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Wird Ipoh, die neue Food-Hipster-Stadt in Malaysia?!

Das Potential hätte Ipoh auf jeden Fall, denn leckeres Essen gibt es an jeder Straßenecke. Auch sonst hat Ipoh viel zu bieten: coole Street Art, einen entspannten Vibe mit grünen Ecken, einige Höhlentempel am Stadtrand, nette Leute, es ist multikulturell und es sind relativ wenig Touristen in der Stadt.

 

Psst, Ipoh ist noch ein Geheimtipp in Malaysia…, mal schauen wie lange noch.

 

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Die Highlights von Ipoh

Bevor wir zum Essen kommen, sind hier noch schnell die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

 

Die Altstadt

In ein paar Stunden hast du den Kern von Ipoh erkundet, die Altstadt erstreckt sich auf ein kleines Areal. Zu den Highlights zählen auf jeden Fall die Concubine Lane, die Market Lane mit ihren Regenschirmen und der Kong Heng Square. Auf dem „Ipoh Heritage Trail“ kommst du am alten Bahnhof, dem Rathaus und beim Uhrenturm vorbei. Alle Infos hierzu bekommst du in der Touri-Info.

 

Extra-Tipp: Der River Walk – Entlang des Flusses verläuft ein Pfad auf beiden Seiten, der besonders früh morgens schön ist. Dann sind viele Leute unterwegs und machen Sport. Die ganze Atmosphäre ist sehr friedlich und es ist noch nicht zu heiß.

 

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Die Höhlentempel (Cave Temple)

Es gibt mehrere buddhistische Höhlentempel rund um Ipoh.

 

Kek Lok Tong – Mein Tipp!

Der Tempel befindet sich in einer gigantischen Karststeinhöhle und ist der imposanteste der Höhlentempel in Ipoh. Ein zusätzlicher Bonus ist der schön angelegte Zen Garten direkt vor der Tür.

 

Sam Poh Tong & Nam Thean Tong & Ling Sen Tong Temple

Gar nicht so weit entfernt vom Kek Lok Tong liegen diese drei Tempel. Sie sind bei weitem nicht so beeindruckend wie Kek Lok Tong oder Perak Tong. Am ehesten noch der Sam Poh Tong mit dem malerischen See, aber wenn du sowieso hier bist, kannst du dir alle anschauen.

 

Perak Tong

Der Perak Tempel liegt in einer ganz anderen Ecke, nördlich der Altstadt. Er ist eingerahmt in Kalksteinfelsen und ist bekannt für seine beeindruckenden Höhlenmalereien. Halte Ausschau nach einer Treppe, die hoch auf einen lohnenswerten Ausguck führt.

 

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Ipoh hat coole Street Art

In der ganzen Stadt findest du Street Art und es macht Spaß sich treiben zu lassen, und die Kunstwerke selber zu entdecken. Natürlich kannst du auch in Maps.me reinschauen, hier sind fast alle eingetragen. In der Touristeninformation bekommst du auch einen Stadtplan mit allen Locations.

 

Neben der Altstadt und der „Old Treacher Street“, ist es vor allem die „Mural Art’s Lane“, die viel Street Art zu bieten hat.

 

Das Essen in Ipoh ist phänomenal

In Ipoh findest du hauptsächlich malaysisches und chinesisches Essen, deutlich weniger indisches.

 

Noch eine Warnung: Viele Restaurants schließen, wenn sie alles verkauft haben. Das kann bereits am frühen Nachmittag sein. Wer abends essen gehen will, sollte auf dem Night Market Gerbang Malam vorbeischauen, der um 18 Uhr startet.

 

Was du probieren musst

White Coffee ist eine Kaffeespezialität aus Ipoh. Dabei wird eine spezielle Bohnenmischung verwendet, die mit Palmölmargarine geröstet wird. Ich bin zwar kein Kaffeeexperte, aber es war der beste Kaffee (für asiatischen Verhältnisse), den ich in ganz Malaysia getrunken habe. Empfehlen kann ich dir den White Coffee with Ice im Laksa House.

 

Ipoh ist bekannt für seine Hühnchengerichte, vor allem für Salted Chicken, Chicken Rice und Nga choy kay (Beansprout Chicken). Ich habe es nicht probiert, da die Gerichte hauptsächlich aus Fleisch bestehen. Aber mein Vermieter hat mir diese beiden Restaurants empfohlen: Restaurant Lou Wong Tauge Ayam Kuetiau und Ayam Garam Aun Kheng Lim.

 

Überall in der Stadt findest du kleine Foodcourts, ich kann dir vor allem folgende empfehlen:

 

Link-Tipp: Hier kannst du alles über die leckersten Gerichte und Getränke in Malaysia nachlesen.

 

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Alles was, du zu Ipoh wissen musst

Anreise

Am bequemsten ist die Anreise mit dem Zug, da es sowohl nach Kuala Lumpur, als auch nach Butterworth (Penang) schnelle Direktverbindungen gibt. Wer sparen will, kann den langsamen „Commuter Train“ nehmen.

 

Etwas günstiger ist der Bus, der darüber hinaus viel mehr Verbindungen anbietet, so zum Beispiel in die Cameron Highlands und zur Insel Pangkor. Der Busbahnhof Amanjaya liegt etwas außerhalb, es fahren zwar öffentliche Busse hin, aber mit dem Uber oder Grab geht es schneller.

 

Spar-Tipp

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  • Und das gleiche gilt für Grab: Bist du noch nicht registriert, kannst du den Code GRABG8WRSEXD oder den Link* nutzen und du bekommst einen Discount für deine erste Fahrt.

 

Auf Easybook und 12go.asia kannst du online checken, wann ein Bus oder Zug fährt und wie viel es kostet. Ich habe nicht online gebucht, sondern habe meine Tickets immer am Schalter spontan gekauft. Es fahren so viele Busse und Züge, dass ich nie Probleme hatte.

 

Unterkunft

Hier kann ich euch das Grayhaus auf Airbnb empfehlen, dass moderne und saubere Privatzimmer hat. Falls du noch neu auf Airbnb* bist, habe ich hier einen Gutschein für dich.

 

Transport

Das schöne in Ipoh ist, dass du bis auf die Höhlentempel alles zu Fuss erkunden kannst. Und für die Tempel nimmst du dir am besten ein Uber oder ein Grab, was günstiger als ein Taxi ist.

 

Orientierung

Die Touristeninformation ist in der Nähe des Royal Ipoh Clubs. Hier bekommst du viele Infos und einen Stadtplan mit den wichtigsten Street Art Locations und dem Ipoh Heritage Trail.

 

Warst du noch nie in Asien?! Dann ist Malaysia perfekt für dich, da das Reisen hier so einfach ist und du kaum Verständigungsprobleme hast, da fast jeder Englisch spricht.

 

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