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Asturien Roadtrip: Highlights & Route

Asturien ist ein kleines grünes Paradies mit seiner 300 Kilometer langen Felsenküste, den verträumten Fischerdörfern und seinem grünem Hinterland. So wird die Küste auch passend „Costa Verde“ (dt. Grüne Küste) genannt.

 

Die Provinz im Norden von Spanien ist außerhalb des Landes wenig bekannt und somit vom Massentourismus verschont geblieben. Vor allem im Sommer schätzten die Spanier, dass es hier nicht so heiß wird, wie im Rest des Landes.

 

Auf einem Roadtrip durch Asturien, kannst du die versteckten Badebuchten, bunten Fischerdörfer und charmanten Kleinstädte erkunden.

 

In diesem Asturien Reiseguide erfährst du alles über die schönes Orte, mögliche Routen und Reisetipps für deinen Roadtrip.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Wanderer wird außerdem der Picos de Europa Nationalpark in Asturien begeistern, eine fantastische grüne Bergwelt mit vielen Gipfeln über 2.000 Metern.

 

Was für schöne Orte hat Nordspanien noch zu bieten? Finde es heraus.

 

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Asturien Roadtrip: Die schönsten Orte

Die drei größten Städte Asturiens sind Avilés, Oviedo und Gijón, die nah beieinander liegen und ein Dreieck bilden.

 

Avilés

Den Anfang im Westen macht Avilés. Die Stadt liegt nicht direkt am Meer, sondern an einem schmalen Meeresarm, dem Ría de Avilés. Dessen Ufer sind gesäumt mit vor Anker liegenden Schiffen und Industrieanlagen, was nicht unbedingt der schönste erste Eindruck ist.

 

Tatsächlich will Avilés sein Image als Industriestadt abstreifen, um für Touristen attraktiver zu werden, und beauftragte den berühmten Architekten Oscar Niemeyer ein Kulturzentrum zu entwerfen.

 

Und die Strategie ist (fast) aufgegangen, die moderne Architektur im Hafen ist das neue Aushängeschild der Stadt.

 

Sehenswert ist auch der historische Altstadtkern von Avilés, mit seinen kleinen bunten Häusern und alten Kirchen. Die Gassen laden zum Flanieren ein und da das Zentrum überschaubar ist, wirst du das meiste von alleine entdecken.

 

Interessant fand ich den traditionellen Hórreo, der für die Lagerung der Ernte auf dem Land genutzt wird und typisch für Asturien ist.

 

Centro Niemeyer

Die Altstadt ist nett, aber das eigentliche Highlight von Avilés ist das Centro Niemeyer.

 

Ein Kulturzentrum, das aus mehreren futuristischen weißen Gebäuden besteht, die wie Skulpturen im offenen Raum stehen. Architektur-Fans und Fotografen werden es lieben, die Anlage aus den verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden.

 

Genutzt wird das Centro Niemeyer als Veranstaltungs- und Ausstellungsstätte, hier ist das Programm.

 

Inspiriert durch das Guggenheim Museum in Bilbao, wollte Avilés sich mit diesem Projekt neu erfinden, aber das Experiment ist nur halb aufgegangen. Schon alleine durch seine Lage, wirkt es wie eine Insel am Hafen, da es über eine viel befahrene Straße von der Altstadt abgetrennt ist.

 

So ist kaum etwas los, als ich es im Juni besuche. Es ist Dienstag und zu meiner Überraschung ist die Ausstellung nur von Mittwoch bis Sonntag geöffnet (wie ärgerlich, auf die Idee bin ich nicht gekommen).

 

Das ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum es so ruhig ist. Und außerhalb des Sommers wird es gar nicht genutzt.

 

Der Besuch von Avilés hat sich für mich trotzdem gelohnt, ein halber Tag reicht jedoch völlig aus.

 

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Wo in Avilés übernachten?

Das Hotel Alda Palacio Valdés* hat eine zentrale Lage, von wo aus es nicht weit zum Centro Niemeyer und zur Altstadt sind. Die Zimmer sind modern, sauber und ruhig. Ein Pluspunkt sind die kostenlosen Parkplätze.

 

Tipp: Für Camper gibt es außerhalb der Stadt einen kostenlosen Stellplatz an einem Stausee. Das hört sich jetzt idyllischer an, als es ist, da es nur ein asphaltierter Parkplatz ist, aber es ist schön ruhig hier.

