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Melaka Sehenswürdigkeiten: Eine bunte Kolonialstadt in Malaysia

Melaka kannst du mit keiner anderen Stadt in Malaysia vergleichen. Sie ist einfach anders.

 

Als wichtiger Handelsort hat es Seefahrer aus der ganzen Welt angezogen. So stand die Stadt phasenweise unter der Kontrolle der Chinesen und Malayen, aber auch Portugiesen und Niederländern. Und alle haben sie ihre Spuren hinterlassen und Melaka ein unverkennbares Erscheinungsbild bescherrt.

 

Angefangen beim „Roten Platz“, über die Kirchruine auf dem Hügel St. Paul, bis hin zu Chinatown, runden das Bild von Melaka ab. Mitten hindurch fließt der Melaka Fluss, der dem ganzen eine entspannte Atmosphäre verleiht. Ein guter Ausgleich zu der Hektik am Wochenende und den lauten Fahrradrikschas.

 

Das macht Melaka so außergewöhnlich und bunt. Trotzdem besuchen relativ wenige westliche Touristen die Stadt, dafür aber viele Malaien und Singapurer, besonders am Wochenende. Unter Backpackern bleibt Melaka ein Geheimtipp und ist ein lohnenswerter Stopp auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Singapur.

 

Das sind die schönsten Sehenswürdigkeiten von Melaka.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Top 5 Highlights von Melaka

Riverside Walk: Ein Spaziergang entlang des Flusses zum Sonnenuntergang.

Roter Platz: Das Wahrzeichen von Melaka mit all den rot angemalten Gebäuden.

Heeren Street: Eine der schönsten Straßen von Melaka mit prachtvollen alten Häuserfassaden.

Kampung Morten: Ruhiges Wohnviertel am Fluss mit traditionellen Holzhäusern.

Masjid Selat Melaka: Die wunderschöne schwimmende Moschee am Meer.

 

Wie viele Tage in Melaka bleiben?

Meine Empfehlung ist es zwei Nächte in Melaka zu verbringen. So hast du einen vollen Tag zum Erkunden und kannst die Atmosphäre abends am Fluss genießen. Anderthalb Tage reichen ansonsten aus, um dir das wichtigste in Melaka anzuschauen.

 

Wenn du den Nachtmarkt auf der Jonker Street erleben willst, musst du über das Wochenende kommen. Da dieser Freitag-, Samstag- und Sonntagabend ist. Aber sei gewarnt, dann ist es am vollsten in Melaka, vor allem mit asiatischen Touristen. Deutlich ruhiger ist es innerhalb der Woche.

 

Wer nicht viel Zeit hat, kann einen Tagesausflug von Kuala Lumpur nach Melaka* unternehmen.

 

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Melakas koloniales Erbe

Vom 13. bis zum 17. Jahrhundert war Melaka ein wichtiger Umschlagplatz vor allem für den Gewürzhandel, wo sich arabische, indische, chinesische und später europäische Seefahrer trafen. Viele versuchten Melaka zu erobern, um den Handel zu kontrollieren. Über lange Zeit waren das die Chinesen, ab dem 16. Jahrhundert die Portugiesen und einhundert Jahre später die Niederländer.

 

Und bis heute findest du von allen Gruppen Spuren in Melaka.

 

Roter Platz (Dutch Square)

Am auffälligsten ist der Rote Platz, auch Dutch Square genannt, wo alle Gebäude in einem satten Rostrot gestrichen sind. Diese stammen vielfach aus der Kolonialzeit der Holländer. Wie das Rathaus (Stadthuys), was tatsächlich das älteste noch erhaltene Gebäude der Niederländer in Asien ist. Es reicht zurück bis ins 17. Jahrhundert.

 

Ansonsten steht hier noch die Christuskirche (Christ Church), die älteste protestantische Kirche von Malaysia, die 1753 von den Holländern erbaut wurde. Dann gibt es hier noch einen Springbrunnen und einen Uhrenturm der Engländer.

