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Komm nach Taiwan! Du wirst es nicht bereuen

Schon die Portugiesen haben Taiwan „Formosa“, die Schöne getauft. Und das trifft auch heute noch zu. Taiwan ist ein Kleinod, was von Backpackern meist übersehen wird. Wie schade, und Zeit das zu ändern. Denn Taiwan ist das perfekte Backpacking Land und hat so viel zu bieten. In kürzester Zeit kannst du in die Bergen oder ans Meer fahren, egal wo du gerade bist. Taiwan hat viel Geschichte, leckeres Essen und schöne Naturlandschaften zu bieten. Zudem ist es sicher und die Taiwanesen sind super freundlich.

 

Dich erwartet ein umfangreicher Taiwan Backpacking Guide mit vielen Inspirationen und Tipps zu den Highlights, Reiserouten, alles für die Reiseplanung mit den Kosten und beste Reisezeit, bis hin zu Transportoptionen und Unterkunftsempfehlungen.

 

Kleine Warnung: Das ist der mit Abstand längste Artikel auf dem Blog. Falls du nur etwas nachlesen willst, kannst du die Links im Inhaltsverzeichnis nutzen.

 

Die Themen

Teil 1 – Reiseziele

 

Teil 2 – Reiseorganisation

 

Taiwan ist das perfekte Backpacking Land

Taiwan hat eine sehr bewegte Vergangenheit und wurde über die Jahre von den unterschiedlichen Nationen beeinflusst, was du bis heute merkst. So ist ein einzigartiger Mix aus taiwanesischen, chinesischen, japanischen und europäischen Einflüssen entstanden. Dabei ist es sehr modern und fast so gut organisiert wie Singapur, was das Reisen sehr angenehm macht.

 

Bei ostasiatischen Backpackern und Expats ist Taiwan bereits sehr beliebt, daher hast du keinerlei Probleme von A nach B zu kommen und findest vielerorts Hostels. Und was für welche, der Standard in Taiwan ist sehr hoch (im Anschluss bist du für Südostasien versaut, da deine Erwartungshaltung zu hoch ist).

 

Taiwan ist ein angenehmes Reiseland

 

Ich beschreibe Taiwan gerne als die „China-Light-Version“, da du die Exotik aus China hast, aber nicht die Herausforderungen. Hier ist alles besser organisiert, es ist weniger los, die Distanzen sind kürzer, Taiwan hat eine kompakte Größe, die Menschen sind hilfsbereiter und Viele sprechen Englisch. Es ist nicht schwer Anschluss zu finden, auch wenn deutlich weniger westliche Backpacker unterwegs sind und einige Asiaten lieber unter sich bleiben. Bei mir war das kein Problem, insgesamt habe ich nette Leute kennengelernt.

 

Taiwan ist auch ein gutes Land für unerfahrene Backpacker und allein reisende Frauen, da es sehr sicher und einfach zu bereisen ist.

 

Und das kannst du in Taiwan sehen und erleben…

 

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Die Hauptstadt Taipei

Was für eine coole Stadt, ich habe mich vom ersten Moment an hier sehr wohl gefühlt. Ein Mix der Kulturen mit klassischen Denkmälern, einem modernen Vibe, schönen Parks, architektonischen Highlights, wie das Taipei 101 Hochhaus, leckerem Street Food auf den unzähligen Night Markets, einer guten Infrastruktur, tollen Hostels und vielem mehr. Wenn du eine Pause von der Stadt brauchst, bist du in kürzester Zeit im Grünen, kannst wandern gehen oder in einem Spa entspannen.

 

Kein Wunder, dass Taipei so beliebt bei Expats ist. Es vereint die kulturelle Vielfalt mit den Annehmlichkeiten einer modernen Stadt. Auch für Backpacker hat die Stadt viel zu bieten, daher solltest du mindestens drei Tage hierfür einplanen. Mit der Metro kommst du bequem in fast alle Ecken von Taipei und noch dazu kostet dich eine Fahrt meist nur ein paar Cent.

 

Was kannst du in Taipei unternehmen?