 

  Falls du auf dem Asturias Airport landest. Der Flughafen befindet sich 14 Kilometer westlich von Avilés, wo du wahrscheinlich deinen Mietwagen abholst. Ansonsten bringt dich ein Bus für 4 Euro vom Flughafen in 20 Minuten in die Innenstadt von Avilés.

 

Cabo de Peñas

Auf dem Weg von Avilés nach Gijón kannst du einen kurzen Stopp am nördlichsten Punkt von Asturien einlegen.

 

Am Cabo de Peñas pfeift oft der Wind und die Wellen branden in 100 Metern Tiefe gegen die Steilküste. Vögel gleiten durch die Luft und rein theoretisch (mit ganz viel Glück) kannst du im Sommer Wale vorbeiziehen sehen.

 

Folge dem schmalen Fußpfad entlang der Küste vom Leuchtturm, um das Panorama zu genießen. Ich mag ja solche ruhigen Orte, wo die Blicke bis zum Horizont schweifen können und du die Kraft des Meeres spürst.

 

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Gijón

Weiter geht es ostwärts nach Gijón (asturisch Xixón), mein Favorit von diesem Städte-Trio. Gijón ist mit seinen 275.000 Einwohnern die größte Stadt Asturiens. Es liegt direkt am Meer und hat einen maritimen Charme, den die anderen beiden Städte missen.

 

Als ich morgens am Strand San Lorenzo entlang laufe, gefällt mir Gijón auf Anhieb.

 

Die Stadt wurde zwar während des Bürgerkrieges zerstört, aber der Innenstadtkern wurde wieder liebevoll errichtet. Vor allem die Landzunge mit der Altstadt Cimadevilla ist nett und geht in einem Park über, von wo du den modernen Hafen im Nordwesten sehen kannst.

 

Ansonsten gibt es keine Must-See Orte in Gijón. Folge einfach deiner Neugierde und genieße den Strand.

 

Wo in Gijón übernachten? Das Boogalow Hostel* ist ein Traum, in dem man gerne eine Nacht länger bleibt. Es ist direkt am Strand und die Einrichtung strahlt ein entspanntes Urlaubsfeeling aus, was wahrscheinlich an der Hängematte liegt. Die Zimmer sind alle hell, sauber und modern. Das Hostel ist eine richtige Wohlfühloase zum fairen Preis.

 

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Universidad Laboral

Von einer Sehenswürdigkeit muss ich dir doch noch erzählen, denn sie liegt etwa 3 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums und wird dadurch leicht übersehen. Für mich war es einer der Highlights von Gijón.

 

Im 20. Jahrhundert wurde zur Zeit der Franco-Diktatur dieser Monumentalbau errichtet, die Universidad Laboral.

 

Schon von weitem kannst du den filigranen Turm sehen und beim Näherkommen die enormen Dimensionen des Gebäudes erfassen. Im Osten befindet sich dann der Haupteingang, der in den großen Innenhof führt.

 

Heute wird das Gebäude von der Universität, Forschungseinrichtungen und einem Fernsehsender genutzt. Der Innenhof ist tagsüber frei zugänglich.

 

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Oviedo

Der dritte im Bunde ist Oviedo. Während Avilés und Gijón an der Küste liegen, befindet sich Oviedo landeinwärts und ist umgeben von grünen Bergen.

 

Oviedo gehört zu den ältesten Städten Spaniens und war der Wohnsitz des Königs von Asturien im 9. und 10. Jahrhundert.

 

Das kannst du vor allem an der historischen Altstadt erkennen, wo unzählige prachtvolle Kirchen und Palacios stehen. Am herausragendsten ist die große Kathedrale. Mir hat auch die Gegend rund um die Markthalle Mercado del Fontán gefallen.

 

Außerhalb der Altstadt findest du neben normalen Apartmenthäusern auch ungewöhnliche moderne Architektur wie den Kongresspalast, der mich an ein Raumschiff erinnert hat.

 

Der Schlenker nach Oviedo lohnt sich gleich doppelt, wenn du ihn für einen Ausflug ins Grüne nutzt, wo du Wandern und Radfahren gehen kannst. Wegen Regen habe ich diese Ecke verpasst, aber ich hatte mich schon drauf gefreut, denn die Fotos online sehen gut aus.

 

Wo in Oviedo übernachten?

Für Alleinreisende ist das Green Hostel* eine tolle Unterkunft. Es liegt mitten im Zentrum und von der Dachterrasse hast du eine Top-Aussicht. Darüber hinaus gibt es eine kleine Küche und Gemeinschaftsraum, wo es morgens ein kostenloses Frühstück gibt.