 

Am Roten Platz warten auch immer Fahrradrikschas auf Kundschaft. In diesen bunt geschmückten Gefährten kannst du dich durch die Stadt fahren lassen. Besonders Asiaten scheinen dies zu lieben und lassen sich zusätzlich noch mit ohrenbetäubend lauter Musik beschallen. Jedem das seine. Ein gutes Fotomotiv sind sie auf alle Fälle.

 

Ein Stückchen vor dem Roten Platz steht die katholische Saint Francis Xavier Kirche, die mit ihrer weißen Farben fast schon zurückhaltend wirkt. Besonders vom Fluss aus hast du einen schönen Blick auf die Kirche und wirst dann bemerken, dass sie etwas schief steht.

 

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Festungshügel (St. Paul’s Hill)

Direkt hinter dem Roten Platz befindet sich der Festungshügel, den du über die seitlichen Treppen erreichst. Von oben hast du einen schönen Ausblick über die Stadt und kannst das Meer sehen. Gekrönt wird der Hügel durch die Ruine der St. Paul’s Kirche, die 1521 von den Portugiesen erbaut wurde. In den alten Gemäuern stehen einige Grabplatten von den Seefahrern.

 

Wenn du jetzt der Treppe in südöstlicher Richtung hinab folgst, kommst du an den Überresten der portugiesischen Festung A Famosa (Porta de Santiago) raus. Viel ist von dem einst wichtigen Bollwerk jedoch nicht mehr erhalten.

 

Seitlich vom Fort steht dann der Sultanspalast (Istana Kesultanan). Es handelt sich um eine Nachbildung, die jedoch traditionell aus Holz ohne Verwendung von Nägeln gebaut wurde. Heute beheimatet es ein Museum, was die Geschichte Melakas beleuchtet, anhand von vielen Ausstellungsstücken. Geöffnet ist es von 9 bis 17 Uhr (montags geschlossen) und der Eintritt kostet 20 MYR (4 Euro).

 

Maritimmuseum

Öffnungszeiten: 9 bis 17 Uhr, montags geschlossen | Eintritt: 20 MYR (4 Euro) | Google Maps

 

Im Hafen steht ein Nachbau des portugiesischen Segelschiffes Flor de la Mar, mit dem Albuquerque 1511 nach Melaka kam, um die Stadt zu erobern. Du kannst es bereits von außen sehen und musst nicht unbedingt das Maritimmuseum besuchen.

 

Das Museum erzählt die maritime Geschichte Melakas. Am interessantesten ist das Holzschiff, dass du dir auch von innen anschauen kannst. Ansonsten gibt es im Nachbargebäude Ausstellungen zur Seefahrergeschichte Melakas und der Geschichte der Royal Malaysian Navi (RMN).

 

Vor Ewigkeiten war ich einst drinnen und mochte vor allem das Schiff, aber damals lag der Eintritt deutlich niedriger.

 

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Chinatown: die Altstadt von Melaka

Auf der gegenüberliegenden Flussseite vom Roten Platz befindet sich das Chinatown von Melaka. Hier findest du noch viele gut erhaltene Häuser der wohlhabenden Chinesen von damals, alte Tempel und eine Fülle an Geschäften, Restaurants und Cafés.

 

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Jonker Street (Jalan Hang Jebat)

Nachtmarkt Jonker Walk: Freitag bis Sonntag von 18 bis 24 Uhr

 

Mitten durch Chinatown verläuft die Jonker Street, die touristische Lebensader des Viertels. Die besonders am Wochenende zum Leben erwacht, wenn sich dicht gedrängt Leute über den Nachtmarkt schieben. Überall sind dann kleine Stände aufgebaut, die Snacks, Getränke und Souvenirs anbieten.

 

Tagsüber ist auch viel los auf der Jonker Street, da sie dann wieder für den Verkehr freigegeben ist.

 

Für mich gibt es schönere Ecken in Melaka, aber der Nachtmarkt war nett.