Lass dich einfach treiben und entdecke die kleine Dinge des Alltags. Ansonsten sind hier noch ein paar Inspirationen:

 

Zentrum: Longshan Tempel, U-mkt, Bopiliao, Red House, North und South Gate, Botanischer Garten, Peace Park, Office of President, Liberty Square mit Memorial Hall

 

Norden: Konfuzius Tempel, Dalongdong Bao An Temple, Nationales Palastmuseum, Scooter Rush Hour an Taipei Bridge (morgens zwischen 7:00 bis 8:00 Uhr; mit Metro nach Daqiaotou fahren, Exit 1 nehmen und der Straße folgen, unter der Brücke her zur seitliche Auffahrt gehen)

 

Osten: Sun Yat-Sen Memorial Hall, Taipei 101 (Observatory, 9 bis 22 Uhr, 600 NTD), Shopping Malls, Agora Garden („Twisted Skyscraper“), Elephant Mountain (wandern, Blick auf Taipei 101, früh morgens oder im Dunkeln)

 

Taipei 101 Starbucks (35. Stock): Du kannst im höchsten Starbucks der Welt einen Kaffee trinken gehen. Dafür musst du dich vorab per Telefon anmelden unter 02-8101-0701. Da der Andrang mittlerweile groß ist, musst du pro Person mindesten 250 NTD verzehren, darfst maximal 90 Minuten bleiben und keine Shorts oder Flipflops tragen.

 

Taipei ist bekannt für sein gutes Street Food und seine unzähligen Night Markets, die bekanntesten sind Shilin und Raohe. Falls du noch weitere besuchen willst, schau mal in diese Übersicht rein.

 

Link-Tipp: Noch mehr Inspirationen für Taipei und ausführliche Informationen findest du auf Wikitravel.

 

Hostel-Empfehlung: Das Ximen Duckstay Hostel Taipei* liegt unweit vom Longshan Tempel, mitten in einem typischen Wohnviertel mit kleinen Shops. Das Hostel ist modern, im Keller gibt es einen großen Aufenthaltsraum, die Dorms sind mit Schlaf-Boxen ausgestattet, was dir mehr Privatsphäre gibt. Besonders in Städten hat jeder Backpacker einen anderen Tagesrhythmus und so wirst du nicht gestört. Super fand ich auch die großen Schließfächer. Top Preis-Leistungsverhältnis!

 

Tagesausflüge von Taipei

Keelung: Hafenstadt, Zhongzheng Park mit riesiger buddhistischer Statue, Ershawan Fort, Miaokou Night Market, Fairy Cave / mit Zug nach Keelung, mehr Infos

Shifen: Wasserfall, Altstadt, beliebter Tagesausflug / Zug nach Ruifang, dann weiter mit Pingxi Line bis zur Endstation, mehr Infos

Beitou: entspannen in Hotspring, sehr beliebt / mit roter Metro-Linie nach Xinbeitou, mehr Infos

Tamsui: Oxford College, British Consular Residence, Fort, Fishermen’s Wharf, Street Food – besonders am Wochenende ist viel los, leih dir ein Rad und fahr entlang des Fluss in Richtung der Stadt / Endstation rote Metro-Linie, mehr Infos

Wulai: wandern, Wasserfall, Spa / Mit der grünen Metro-Linie bis Xindian, von da mit dem Bus #849 bis zur Endhaltestelle Wulai (ca. 40 Minuten, 15 NTD). Mehr Infos

Maokong: schöne Aussicht, mit Seilbahn hoch oder wandern, Weg ist nicht gut markiert , mehr Infos

Yehliu Geopark: skurrile Felsformationen am Meer

Elephant Trunk Rock: spektakulärer Instagram Spot an Küste

 

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Jiufen und die Nordostküste

Nach Taipei brauchte ich eine Pause vom Stadtleben, daher ging es für zwei Tage nach Jiufen. Du kannst zwar Jiufen auch als Tagesausflug machen, aber es lohnt sich wirklich über Nacht zu bleiben. Schon alleine die Lage von Jiufen ist ein Traum, es liegt mitten im Hang mit einem fantastischen Ausblick auf die malerische Küste. Aber nicht nur landschaftlich, nein auch kulturell hat es einiges zu bieten. Jiufen ist eine gute Base, um die Gegend bis nach Fulong zu erkunden, was du ganz bequem mit dem Bus #856 machen kannst.

 

Noch ein Tipp: Leg auf dem Weg nach Jiufen noch einen kurzen Zwischenstopp in Keelung ein. Nimm den Zug von Taipei nach Keelung, lass dein Gepäck im Schließfach am Bahnhof und erkunde für einen halben Tag die Stadt. Ich war total überrascht, wie schön die Hafenstadt ist mit ihren grünen Hügeln und schönen Tempeln ist (s. oben, Tagesausflüge von Taipei). Im Anschluss kannst du mit dem Bus #788 nach Jiufen weiter fahren.

 

Anreise von Taipei direkt nach Jiufen: Mit dem Zug nach Ruifang und von dort mit dem Bus #788 nach Jiufen.

 

Was kannst du in Jiufen machen?