 

Wenn ihr zu zweit unterwegs seid, bekommt ihr im Ibis Budget Oviedo* ein schlichtes Doppelzimmer zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis geboten. Die Lounge und Frühstücksbar haben ein modernes Interieur im Industrial-Chic, was erfrischend für eine Hotelkette ist.

 

Bis zur Altstadt braucht ihr zu Fuß etwa 10 Minuten, obendrauf gibt es hinterm Haus kostenlose Parkplätze. Ach so, das Frühstück ist auch im Preis mit inbegriffen.

 

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Fernando Alonso Museum

Eintritt: 15 Euro | Location: Google Maps | offizielle Webseite

 

Am Stadtrand von Oviedo liegt das Museo y Circuito Fernando Alonso, das die größte Sammlung rund um den Rennfahrer bereit hält.

 

Für Formel1-Enthusiasten sind sicher die Autos am interessantesten, ansonsten sind hier auch Trophäen, Helme, Anzüge und andere Erinnerungsstücke ausgestellt.

 

Fernando Alonso wurde in Oviedo geboren und ist der spanische Michael Schumacher.

 

Genauso wie Schumacher die Formel1 in Deutschland populär gemacht hat, so begeisterte Alonso die Spanier für den Motorsport.

 

Wanderung: Ruta de Las Xanas

Länge: 9 km | Dauer: 2 bis 3 Stunden | Start- & Endpunkt

 

Schon von Oviedo kannst du die grünen Berge sehen, fährst du 25 Kilometer aus der Stadt heraus, kannst du wandern gehen. Die Ruta de Las Xanas ist eine kurze lohnenswerte Wanderung durch eine Schlucht, dessen Weg teilweise in den Fels gesprengt wurde.

 

Park dein Auto in Las Xanas und folge dem Weg durch die Schlucht entlang des Flusses Arroyo de las Xanas, der irgendwann in nordöstliche Richtung abzweigt.

 

Kurz darauf verlässt du den Fluss und gehst über das Dorf Dosango nach Norden, um für den Rückweg dem Senda de Valdolayés zu folgen. Dieser bringt dich zurück zum Parkplatz.

 

Radweg: La Senda del Oso

Route: Tunón bis Entrago | Länge: 40 km (hin & rück) | Dauer: 2 bis 4 Stunden | Karte

 

Wer lieber Fahrrad fährt, kann dem La Senda del Oso folgen. Das ist ein 20 Kilometer langer Radweg, der auf ein ehemaligen Eisenbahnstrecke durch das Tal führt.

 

Ein wirklich schöne Strecke, die mitten durch den Wald, durch Tunnel und parallel zum Fluss verläuft. Zu den Highlights zählt (vor allem für Kinder) der Besuch des Bärenzentrums in Proaza, in dem im Moment jedoch nur ein Braunbär lebt.

 

Räder kannst du dir vor Ort leihen. Im Sommer reservierst du dir am besten eins, hier sind weitere Informationen.

 

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Costa Verde: Schöne Orte in Asturien

Von Oviedo geht es zurück an die Küste, die Costa Verde (grüne Küste) genannt wird.

 

Zu den Highlights an der Küste zählen die Fischerdörfer Cudillero und Llastres, der vornehme Badeort Ribadesella, die schönen Küstenpfade entlang der zerklüfteten Felsenküste und den Kaps. Und nicht zu vergessen die unzähligen Badebuchten und Strände, worauf ich gleich eingehe.

 

Das sind die schönsten Orte an der Küste Asturiens.

 

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Cudillero

Der süße Fischerort Cudillero liegt westlich von Avilés und gehört zu den Highlights Asturiens.

 

Das kleine Dorf schmiegt sich in eine schmalen Felsenbucht, leicht zurück versetzt und geschützt von der rauen See. Die Häuser sind winzig und bunt bemalt, verbunden durch schmale Gassen und Treppen.

 

An einigen Häusern hängt getrockneter Fisch hinab, andere Fassaden sind mit Muschelschalen verziert.

 

Cudillero gehört zu den charmantesten Dörfern Asturiens.

 

Es macht Spaß durch das Labyrinth an Gassen zu streifen und die Aussichten von den höher gelegenen Häusern zu genießen. Das sind die beiden schönsten Aussichtspunkte: Mirador de la Garita und Mirador del Picu.

 

Noch heute leben die Bewohner vom Fischfang, Ackerbau und mittlerweile Tourismus. Im Sommer kann es voll werden, dann kommst du am besten früh morgens. Als ich im Juni dort war, war es noch relativ ruhig.