 

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Heeren Street (Jalan Tun Tan Cheng Lock)

Die Nachbarstraße der Jonker Street hieß einst Heeren Straat, was Herrenstraße auf deutsch heißt.

 

In dieser Straße stehen die mit Abstand schönsten alten Häuser von Melaka, in denen einst wohlhabende chinesische Malaien gelebt haben. Heutzutage befinden sich in ihnen Geschäfte, Restaurants, Cafés, Hotels und sogar ein Museum.

 

Das Baba & Nyonya Heritage Museum ist eine kleine Zeitreise zurück ins 19. Jahrhundert, wo du sehen kannst, wie die Familie damals gelebt hat. Die Räume sind prunkvoll mit Holzschnitzereien, Malereien und anderen Kunstwerken verziert. Das Museum ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet und montags geschlossen. Der Eintritt kostet 18 MYR (3,50 Euro).

 

Ansonsten fand ich noch das Chee Ancestral Mansion bemerkenswert, da es so großzügig ist. Während alle anderen Häuser nur eine schmale Fassade haben, aber das war ein Trick, um Steuern zu sparen („Window Tax“). Und am Ende der Straße versteckt sich noch ein schöner kleiner Tempel der Eng Choon Association.

 

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Harmony Street: Tempel & Moschee

Die andere Parallelstraße der Jonker Street wird Harmony Street (Jalan Tukang Emas) genannt, weil hier die unterschiedlichen Religionen friedlich Tür an Tür leben.

 

Den Anfang macht der Cheng Hoon Teng Tempel, der Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet wurde und somit der älteste chinesische Tempel Malaysias ist. Besonders beeindruckend sind seine mit Wächtern bemalten Türen, die kunstvollen Holzschnitzereien und Malereien. Er erinnert mich stark an die alten Tempel von George Town auf Penang.

 

Nur einen Steinwurf vom Tempel steht die Kampung Kling Moschee (Masjid Kampung Kling), die ebenfalls eine der ältesten Moscheen des Landes ist. Sie zeichnet sich durch einen ungewöhnlichen Stil aus, der scheinbar wahllos Dinge miteinander kombiniert. Von außen erkennst du es noch nicht einmal eindeutig als Moschee, es erinnert eher an eine Pagode. Innen findest du dann portugiesische Fliesen, neben viktorianischen Leuchtern und korinthischen Säulen.

 

Der Hindutempel nebenan gehört (du erräst es wahrscheinlich schon) zu den ältesten Malaysias. Das zeigt dir wie wichtig einst Melaka war. Der Sri Poyyatha Vinayagar Moorthi Tempel ist momentan jedoch geschlossen und sieht von außen nicht sehr spektakulär aus.

 

Nicht mehr auf der Harmony Street, aber nicht weit entfernt liegt die Kampung Hulu Moschee (Masjid Kampung Hulu), die tatsächlich die älteste Moschee Malaysias ist, die noch genutzt wird. Die Moschee wurde 1728 eröffnet und in einem Baustil errichtet, der typisch für Sumatra ist. Das Hauptgebäude erinnert an eine Pagode und das Minarett an einen Leuchtturm.

 

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Weitere schöne Orte in Melaka

Spaziergang am Fluss (Riverside Walk)

Mein persönlicher Lieblingsort in Melaka ist der Fluss: Sungai Melaka. Bei meinem ersten Besuch bin ich abends angekommen und entlang des mit Lampions erleuchteten Flusses zu meiner Unterkunft gelaufen. Es war ein magischer ersten Eindruck und eine der Gründe, warum ich Melaka mag.

 

Besonders in den frühen Morgenstunden und zum Sonnenuntergang ist es schön entlang des Flusses spazieren zu gehen. Der Weg erstreckt sich mittlerweile von der Flussmündung in der Altstadt bis jenseits des Busbahnhofes im Norden. Wobei der schönste Teil vom Kampung Morten bis Chinatown ist.