Bevor du jetzt nach Jiufen kommst, sollte ich dich noch warnen. Denn Jiufen ist wirklich touristisch mit  Souvenirläden und dem ganzen Gedöns. Vermeide möglichst das Wochenende, dann ist noch mehr los und die Unterkunft kostet mehr.  Aber das sollte dich nicht von einem Besuch abhalten, denn du musst hier gar nicht viel Zeit verbringen. Nutze es einfach als Ausgangspunkt.

 

Und so könnte dein Tag aussehen…

Zum Sonnenaufgang hoch auf den Keelung Hill steigen, danach Frühstück im FamilyMart mit Panoramablick essen. Mit dem Bus zum Bitou Cape fahren und den „Ridge Trail“ laufen, die Aussichten auf die Küste sind phänomenal. Weiter mit dem Bus nach Fulong fahren, dir ein Rad für 100 NTD am Bahnhof leihen und den „Old Caoling Bikeway“ rund um den Ostzipfel radeln. Nimm den Bus zurück nach Jiufen und schau dir den Sonnenuntergang von der Aussichtsplattform (links vom FamilyMart) an. Schlendere im Anschluss mit den Massen durch die Gassen und mach atmosphärische Fotos mit den Lampions. Nur so als Idee…

 

Tipp: Falls du noch etwas Zeit hast, eine weitere schöne Wanderung ist hoch zum Teapot Mountain und weiter zum Banpingshan, in einem Bogen kannst du so zum Jinguashi Gold Ecological Museum laufen. Der Weg startet am Tempel mit der großen Konfuzius Statue. Nimm links davon die Treppe, danach ist der Weg ausgeschildert, auch in Englisch. Die Aussichten aufs Meer und die grünen Hügel sind traumhaft, an ein paar Stellen musst du etwas klettern, ansonsten ist er einfach. Mehr Infos zur Wanderung findest du hier.

 

Hostel-Empfehlung: Das Hostel My Story Inn* liegt direkt unten an der Bushaltestelle in Jiufen. Das absolute Highlight ist die Aussicht vom Balkon und die freundliche Besitzerin.

 

Weiterreise: Nimm den Bus #788 nach Ruifang und wechsel dort zum Zug, der an die Ostküste in Richtung Hualien fährt.

Yilan und Jiaoxi

Dieser kurze Stoppover auf dem Weg nach Hualien war ganz nett, aber ich würde ihn dir nur empfehlen, wenn du sehr viel Zeit hast. Leih dir am besten vor Ort ein Fahrrad aus, um zum Beispiel den Wasserfall Wufengqi, den Radweg am Meer oder durch die Reisfelder zu erkunden.

 

Ansonsten ist die Yilan Provinz für ihre Quellen bekannt. In Jiaoxi kannst du kostenlos im Tang-wei-gou Park durch das heiße Wasser waten. Etwa ausgefallener ist die kalte Quelle in Su’ao, die reich an Kalziumcarbonat ist. Wenn du in das 22 Grad kalte Wasser steigst (brr so kalt wie die Nordsee), bilden sich am ganzen Körper kleine Blubber-Bläschen (ein wenig als würdest du in Mineralwasser baden).

 

Abends kannst du dich dann durch den Dongmen Night Market in Yilan futtern.

 

Hostel-Empfehlung: Das 5963 Turn Right B&B Jiaoxi* fühlt sich mehr wie ein deluxe Homestay an, ein „Home away from Home“. Das Haus ist super modern eingerichtet und neben den Privatzimmern hat es nur einen Dorm-Raum. Die Gastgeber sind super freundlich und hilfsbereit. Einziger Nachteil, es liegt etwas abseits. Dafür darfst du kostenlos die Räder nutzen und mich haben sie sogar zum Bahnhof gefahren.

 

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Hualien und die Taroko Schlucht

Die Taroko Schlucht gehört fast schon zum Pflichtprogramm einer Taiwan Reise. Ansonsten besuchen viele noch die Klippen von Qingshui, gehen in den Bergen raften oder machen Wal-Tour (April bis Oktober). Die meisten Attraktionen liegen außerhalb von Hualien, aber ich mochte auch die Stadt selber. Hualien hat eine entspannte Atmosphäre, sie ist eingebettet zwischen den grünen Hügeln auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen Seite. Es ist zwar die größte Stadt der Ostküste, ist aber im Vergleich zur Westküste sehr beschaulich. Hualien ist nett.

 

Mit dem Rad hast du die Highlights von Hualien in einem halben Tag gesehen: Promenade am Meer, Ci Hui Tempel und Martyr’s Schrein, der moderne Tempel „The Abode of Still Thoughts“ und der Dongdamen Night Market.