 

Die schmale Straße mitten durch Cudillero darf nur von Anwohnern genutzt werden, folge also nicht blind Google Maps. Und nordwestlich befindet sich ein großer kostenloser Parkplatz am Hafen, den du über die breite Straße CU-3 erreichst.

 

Tipp: Übernachte in Cudillero, dann kannst du das Dorf genießen, wenn alle Tagestouristen weg sind.

 

Die Pensión El Pozo* bietet schlichte und preiswerte Einzel- und Doppelzimmer, die auch gerne von Pilgern genutzt werden. Die Besitzer sind wirklich nett und du hast hier alles was du brauchst. Ein Highlight ist die Terrasse und das alles fußläufig zu erreichen ist.

 

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Tazones

Das nächste Fischerdorf befindet sich westlich von Gijón und ist eine Art Mini-Cudillero.

 

Tazones liegt ebenfalls in einer schmalen Bucht, wo die Häuser an den ansteigenden Hängen gebaut wurden. Es ist kleiner als Cudillero und weniger dramatisch, hat jedoch viel Charme. Noch vor Jahren war es ein kleiner Geheimtipp, aber mittlerweile kommen ebenfalls viele Tagestouristen hierher.

 

Bemerkenswert ist die Casa de Conchas, ein Wohnhaus dessen Fassade komplett mit Muschelschalen verziert ist. Und die Treppe hoch links steht ein traditioneller Getreidespeicher, ein Hórreo.

 

Wenn du nicht viel Zeit hast, würde ich nur Cudillero besuchen und Tazones weg lassen.

 

Am Ortseingang gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz.

 

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Llastres

Ein Stück weiter östlich liegt das deutlich größere Llastres, dass ebenfalls an einem steilen Hang erbaut wurde und diese niedlichen kleinen Häuser hat.

 

Was mir an Llastres besonders gut gefallen hat, ist die Aussicht auf die Küste und dahinter liegenden Berge. Der schönste Aussichtspunkt findest du oben bei der Kapelle San Roque.

 

Llastres hat immer noch eine große Fischereiflotte, aber es lebt auch von den vielen Tagestouristen, die im Sommer kommen.

 

Für Camper gibt es oben einen grünen Parkplatz, wo du auch übernachten darfst. Die Straße hinab durch das Dorf ist für alle freigegeben und an der Engstelle per Ampel geregelt.

 

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Ribadesella

Wir folgen weiter der Küste gen Osten, bis wir nach Ribadesella gelangen. Die Stadt wird durch den Fluss zweigeteilt.

 

Im Osten befindet sich ein langer Sandstrand mit einer Promenade, wo sich prachtvolle Sommervillen aneinander reihen. Einige wurden im 19. Jahrhundert von Heimkehrern errichtet, die in Lateinamerika (vor allem Kuba) zu Reichtum gekommen waren.

 

Auf der anderen Flussseite befindet sich das eigentliche Stadtzentrum, das in eine Landzunge mit dem schönen Aussichtspunkt an der Ermita de La Guía ausläuft.

 

Ribadesella ist ein beliebter Urlaubsort, der noch eine Überraschung parat hält.

 

In der Tropfsteinhöhle Cueva de Tito Bustillo befinden sich unschätzbar wertvolle Höhlenmalereien, die vor 25.000 bis 10.000 Jahren entstanden sind.

 

Zum Schutz ist die Anzahl der Besucher pro Tag begrenzt, daher ist es wichtig im Sommer ein Ticket weit im Voraus online zu kaufen, was du hier machen kannst.

 

Am Stadtrand hat die Stadt einen großen kostenlosen Stellplatz für Camper eingerichtet, wo du nicht nur übernachten, sondern auch Wasser auffüllen und Schmutzwasser entsorgen kannst. Er liegt mitten im Grünen und ist schön ruhig.

 

Leuten ohne Camper kann ich die Pensión Arbidel* empfehlen, die auf der rechten Flusseite direkt an der Brücke liegt. Die Zimmer sind geräumig, sauber und nett eingerichtet, was will man mehr.

 

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Llanes

Und schließlich kommt Llanes, das von den Bergen im Rücken überragt wird.

 

Llanes hat eine nette Altstadt, in der du noch Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer findest. Diese ist umgeben von schönen Häusern und einem geschützten Hafen mit bunten Fischerbooten.

 

Neben dem Bergpanorama haben mir besonders die umliegenden kleinen Badebuchten und die Felsenküste gefallen, die du zu Fuß entlang des Küstenweges erkunden kannst.

 

Und welche Strände an Asturiens Küste bemerkenswert sind, verrate ich dir jetzt.