 

Gerade in Zentrumsnähe wirst du viel Street Art sehen, die Häuserfassaden sind voller Kunstwerke. Besonders hat mir dieses bunte Mural und der Tiger gefallen. Wenn du eine Erfrischung brauchst, kannst du am Ufer des Flusses ein Cendol essen. Ein süßer Nachtisch mit Shaved Ice, Kokosmilch und grünen Nudeln.

 

Generell lohnt es sich einen Abstecher ins Viertel Kampung Morten zu machen, wo mehr als 100 traditionelle Holzhäuser stehen, die typisch für die Region sind. Am Wochenende kannst du an der Uferpromenade etwas essen und trinken. Im Gegensatz zur Altstadt, bist du hier jedoch umgeben von Locals.

 

Bei der Altstadt sind hingegen viele Bars und Restaurants, die jeden Abend geöffnet haben und wo du die entspannte Atmosphäre genießen kannst.

 

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Tiere im Fluss

Wenn du mit offenen Augen am Fluss entlang läufst, kannst du viele Tiere sehen: Vögel, Warane, Fischotter und Schlangen.

 

Es kreisen immer Schwalben und Krähen über dem Wasser. Aber auch gelbe Pirole, Eisvögel und wenn du Glück hast, wirst du einen Nashornvogel sehen. Garantiert wirst du Warane sehen. Diese liegen tagsüber gerne faul im Schatten und ruhen sich aus. Im Laufe des Tages begeben sie sich auf Futtersuche und schwimmen im Fluss.

 

Mein Highlight waren jedoch die Fischotter, die ich ein paar Mal am späten Nachmittag, zwischen 16:30 und 18:00 Uhr, gesehen habe. Oft waren sie in einer Gruppe unterwegs und fleißig am Fischen. Hatten sie einen gefangen, kamen sie zum Ufer, um ihn zu verspeisen. Solch putzige Geschöpfe.

 

Tipp: Meist habe ich die Fischotter gehört, bevor ich sie gesehen habe. Ihr durchdringendes hohes Quieken ist schon von weitem zu hören.

 

Noch ungewöhnlicher war meine Begegnung mit einem etwa 3 Meter langen Schlange, die gerade von Feuerwehrleuten geholt und woanders hingebracht wurde. Ich denke es war eine Python.

 

Tipp: Besonders viele Tiere habe ich hinter der Shopping Mall The Shore gesehen, die sich nördlich der Altstadt befindet.

 

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Little India

Das indische Viertel von Melaka ist relativ klein und erstreckt sich rund um die Jalan Bendahara. Hier findest du Shops, die Saris, Räucherstäbchen und Opfergaben für den Tempel verkaufen. Auch befinden sich hier ein paar Restaurants.

 

Essenstipp: Im Restaurant Saravanna essen zu gehen, ist ein kleines Abenteuer. Du nimmst an einem der Metalltische Platz und erhältst ein Bananenblatt, was als dein Teller dient. Anschließend kommen unterschiedliche Leute vorbei und bringen dir Reis, Gemüse und Curries vorbei. Sag Bescheid, wenn du Vegetarier bist, dann bekommst du weißen Reis anstatt Hünchen-Reis und Linsen-Daal. Traditionell isst du mit Fingern, aber du kannst auch mit Löffel und Gabel essen.

 

Das Hafenviertel

Südlich vom Roten Platz findest du ein einige moderne Sehenswürdigkeiten und hier findest du ein paar Shopping Malls (die dürfen in Malaysia natürlich nicht fehlen).

 

Schon von weitem kannst du den Aussichtsturm Taming Sari Tower sehen, der sich langsam rotierend in die Höhe schraubt. Von dem über 100 Meter hohen Turm hast du eine tolle Aussicht, jedoch weiß ich nicht, ob es 25 Ringgit (5 Euro) wert ist.

 

Ein weiteres Erlebnis, was bei asiatischen Touristen gut ankommt, ist das Upside Down House, wo die Welt wortwörtlich Kopf steht. Ich selber habe solch ein Haus schon im Phantasialand in Deutschland besucht, was ein seltsames Erlebnis war, da es mit meinem Gleichgewichtssinn und Orientierungssinn gespielt hat. Der Eintritt kostet 22 MYR (4,35 Euro).

