf dem Huayhuash Trek habe ich zusätzlich noch Chlortabletten gebraucht, da oft neben dem Fluss Esel und Kühe geweidet haben. Steck sie einfach zur Sicherheit ein, sie brauchen nicht viel Platz.

 

Heutzutage würde ich wahrscheinlich eher einen Wasserfilter mitnehmen.

Reiseführer

Empfehlen kann ich dir den Lonely Planet South America on a Shoestring Guide* (Oktober 2019), er ist ideal für die Reiseplanung und um einen Überblick zu bekommen. Es gibt ihn auch in deutsch*, dieser ist jedoch doppelt so teurer.

 

Zusätzlich habe ich noch online auf Reiseblogs recherchiert und unzählige Tipps von anderen Backpackern und Locals bekommen. Das war die beste Mischung.

Spanisch lernen

Und mein letzter Tipp ist, lerne Spanisch. Und wenn es nur ein paar Brocken sind.

 

Es wird deinen Backpacking Trip bereichern, wenn du dich mit den Einheimischen unterhalten kannst und macht das Reisen entspannter. Entweder investierst du ein paar Wochen in eine Sprachschule in Südamerika. Hier ist Sucre in Bolivien sehr beliebt, da es sehr günstig ist und die Bolivianer eine sehr klare Aussprache haben. Startest du deinen Trip in Zentralamerika, kann ich dir Guatemala empfehlen.

 

Wer bereits ein Basiswissen hat, kann Vokabeln mit der Duolingo* (kostenlos) oder Babbel App lernen. Das geht ganz bequem von unterwegs und die Mühe lohnt sich. Noch mehr Inspirationen, wie du Spanisch lernen kannst, findest du hier.

 

Vulkan Chile

Die Südamerika Packliste

Kleidung

Pack Klamotten für eine Woche ein. Unterwegs kannst du ohne Probleme deine Sachen waschen. Und versuch dich auf das Nötigste zu reduzieren. Denk dran: Layering ist die Antwort. Anstatt Wintersachen einzupacken, sind viele unterschiedliche Schichten die Lösung. Test vor der Reise aus, ob du alle deine Oberteile übereinander anziehen kannst.

 

  4-5 Shirts & Tops, davon 1-2 atmungsaktive Shirts fürs Wandern

  1-2 Longsleeves oder Bluse / Hemd

  evtl. Merino-Unterwäsche*

  1 Kapuzenpullover & 1 Fleece-Pullover

 

  1-2 kurze Hosen

  2 lange Hose: Eine für den Alltag und eine für Wanderungen*

  1 Leggings / lange Unterhose

 

  Unterwäsche & Socken: Auch ein Paar Wandersocken.

  1 Schlauchschal (z.B. Buff*)

  1 Badesachen

Ausrüstung

  1 gr. Rucksack, inkl. Regenhülle*

  1 Tagesrucksack, inkl. Regenhülle*

 

  1 Outdoorjacke

  Mütze & Handschuhe

 

  Schuhe: 1x Sneaker, 1x Trail-Running-Schuhe* oder Wanderschuhe, 1x Flipflops*

 

  1 Reisehandtuch (Mikrofaser*)

  1 Hüttenschlafsack (Backpacker’s Journey*)

 

  1 Dry Bag*

  2 Zahlenschlösser für großen Rucksack – (Empfehlung: Abus 145/20*)

  evtl. Pacsafe Travelsafe 5-Liter* oder der Pacsafe Travelsafe 12-Liter* fürs Laptop

 

Diverses: Chlortabletten oder Wasserfilter (Trinkwasser), Sonnenbrille, wiederverwendbare Trinkflasche*, Wasserfilter, Göffel mit Etui*, Taschenmesser, Reisewäscheleine*, Nähset, Klebeband, Kabelbinder, Notizbuch & Stifte

Elektronik

  Smartphone: Ladegerät, Kopfhörer, Powerbank (zum Laden für unterwegs)

  Kamera: extra SD-Karten (z.B. SanDisk Ultra*), Ersatz-Akku, Ladegerät, SD-Kartenleser*

  Datensicherung: USB-Stick (z.B. Transcend*) oder externe Festplatte (z.B. WD My Passport* mit Kennwortschutz), zusätzlich Fotos in der Cloud sichern -> Hier findest du meine Tipps, wie du deine Fotos auf Reisen sichern kannst.