 

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Schöne Strände in Asturien

Lass uns zurück in den Westen von Asturien springen und dann langsam die Küste abklappern.

 

Cabo Busto

Den Anfang macht das Kap Cabo Busto, das ich durch Zufall entdeckt habe. Auf den ersten Blick wirkt es eher langweilig, im Dorf Busto gibt es viele Bauernhöfe und es ist umgeben von Feldern.

 

Kommst du jedoch an die Küste bemerkst du erst, wie hoch erhaben das Kap liegt und wie steil es zum Meer hin abfällt.

 

Schmale Pfade folgen vom Leuchtturm der Küste, von denen du zwischendurch Ausblicke auf das Meer hast, besonders spektakulär ist dieser Aussichtspunkt.

 

Auf der westlichen Seite befindet sich der Kieselstrand Playa del Bozo, der umschlossen von dunklen Felswänden ist. Bei Ebbe kannst du über die Felsen weiter nach Norden kraxeln, wo du einen versteckten Felstorbogen findest.

 

Parken kannst du dein Auto am Leuchtturm.

 

Und da du schon mal hier bist, kannst du dir noch den Kieselstrand Playa de Cueva anschauen. Wie der Name es schon verrät, gibt es hier eine kleine Höhle (span. Cueva), die das Meer geschaffen hat.

 

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Playa de Campiecho: Foto-Tipp

Den nächsten Strand Playa de Campiecho habe ich auf Instagram entdeckt.

 

Bei Ebbe kannst du über die Felsen hinweg nach links laufen bis du den zackigen Torbogen erblickst. In der Steilküste daneben findest du dann noch eine kleine Höhle.

 

Foto-Tipp: Ich war morgens hier und hatte denkbar schlechte Lichtverhältnisse, besser sollte es nachmittags sein.

 

Unten am Strand gibt es eine handvoll Parkplätze. Ich habe selber mein Auto oben beim Dorf Villamouros geparkt und bin die letzten 1,5 Kilometer zu Fuß gelaufen.

 

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Playa del Silencio: Populärer Strand

Ein großer Hype wird um den Strand Playa del Silencio gemacht, der von vertikale Gesteinsschichten umgeben ist und den du über eine steile Treppe erreichst. Besonders beeindruckend ist der Blick von oben auf die Küste.

 

Nebenan gibt es dann noch einen versteckten Doppeltorbogen, folge einfach dem schmalen Fußpfad nach Norden.

 

Achtung Parkplatzmangel: Als ich Anfang Juni den Strand besucht habe, war die schmale Zugangsstraße zum Strand komplett zugeparkt und es gab kaum Wendemöglichkeiten in der Sackgasse. So wird dies im Juli und August unmöglich sein, hier zu parken.

 

Wirkliche Ausweichparkplätze gibt es jedoch nicht. Da ich zu Fuß die Küste erkunden wollte, habe ich mein Auto im Dorf Nuviana gelassen, wo es jedoch auch nur begrenzt Parkmöglichkeiten gibt.

 

Deshalb mein Tipp den Strand Silencio im Juli und August auszulassen, an der Küste von Asturien gibt es so viele schöne Ecken.

 

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Cabo Vidio: Einsames Kap

Das Kap Cabo Vidio hat mir zum Beispiel viel besser gefallen und vor Ort gibt es mehrere Parkmöglichkeiten.

 

Am Cabo Vidio ist die Steilküste bis zu 80 Meter hoch und die dunklen Felsen sehen dramatisch aus. Gerade am Leuchtturm kannst du die Seevögel beobachten, die in den umliegenden Felsen nisten.

 

Wer will, kann dem Fußpfad vom Leuchtturm Richtung Süden folgen. Nach einer Weile kommst du an einer einsamen Bank vorbei, die auf einem kleinen Felsvorsprung steht. Spektakulärer geht es nicht, da deine Füße fast schon über dem Abgrund baumeln.

 

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Playa de Rodiles: Ruhiger Badestrand

Der Strand Playa de Rodiles scheint ein Geheimtipp unter den Locals zu sein.

 

Er liegt an einer Flussmündung mitten im Grünen. Der goldfarbene Sandstrand (endlich mal kein Kieselstrand) geht in Eukalyptusbäume über, die Schatten spenden und wo Picknicktische stehen.

 

Wenn du einen Strandtag in der Natur verbringen willst, ist der Playa de Rodiles eine gute Wahl.

 

Für eine fantastische Aussicht musst du der Straße den Berg hoch folgen und per Maps.me oder Organic Maps dich über die Nebenwege navigieren, denn dort ist der Aussichtspunkt eingezeichnet.