 

Hostel-Empfehlung: Direkt hinterm Bahnhof liegt das Hostel On my Way*, was ideal für den Besuch der Taroko Schlucht ist. Denn nicht weit von hier fährt der Bus ab und hier findest du die meisten Scooter-Verleiher. Der Weg in die Innenstadt, zum Meer oder zum Night Market ist dafür etwas weiter. Das Hostel ist modern, nicht zu groß und hat eine entspannte Atmosphäre.

 

Die Taroko Schlucht

Eine Bergkette erhebt sich der Länge nach durch Taiwan und es gibt nur wenige Straßen, die die Ost- mit der Westküste verbindet. Eine davon startet nördlich von Hualien am Meer, führt durch die 19 Kilometer lange Taroko Schlucht bis hinauf in die Berge auf über 3.000 Meter bis zur anderen Seite. Die Strecke ist besonders bei Motorradfahrern beliebt. Touristen besuchen jedoch nur den ersten Teil, um die Taroko Schlucht zu sehen.

 

Die Straße windet sich mitten durch die Taroko Schlucht, vorbei an steilen Felswänden und durch einige Tunnel. Entlang der Strecke hast du immer wieder die Gelegenheit kurz zu halten, um die Aussicht zu genießen, einen Tempel zu besichtigen oder eine der vielen Wanderung zu unternehmen.

 

Plane einen ganzen Tag für die Tour ein und starte am besten früh morgens.

 

Ich habe mir hierfür einen Motorroller geliehen, was ich dir empfehlen kann. Denn nur so bist frei überall zu halten, um Fotos zu machen und kannst deutlich mehr unternehmen. Es fahren zwar auch Busse, aber oft musst du lange auf den Nächsten warten, wodurch du viel Zeit verlierst.

 

Tipp für den Bus: Kauf dir keinen Tagespass für den Bus, weil du dich dann auf eine Busgesellschaft festlegst, obwohl es zwei Anbieter gibt. Nutze besser deine EasyCard (mehr zur EasyCard später) zum Bezahlen, so bleibst du flexibel und musst nicht so lange auf den nächsten Bus warten.

 

Die Highlights der Taroko Schlucht

Shakadang Trail: schöne einfache Wanderung entlang Seitenfluss, ca. 2 Stunden für den Hin- und Rückweg
Swallow’s Grove: Seitenstraße, die durch mehrere Tunnels direkt am Schluchtrand entlang führt
Tunnel of Nine Turns Trail: war wegen Schäden gesperrt
Zhuilu Old Trail: wohl eine der beeindruckendsten Wanderungen, für die du aber eine Permit brauchst
Lushui Trail: von Lushui nach Heliu (ca. 45 Minuten), spektakulär, bring Taschenlampe mit
Tianxiang: Tempel mit Pagode, 7-11, Endstation vom Bus, Baiyang Trail & Water Curtain Cave

 

Mehr Informationen zur Taroko Schlucht findest du hier.

 

Die Klippen von Qingshui

Auf dem Rückweg aus der Taroko Schlucht mit dem Motorroller lohnt sich ein kleiner Abstecher in den Norden, an der Hauptstraße gibt es einen spektakulären Ausguck auf die Klippen. Aber auch ohne Scooter kannst du einen Ausflug von Hualien unternehmen. Fahr mit dem Zug nach Sui De nehmen und geh am Strand spazieren, was eine beeindruckende Perspektive sein soll.

 

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Yuli und der Walami Trek

Weiter geht es in den Süden. Die Kleinstadt Yuli liegt in einem Flusstal zwischen grünen Hügeln und inmitten von Reisfeldern. Insgesamt habe ich zwei Tage hier verbracht, um mir die Lilienfelder anzuschauen, den ersten Teil des Walami Treks im Yu Shan Nationalpark zu wandern und mit dem Rad durch die Reisfelder zu fahren. Was ich wirklich sehr genossen habe.

 

Hostel-Empfehlung: Das Bliss Inn 1719* ist das einzige Hostel in Yuli. Es ist familiär, klein und die Besitzerin ist sehr nett. Aber das beste ist die Aussicht von der Dachterrasse.

 

Tipp: Am Bahnhofsplatz findest du Geschäfte, die Scooter und Räder verleihen.