 

Und falls du in diese Ecke kommst, kann ich dir das Sek Yow Fook Restaurant empfehlen. Es bietet ein reichhaltiges chinesisches Buffet, das eine große Auswahl an vegetarischen Optionen hat. Das Essen ist preiswert und sehr lecker.

 

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Schwimmende Moschee von Melaka

Die Malacca Strait Mosque (Masjid Selat Melaka) wird auch schwimmende Moschee genannt, weil sie oberhalb vom Wasser erbaut wurde. Die Moschee ruht auf Stelzen am Meeresufer etwas außerhalb der Innenstadt. Sie ist nicht sonderlich groß, aber durch ihre kompakte Bauweise und den farbenfrohen Glasfenstern gehört sie zu den schönsten Moscheen, die ich in Malaysia gesehen habe.

 

Bei meinem letzten Besuch im November 2023 war sie jedoch wegen Bauarbeiten geschlossen, erkundige dich daher vorher, ob sie wieder geöffnet hat. Der Weg von der Innenstadt zur Moschee ist nicht sonderlich schön, daher empfehle ich dir ein Taxi zu nehmen.

 

Portugiesisches Viertel

Die Moschee liegt auf einer Insel, die mit dem Festland über eine Brücke verbunden ist. Nicht weit von dieser Brücke befindet sich das Portugiesisches Viertel, was ein ruhiges Wohnviertel ist. Von damals ist nur noch ein altes Wohnhaus aus der Zeit der Portugiesen erhalten geblieben. Ansonsten fällt die Christo-Statue ins Auge und das viele Wohnhäuser ein Kreuz über der Eingangstür hängen haben.

 

Abends erwacht die Hafenpromenade zum Leben, wo es zahlreiche Restaurants gibt.

 

Das waren die schönsten Orte von Melaka, lass uns noch kurz über ein paar organisatorische Dinge sprechen.

 

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Anreise & Unterkunft

Wie kommst du nach Melaka?

Melaka ist nicht an das malaiische Schienennetzwerk angeschlossen, daher ist der Bus das beste Verkehrsmittel.

 

Auf 12go kannst du den Busfahrplan einsehen und direkt ein Ticket kaufen.*

 

Vom Busbahnhof TBS in Kuala Lumpur fahren unzählige Busse Richtung Melaka. Die Fahrt dauert je nach Verkehr rund zwei Stunden.

 

Vom Flughafen KLIA in Kuala Lumpur fahren ebenfalls Busse nach Melaka. Diese sind zwar teurer, wie die aus der Innenstadt, aber so sparst du Zeit und am Ende sogar Geld. Denn du musst vom Flughafen nicht in die Innenstadt fahren.

 

Und schließlich kannst du auch von Singapur nach Melaka fahren, das geht ganz unkompliziert. Die Fahrt dauert 3,5 bis 4 Stunden.

 

Vom Busbahnhof Malacca Sentral nimmst du am besten ein Grab-Taxi zur Altstadt, was gerade mal 7 MYR (1,40 Euro) kostet. Es gibt zwar auch einen Linienbus Nr. 17, dieser braucht jedoch recht lange in die Innenstadt, da er oft hält.

 

Schöne Hostels in Melaka

Direkt am Fluss liegt das Sleep Here Hostel*, ein modernes und sauberes Hostel.

 

Die Dormitories haben alle Klimaanlage und Schlafboxen mit Vorhängen, die dir etwas Privatsphäre geben. Es gibt eine kleine Küche, wo du morgens Toast zum Frühstück bekommst. Den ganzen Tag über kannst du dir einen Kaffee oder Tee machen, und es gibt kostenloses Trinkwasser.

 

Rundum ein gutes und freundliches Hostel, in dem ich nette Leute kennen gelernt habe. In einer Viertelstunde bist du zu Fuß in der Altstadt.

 

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