  Entertainment: eBook-Reader (z.B. Kindle Paperwhite*), Lautsprecher

  1 Stirnlampe*

 

bolivien uyuni

Dokumente & Finanzen

  Reisepass: Mach ein bis zwei Kopien und hinterlege dir einen Scan/Foto in der Cloud. Bewahre den Reisepass in einem wasserdichten Beutel (z.B. Loksak oder Noaks*) auf.

 

  Auslandskrankenversicherung: Super wichtig für den Notfall, hier findest du die besten im Vergleich für eine Langzeitreise. Reisepolice ausdrucken und online ablegen.

 

  Kreditkarten: Nimm am besten zwei mit, so hast du immer eine als Ersatz für den Notfall. Das sind die besten Reisekreditkarten für Backpacker.

 

  Online-Banking: Richte alles fürs Online Banking auf deinem Handy ein. Lade dir die entsprechen Banking- und TAN-Apps deiner Bank herunter. Und bewahre deine Zugangsdaten sicher auf.

 

  Notfall-Bargeld: Nimm 100 bis 200 US-Dollar in bar für den Notfall mit und verstecke sie in deinem großen Rucksack. Das Geld hilft dir im ersten Moment, wenn du bestohlen wurdest oder es Probleme bei der Bargeldbeschaffung mit deiner Kreditkarte gibt.

 

  Weitere Reisedokumente: Was solltest du noch mitbringen? Auf jeden Fall deinen internationalen Impfpass und gegebenefalls deinen Führerschein samt Internationalen Führerschein, falls du dir zwischendurch ein Auto mieten willst. Mit einem internationalen Studentenausweis bekommst du in Museen und Co. Ermäßigungen. Falls du Tauchen gehen willst, musst du deinen Tauchschein einpacken. Was fällt dir noch ein?

Reiseapotheke

Nimm eine kleine Auswahl an Medikamenten und Verbandszeug mit, womit du eine Erstversorgung vornehmen kannst. Falls du mehr brauchst oder krank bist, kannst du dir vor Ort die entsprechenden Medikamente in der Apotheke besorgen.

 

Das war in meiner Reiseapotheke für Südamerika: Schmerztabletten (entzündungshemmend), Fieberthermometer*, Wunddesinfektion (Octenisept Spray*), Antiseptikum (Betaisadona Salbe*), Verbandszeug, Pflaster (Blasenpflaster für Wanderungen), Elektrolyte für Durchfall (Elotrans*)

 

Eine ausführliche Liste findest du hier.

 

Ergänze entsprechend, was du sonst noch brauchst, wie Dauermedikamente, Verhütung, Reiseübelkeit, Augentropfen, Kontaktlinsen und so weiter.

 

Tipp: Mückenspray würde ich erst bei Bedarf vor Ort kaufen. Dann musst du es nicht schleppen und oft wirken die lokalen Präparate besser gegen Mücken.

Hygieneartikel

  Kulturbeutel*

  Zahnbürste & Zahnpasta (One Drop Only* – Zahnpasta-Konzentrat spart Gewicht)

  Seife für Körper & Shampooseife*

  Lippenbalsam (mit Lichtschutzfaktor) & Sonnenmilch

  Gesichtscreme, Makeup

Deo

Tampons (Damenhygiene)

Rasierer (Rasierschaum für Männer)

Nagelpflege

Oropax, Schlafmaske

Bürste & Haarprodukte

 

Reduziere dich aufs Notwendigste. Auf Reisen brauchst du meist viel weniger Pflegeprodukte und Makeup, als daheim. Denk auch an einen guten Sonnenschutz, da die Sonne in den Anden viel intensiver ist.

 

Tipp: Lass dein Duschgel und Shampoo zu Hause und nimm stattdessen feste Seifen mit, das spart viel Gewicht und Platz. Gute Haarseifen findest du mittlerweile in jeder Drogerie, ich kann dir die Alverde Shampooseife mit Mandarine-Basilikum Duft vom dm empfehlen.

 

Was fehlt noch auf der Südamerika Packliste?

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