 

Der Walami Trail

Der Walami Trail gehört zu einer der schönsten einfachen Wanderung, die du in Taiwan machen kannst. Das habe ich jedenfalls gehört, daher war ich natürlich neugierig. Ich habe zwar nur den ersten Teil des Weges gemacht, für den du keine Permit brauchst, aber auch schon der war wirklich wunderschön und sehr abwechslungsreich. Es lohnt sich auf jeden Fall. Der Weg führt durch eine malerische Schlucht, vorbei an Wasserfällen, über Hängebrücken und zwischendurch wirst du mit fantastischen Ausblicken belohnt.

 

Um zum Walami Trail zu kommen, brauchst du dein eigenes Transportmittel. Entweder leihst du dir einen Scooter oder Rad, die Straße wird zum Ende zwar immer steiler, aber es durchaus machbar. Starte am besten früh morgens, dann bist du noch alleine. Falls du die gesamte Strecken gehen willst, musst du dich frühzeitig um eine Permit kümmern und einen Platz in der Hütte reservieren. Ausführliche Informationen zum Walami Trail findest du hier.

 

Blühende Lilienfelder

Falls du im August oder September in Yuli bist, erkundige dich, ob die Lilien noch blühen. Es ist eine wahre Pracht die Blumenfelder zu besuchen, die etwas außerhalb von Yuli auf dem Chike und Sixty Stone Mountain zu finden sind. In den Sommermonaten sind sie überzogen von einem orangen Blumenteppich, was ein einzigartiger Anblick ist und jeden Fotografen freut.

 

Die Lilien werden zum Verzehr angebaut und wenn du neugierig bist, kannst du sie direkt vor Ort probieren, entweder frittiert oder als Suppe. Die Blumenfarmen kannst du kostenlos besuchen. Am besten mietest du dir einen Motorroller, da die Straßen sehr steil sind. Ich habe auf halber Strecke mit meinem klapperigen Rad aufgegeben und bin per Anhalter weitergefahren, was auch kein Problem war. Mir wurde vor allem der Chike Mountain empfohlen.

Taitung und die Inseln

Lass Taitung weg, außer du willst zu einer der vorgelagerten Inseln fahren. Mir hat die Stadt nicht gefallen und ich habe mich auch gegen die Inseln entschieden, weil sie zwar schön und gut zum Schnorcheln sind, aber es nur teure Unterkünfte gab. Für einen Tagesausflug war es mir zu weit.

 

Ludao (Green Island): Mit der Fähre brauchst du etwa eine Stunde und zahlst 900 NTD.
Lanyu (Orchid Island): Bis zu drei Stunden dauert die Überfahrt auf die Insel und kostet 1.200 NTD.

 

Tipp: Miete dir am Hafen auf den Inseln direkt einen Scooter, um mobil zu sein.

 

Ein lohnenswerter Scooter-Ausflug von Taitung soll Donghe sein, das etwas nördlich an der Küste liegt. Es ist beliebt bei Surfern, bekannt für seine Baozi (gedämpfte Brötchen) und die fotogene Sanxiantai Brücke.

 

Weiterreise: Von Taitung kannst du mit dem Zug nach Fangliao fahren und dort zum Bus nach Kenting wechseln, der an der Parallelstraße vorm Bahnhof hält.

 

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Kenting und der Südzipfel von Taiwan

Für mich zählt Kenting zu einer der schönsten Ecken von Taiwan. Auf kleinstem Raum findest du hier eine überwältigende Natur mit grünen Bergen, vielen Tieren (ich bin einer riesigen Schlange begegnet), einer rauen Steilküste im Osten (beliebt bei Surfern) und einer sanften Seite mit goldenen Sandstränden und super Schnorchel-Spots. Meine Zeit in Kenting fühlte sich wie Urlaub an.

 

Eine gute Base ist Hengshun oder Kenting, wobei ich Hengshun schöner fand. Es hat günstigere Unterkünfte, eine nette Altstadt mit historischer Stadtmauer und es hat nicht das Urlaubsort-Flair wie Kenting.

 

Hostel-Empfehlung: Das Rainbow Wave Surfing Hostel liegt mitten in Hengshun. Es hat eine entspannte Hostel-Atmosphäre, einen älteren Charme und ist einfach eingerichtet, dafür sind die Leute super nett und das Frühstück ist der Hammer.

 

Tagesroute mit Scooter

Um möglichst viel zu sehen, mietest du dir am besten einen Scooter. Es gibt zwar auch Busse, aber mit einem Roller bist du unabhängiger.