 

Die Anstrengung lohnt sich wirklich. Wer es gerne etwas entspannter mag, kann dem alten Holzsteg entlang des Flusses folgen, was ein netter kleiner Spaziergang ist.

 

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Playa de Guadamía: Tolle Küstenwanderung

Unweit von Ribadesella befindet sich der von Felsen umschlossene Strand Playa de Guadamía, der besonders schön bei Ebbe ist.

 

Etwas oberhalb auf den Felsen sind die Bufones de Pría (Blowholes), das sind Öffnungen im Fels, die mit den unterirdischen Meereshöhlen verbunden sind. Besonders bei Flut pfeifen die Felsöffnungen und du kannst einen Luftzug spüren, der durch die Wellen unten erzeugt wird.

 

Entlang der Küste verläuft ein schöner Wanderweg. Der Start ist etwas außerhalb von Ribadesella, wo du dein Auto parken kannst. Von hier sind es 5 Kilometer bis zum Playa de Guadamía und weitere 5 Kilometer bis zum nächsten schönen Strand, dem Playa de las Cuevas del Mar.

 

Dies ist wirklich eine schöne Strecke, die direkt entlang des Meeres verläuft, von dem du fantastische Aussichten auf die bizarre Steilküste hast. Diese ist durchzogen von Torbögen und Meereshöhlen.

 

Der Weg ist schmal, anfangs relativ flach und dann geht es etwas hoch und runter. Wer nicht den ganzen Weg laufen will, kann sich auch nur eine Etappe aussuchen.

 

Die Küste geht so felsig weiter mit kleinen Badebuchten.

 

Schön fand ich noch den Playa de Borizu mit den vielen Felsen und den geschützten Playa de Poo an der Flussmündung. Östlich von Llanes lohnt sich die Doppelbucht Playa de la Ballota und Playa de Andrin mit dem schönen Aussichtspunkt auf dem Monte la Tuerba.

 

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Asturien Roadtrip Route

Santander Loop: 10 bis 18 Tage

 

Wenn du dir nur Asturien anschauen willst, wirst du wahrscheinlich nach Santander fliegen und dort deinen Roadtrip beginnen.

 

Deshalb startet und endet diese Asturien Route in Santander, aber du kannst sie natürlich modifizieren, falls du einen Roadtrip durch Nordspanien machst. Das ist kein Problem.

 

Im Schnelldurchlauf kannst du dir in einer Woche die Highlights von Asturien anschauen. Besser sind natürlich zwei Wochen, um die unzähligen Strände zu genießen und Zeit zum Wandern in den Picos de Europa zu haben.

 

Und so könnte deine Route durch Asturien aussehen.

 

Santander & Kantabrien

Route: Santander – Playa de La Arnía – Comillas | 1 Tag

 

Anreise nach Santander und am Flughafen Mietwagen abholen. Santander kannst du ruhig weglassen. Leg lieber ein paar zusätzliche Stopps entlang der kantabrischen Küste ein.

 

Zum Beispiel am Playa de La Arnía, wo du vertikale Gesteinsschichten sehen kannst und dem süßen Comillas, wo eine Gaudí-Villa und andere schicke Häuser stehen.

 

Übernachte in Comillas. Die günstigste Option ist die Pilgerunterkunft (Albergue de Peregrinos) La Huella del Camino*, wo du in einem einfachen Gemeinschaftsraum schläfst. Deutlich netter ist das Hotel Solatorre*, was eine gute Lage, bequeme Betten und Privatsphäre bietet.

 

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Wandern in Picos de Europa

Route: Potes – Fuente Dé – Poncebos – Cangas de Onis | 4 bis 7 Tage

 

Von der Küste geht es in die Berge des Nationalparks Picos de Europa. Es ist ein fantastisches Wandergebiet, wo du einfache Tageswanderungen bis hin zu mehrtägigen Hüttentouren unternehmen kannst.

 

Erkunde zuerst den Südosten und nimm die Seilbahn in Fuente Dé hoch in die Berge, wo dir unzählige Routen zur Auswahl stehen.

 

Fahr weiter in den nördlichen Teil des Parks, wo du die Ruta del Cares laufen kannst, die schönste Tagestour der Region. Weiter geht es zu den Bergseen von Covadonga.

 

Die erste Nacht würde ich bei Potes verbringen, eine nette Unterkunft im Grünen ist das Hotel El Jisu*, was auf dem Weg zur Seilbahn liegt.