 

Entlang der Strecke gibt es viele gute Stopps, das sind meine Empfehlungen:

 

National Forest Recreation Area: 100 NTD Eintritt, 20 NTD parken; schöne Wanderwege, besonders die Wege nordöstlich vom „Viewing Tower“ sind toll; Augen auf, ich bin hier einer großen Schlange begegnet

 

Kenting: Strand, Youth Activity Center (Weg durch skurrile Felsformationen, direkt am Meer)
Steilküste nördlich von Leuchtturm: diverse Aussichtsorte ab den Radarkugeln

 

Wanlitong: schnorcheln, am südlichen Ende des Dorfes, nach rechts raus schwimmen

 

Baisha Beach: schönster Badestrand

 

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Die Hafenstadt Kaohsiung

(ausgesprochen „gau schung“)

 

Wahrscheinlich hast du noch nie von Kaohsiung gehört (ging mir nicht anders), doch Lonely Planet hat es auf Platz 5 der „Top 10 Cities to Visit in 2018“ gewählt. Und was soll ich sagen, die Stadt hat wirklich viel Potenzial. Die Transformation von der Industrie-Hafenstadt in eine hippe lebenswerte Stadt ist noch in vollem Gange, aber schon jetzt lohnt sich ein Besuch.

 

Gerade im Hafenviertel wird fleißig gebaut und weitere Hochhäuser entstehen. Die Promenade ist bereits fertig und lädt besonders abends zum Spaziergang ein, wenn es nicht mehr so heiß ist. Es ist der Mix aus Modernität, Kreativität, farbenfrohen Tempeln und dem Hafen-Feeling, dass Kaohsiung so interessant macht.

 

Plan mindestens zwei bis drei Tage für den Besuch ein.

 

Hostel-Empfehlung: Das Trip GG Hostel* ist ein Traum, die Lage direkt am Formosa Boulevard, die Aussicht von der Lounge und die top Ausstattung. Check aber, ob sie noch Probleme mit Bettwanzen haben, dass war im September 2018 der Fall.

 

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Meine Empfehlungen für Kaohsiung

Am Ufer des Lotus Sees reihen sich die Tempel aneinander, es sind die wohl farbenfrohsten und schönsten von ganz Taiwan. Bring genug Zeit mit, um möglichst viele zu erkunden. Schnapp dir im Anschluss ein Leih-Rad und fahr den Love River runter ins Hafenviertel.

 

Hier hat sich der Pier 2 in einen kreativen Spielplatz verwandelt mit viel Street Art, hippen Shops und Cafés. Besonders am Wochenende ist hier viel los, die beste Zeit für einen Besuch.

 

Mach einen Ausflug auf die vorgelagerte Insel Cijin, die Fähre legt am Gushan Pier ab. Klettere hoch zum Leuchtturm und beobachte die Schiffe. Im Anschluss geht’s an den Strand und wenn du magst noch zu den Instagram-Spots: Rainbow Church und der goldenen Riesenmuschel. Mit dem Rad kannst du sogar noch weiter fahren, was ganz nett ist (wenn du viel Zeit hast).

 

Besuch die Metro-Station Formosa Boulevard mit dem bunten Lichtdom, am besten früh morgens, wenn es noch nicht voll ist. Hier kannst du die Hintergrundstory nachlesen.

 

Für noch mehr moderne Architektur fahr in den Süden zum 85Sky Tower, der Messehalle, dem Pier und Umgebung. Und geh eine Zimtschnecke bei IKEA essen, der sieht fast genauso aus wie daheim.

 

Die beiden beliebtesten Night Markets sind Liouhe am Formosa Boulevard und Ruifeng, oben beim Lotus See.

 

Brauchst du eine Pause von der Stadt, dann geh im Shoushan National Nature Park wandern. Er ist durchzogen von unzähligen Wegen mit schönen Aussichten auf die Stadt und das Meer. Noch dazu wimmelt er vor Leben, überall wirst du Affen sehen. Der einfachste Zugang ist vom Zoo, den du mit dem Bus #56 vom Hauptbahnhof erreichst.

 

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Tagesausflüge von Kaohsiung

Ein lohnenswerter Ausflug ist das Fo-Guang-Shan Monastery, was nördlich der Stadt liegt. Es ist das größte buddhistische Kloster von Taiwan, das Verwaltungszentrum des Ordens und zeitgleich eine Art Museum. Der Orden propagiert den humanistischen Buddhismus und verfolgt viele humanitäre Projekte weltweit. Es ist eine beeindruckende moderne Anlage, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. In Teilen fand ich es etwas kommerziell, aber irgendwoher muss das Geld schließlich kommen. Mehr Hintergrundinformationen kannst du hier nachlesen.

 

Anreise: Fahr mit der roten Metro-Linie bis Zuoying, nimm den „Exit 1“ und steig dort in den Bus zum Kloster (ca. 45 Minuten).

 

Ein weiterer schöner Ausflug von Kaohsiung ist die kleinen Insel Liuqiu im Süden, die du bequem an einem Tag erkunden kannst. Am einfachsten geht das mit einem Scooter. Die Highlights sind der berühmte „Flower Vase Rock“ und etwas östlich davon schnorcheln zu gehen, mit etwas Glück siehst du sogar Schildkröten.

 

Anreise: Nimm den Bus nach Donggang und spring auf eine Fähre.

 

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Tainan

Jetzt geht es weiter an die Westküste. In Tainan erwartet dich viel Geschichte, denn es war einst die erste Hafenstadt von Taiwan und zeitweise die Hauptstadt des Landes. Über die Jahre wurde es von den Niederländer, Japaner und Chinesen regiert, und alle haben sie ihre Spuren hinterlassen. Aber in Tainan gibt es nicht nur alte Gebäude, denn es ist eine große Millionenstadt mit vielen modernen Stadtteilen. Die meisten Attraktionen liegen im Stadtteil Anping am Meer und im alten Stadtkern selber.

 

Das Anping-Viertel

Es ist durchzogen von vielen schmalen Gassen. Die beiden Highlights sind das alte niederländische Fort Zeelandia aus dem 17. Jahrhundert (Eintritt 50 NTD), was noch sehr gut erhalten ist. Noch beeindruckender fand ich das Anping Treehouse, was einst eine Lagerhalle war, aber mittlerweile von der Natur zurückerobert wurde. Die Banyanbäume haben es komplett durchdrungen und während die alte Bausubstanz verfallen ist, kannst du anhand der Bäume die alte Struktur erahnen. Ein mystischer Ort.

 

Wenn du mit dem Rad unterwegs bist, lohnt sich ein Abstecher zu den Mangroven am Fluss, dem Strand und Hafenviertel. Zu Fuß ist das etwas weit. Nächste Station ist das „Eternal Golden Fort“ (Eintritt 50 NTD) aus dem 19. Jahrhundert, was du ruhig weglassen kannst.

 

Das Stadtzentrum

Hier erwarten dich viele alte Anlagen, wie der WuFei und Konfuzius Tempel, das South Gate und der Koxianga’s Shrine. Das absolute Highlight ist aber das Fort Provintia mit dem Chihkan Tower (Eintritt 50 NTD), dass du auf keinen Fall verpassen darfst. Einst im 17. Jahrhundert von den Niederländern erbaut, hat es alle historischen Epochen überlebt und ist jetzt ein chinesisches Prachthaus.

 

Tipp: Hol dir einen Visitor-Pass für 150 NTD, wenn du alle Sehenswürdigkeiten besuchen willst. Empfehlen kann ich dir vor allem das Anping Treehouse und Fort Provintia in der City.

 

Ansonsten fand ich noch die schmale Gasse beim Konfuzius Tempel cool, die direkt neben dem „Narrow Door Café“ liegt. Und den „Blueprint Cultural & Creative Park“ mit der Street Art und netten kleinen Läden.

 

Einen ausführlichen Tainan-Stadt-Guide findest du auf Wikivoyage.

 

Hostel-Empfehlung: Das Fuqi Hostel* ist in einem alten Haus, was nett und einfach ist. Melde dich vorher an, da nicht immer jemand vor Ort ist.

 

Das lecker Essen in Tainan

Tainan ist aber nicht nur bekannt für seine Vergangenheit, sondern auch für sein Essen. Überall in der Stadt findest du gutes Essen. Gute Anlaufstellen sind der Flower Night Market, das Viertel rund um das Fort Provintia, dem Konfuziustempel und das Fort Zeelandia in Anping. Hier sind noch ein paar Inspirationen, was die Besonderheiten von Tainan sind.

 

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Alishan: Ausflug in die Berge

Anstatt direkt weiter die Westküste hochzufahren, lohnt es sich einen kleinen Umweg in die fantastisch Bergwelt von Taiwan zu machen. Ein beliebtes Ziel ist das Alishan Gebirge, was besonders für seine spektakulären Sonnenaufgänge, die „Sea of Clouds“ bekannt ist. An einem klaren Tag kannst du sogar den höchsten Bergs Taiwans sehen, den 3.952 Meter hohen Yushan. Nur eine kleine Warnung, der Trip wird nicht ganz günstig und du wirst definitiv nicht alleine sein.

 

Im unteren Bereich gibt es gut ausgelegte Wege, die durch alte bemooste Wälder führen. Dieser Teil ist besonders beliebt. Darüberhinaus gibt es noch unzählige ruhigere Wanderwege.