 

Für die zweite Nacht würde ich in Arenas de Cabrales bleiben, das Apartahotel Montecaoru* ist nett. Ein Bus bringt dich dann nach Poncebos zum Wandern, wo im Sommer meist alle Unterkünfte ausgebucht sind.

 

Ein ähnliches Problem hat die Covadonga Region, hier übernachtest du am besten in Cangas de Onís, von dem ebenfalls Shuttle-Busse zu den Seen und zur Kirche fahren. Empfehlen kann ich dir hier das Hotel Los Robles*.

 

Hier findest du einen ausführlichen Guide für die Picos de Europa samt Empfehlungen für Wanderungen findest du hier.

 

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Ribadesella

Route: Ribadesella – Playa de Guadamía – Playa de las Cuevas del Mar | 1 bis 1,5 Tage

 

Nimm dir ein paar Stunden Zeit, um Ribadesella zu erkunden. Danach kannst du weiter an die Küste östlich fahren. Dort stellst du am besten dein Auto ab und erkundest die Küste zu Fuß.

 

Zur Wahl stehen eine 10 oder 20 Kilometer lange Wanderung entlang der zerklüfteten Felsenküste. Natürlich kannst du auch das Auto zu den Stränden Playa de Guadamía und Playa de las Cuevas del Mar nehmen.

 

Übernachte am besten in Ribadesella, empfehlen kann ich dir die Pensión Arbidel* auf der rechten Flussseite.

 

Llastres

Route: Llastres – Playa de Rodiles | 0,5 bis 1 Tag

 

Llastres ist das erste pittoreske Fischerdorf, was in einem Hang erbaut wurde. In einer paar Stunden kannst du den kleinen Ort erkundet.

 

Weiter geht es an einen ruhigen Strand, wo du schwimmen und etwas zu Fuß die Gegend erkunden kannst. Übernachten würde ich dann in Gijón.

 

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Gijón & Avilés

Route: Gijón – Cabo de Peñas – Avilés | 1 bis 2 Tage

 

Leg einen Stopp am Stadtrand von Gijón ein, um die Universidad Laboral zu besuchen. Nimm dir den restlichen Tag Zeit, die Stadt zu erkunden.

 

In Gijón gibt es das wunderschöne Boogalow Hostel*, was sowohl ein Bett in Gemeinschaftszimmer, als auch Privatzimmer anbietet.

 

Am nächsten Morgen geht es mit einem kurzem Besuch des Kap Peñas weiter nach Avilés, wo du Tag zwei verbringst.

 

Cudillero & Küste

Route: Cudillero – Cabo Vidio – (Playa del Silencio) – Playa de Campiecho – Cabo Busto | 1 bis 2 Tage

 

Starte früh, um das süße Fischerdorf Cudillero zu erkunden, bevor die ganzen Tagestouristen kommen.

 

Noch besser ist es direkt in Cudillero zu übernachten, so kannst du es ohne Tagestouristen abends und morgens genießen. Nett zum Schlafen ist die Pensión El Pozo*, die am oberen Rand des Dorfes liegt.

 

Weiter geht es entlang der Küste mit kurzen Stopps am Kap Vidio, dem Strand Campiecho mit dem fotogenen Torbogen (nachmittags ist gutes Licht) und schließlich dem Kap Busto. Im Camper würde ich am Kap übernachten und ohne in Luarca.

 

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Extra: Praia das Catedrais, Galicien

Wenn du noch einen zusätzlichen Tag Zeit hast, kannst du dir noch einen der dramatischsten Strände von Nordspanien anschauen.

 

Der Praia das Catedrais liegt in Galicien und ist wortwörtlich eine „Kathedrale aus Stein“ mit filigranen Torbögen und unzähligen Meereshöhlen.

 

Du kannst den Strand nur während niedrigem Wasserstand besuchen und im Sommer (Juli, August, September) brauchst du ein Online-Ticket, da der Andrang so groß ist.

 

Falls du einen Roadtrip durch Nordspanien machst, kannst du nun weiter entlang der Küste Galiciens reisen.

 

Rückfahrt nach Santander

Je nachdem wie viel Zeit du noch übrig hast, kannst du jetzt auf schnellstem Weg über die Autobahn zurück nach Santander fahren. Achtung, viele Strecken davon sind mautpflichtig.

 

Alternativ kannst du noch einen Ausflug nach Oviedo und ins Grüne zum Wandern und Radfahren machen.

 

Im Anschluss kannst du zurück an die Küste fahren und dir noch Orte wie Llanes und diverse Strände anschauen, z.B. Playa de Borizu, Playa de Poo, Playa de la Ballota und Playa de Andrin. Und einfach ein paar Tage relaxen, bevor es zurück nach Hause geht.

 

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Asturien Roadtrip: Reisetipps

Anreise nach Asturien

Der einzige internationale Flughafen von Asturien liegt westlich von Avilés und heißt Asturias Airport (OVD). Von Deutschland gibt es jedoch keine Direktflüge dorthin, ausweichen kannst du auf den nächstgelegenen in Santander.

 

Falls du einen Roadtrip durch Nordspanien machen willst, sind auch Bilbao oder Santiago de Compostella eine Option, als Start oder Ziel.

 

Nutze Flugsuchmaschinen wie Skyscanner & Co., um günstige Flüge zu finden.

 

Am Flughafen holst du am besten deinen Mietwagen* ab und los geht der Roadtrip.

 

Wann ist die beste Reisezeit für Asturien?

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober

Meine Empfehlung: Juni & September

 

Durch seine Lage am Atlantik sind die Temperaturen das ganze Jahr über relativ mild.

 

Im Sommer liegt die Durchschnittstemperatur an der Küste bei 25 Grad Celsius. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit fühlt es sich jedoch meist 3 bis 5 Grad wärmer an.

 

So habe ich die Temperaturen als angenehm empfunden, es war nicht zu heiß und nicht zu kalt. Zudem sind die Nächte oft mild, mit knapp unter 20 Grad.

 

Die gemäßigten Temperaturen sind eine der Gründe, warum die Strände von Nordspanien so beliebt bei Spaniern für den Sommerurlaub sind.

 

So ist in Asturien am meisten los während der Ferienmonate im Juli und August, wenn es im Rest des Landes zu heiß ist. Wenn möglich würde ich den August meiden.

 

Was für den Sommer spricht sind die vielen regionalen Festen und das beste Badewetter. Das Meer ist am wärmsten im Juli bis September, wenn es zwischen 21 bis 23 Grad hat. Im Juni und Oktober sind es um die 20 Grad.

 

Ich bin selber im Juni durch Asturien gereist, wo kaum etwas los war und ich schönes Wetter hatte, wobei es jede Woche eine kurze Schauer gab. Denn es kann das ganze Jahr über in Asturien regnen, jedoch sind es im Sommer meist nur kurze Schauern.

 

Im Mai und Oktober kann es etwas mehr sein, ansonsten fällt der meiste Niederschlag im Winter. Wen das nicht stört, kann das ganze Jahr über nach Asturien reisen, da es selbst im Winter durchschnittlich 14 Grad sind.

 

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Roadtrip durch Asturien

Das Autofahren in Asturien ist entspannt, da nicht viel Verkehr ist und die Distanzen zwischen den interessanten Ort kurz sind.

 

Auf meinem Roadtrip entlang der Küste von Asturien bin ich über mautfreie Straßen gefahren, was kein Problem ist. Willst du größere Distanzen in Nordspanien zurücklegen, sind die Mautstraßen jedoch die schnellste Option.

 

Das Parken in Asturien ist normalerweise unkompliziert. Lediglich in den kleinen Fischerorten sind Parkplätze mau, aber dann werden oft Ausweichparkplätze etwas außerhalb angeboten.

 

In den drei größten Städten (Avilés, Gijón, Oviedo) parkst du auch besser außerhalb, um hohe Parkgebühren zu vermeiden, außer deine Unterkunft bietet kostenlose Parkplätze an.

 

Asturien mit dem Wohnmobil

Die Spanier lieben es zu Campen, so bieten viele Ortschaften sogar kostenlose Stellplätze an, wo du dein Schmutzwasser entsorgen und Wasser auffüllen kannst.

 

Wenn du in der Nebensaison unterwegs bist, solltest du also keine Probleme haben Stellplätze für die Nacht zu finden. Natürlich gibt es auch Campingplätze, wo du übernachten kannst.

 

Im Juli und August ist am meisten los, so dass es zu dieser Zeit weniger freie Plätze gibt. So kommt es vor, dass abends bereits alle Plätze belegt sind, daher solltest du nicht zu spät ankommen oder einen Campingplatz vorab reservieren.

 

Einige Orte bieten extra größere Parkplätze für Camper an, diese sind jedoch begrenzt und während der Hochsaison schnell voll. Teilweise sind die Camper-Parkplätze ausgeschildert, ansonsten findest du sie in Apps wie Park4Night.

 

Mit einem kleinen Camper (unter 5 Metern) solltest du keinerlei Probleme haben.

 

Das waren die Highlights von Asturien.

 

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