 

Sonnenaufgang: Nimm den Zug zum Zhushan hoch, die einfache Fahrt kostet 150 NTD. Alternativ kannst du zu Fuss hochwandern, bring eine Taschenlampe mit. Am besten suchst du dir eine Unterkunft  in der Nähe der Forest Railway Station.

 

Anreise

Die Zugfahrt mit der „Alishan Forest Railway“ von Chiayi in die Berge gilt als eine der schönsten Strecken des Landes (habe ich gehört, bei mir war leider schon alles ausgebucht). Alternativ kannst du den Bus nehmen.

 

Eintritt: 300 NTD, bei Anreise mit dem Bus nur 150 NTD (gelben Zettel aus dem Bus mitnehmen)

 

Spar-Tipp

Leider gibt es keine günstigen Unterkünfte in Alishan, was besonders für Alleinreisende teuer wird. Alternativ kannst du einen Tagesausflug von Chiayi machen oder einen Stopp auf dem Weg zum Sun-Moon Lake einlegen. So habe ich es gemacht, wenn du mit wenig Gepäck unterwegs bist, ist das gar kein Problem.

 

Und so geht’s: Starte früh in Chiayi, nimm den Bus #7322 der vorm Hauptbahnhof abfährt. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Jetzt hast du bis zwei Uhr mittags Zeit, denn dann fährt der letzte Bus zum Sun-Moon Lake. Am besten kaufst du dir direkt dein Ticket im 7-11, um dir einen Platz zu sichern.

 

Mit eigenem Transportmittel kannst du zusätzliche Stopps auf dem Weg einlegen, zum Beispiel an den Teeterrassen von Dingshizhuo.

 

Chiayi

Falls du in Chiayi übernachten willst und noch etwas Zeit für Sightseeing hast. Kann ich dir vor allem den urwüchsigen Chiayi Park empfehlen. Südlich der Innenstadt gibt es dann noch ein „Tropic of Cancer Monument“ (nördlicher Wendekreis), was ich jedoch nicht besucht habe.

 

Hostel-Empfehlung: Das Light Hostel* in Chiayi ist top, modern und auf Hotel-Niveau.

 

Penghu Inseln

Wenn du dich nach dem Meer sehnst, vielleicht schnorcheln gehen willst, kannst du ein paar Tage auf den Penghu Inseln verbringen. Diese ist deutlich preiswerter als die Orchid oder Green Island an der Ostküste, denn es gibt hier sogar Hostels. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, organisierst du dir am besten im Hafen einen Scooter. Das beste, einige der Inseln sind mit Brücken verbunden, so kannst du wirklich viele Ecken auf eigene Faust erkunden kannst.

 

Anreise: Von Chiayi kannst du zum Hafen von Budai fahren und mit der Fähre in 4 bis 5 Stunden nach Magong City übersetzen, auf die Hauptinsel der Penghu Inselgruppe.

 

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Der Sonne-Mond See (Sun-Moon Lake)

Der See gilt als Taiwans Hauptattraktion, er liegt idyllisch eingebettet in den Bergen und die Aussichten vom Ufer sind fantastisch. An sonnigen Tagen funkelt das Wasser magisch grün, leider ist das Baden nur an einem Tag im Jahr während des „Mid-Autumn Festivals“ erlaubt.

 

Am schönsten ist es den See in 30 Kilometern per Rad zu umrunden, da der Radweg stellenweise direkt am Seeufer entlangführt. Nur eine kleine Warnung im Nordwesten geht es hoch und runter. Eine Alternative ist es den See mit dem Bus halb zu umrunden und dann mit dem Boot von Ita Thao zurückzukommen.

 

Die Highlights am Sonne-Mond See

Die schönste Aussicht hast du vom Nordufer, besonders von der Halbinsel südlich von Shuishe. Ansonsten lohnt sich noch der…

 

Wen Wu Tempel: beeindruckendster Tempel am See
Shuisheshan Trail: 5,6 km Wanderung, die sehr anspruchsvoll und anstrengend ist. Nur bei gutem Wetter machen, oft ist der Berg wolkenverhangen. Start ist am Info-Center in Ita Thao.
Ci-en Pagoda am Südufer

 

Achtung: Die Seilbahn in Ita Thao führt nur zum Freizeitpark und nicht zu einer Aussichtsplattform, nur während der Fahrt kannst du den Ausblick genießen. Ita Thao selber fand ich auch nicht lohnenswert, da sich ein Touri-Laden an den nächsten reiht.

 

Anreise: Wie bereits oben erwähnt, fahren einige wenige Busse von Alishan nach Shuishe am Nordufer des Sun-Moon Lake. Ansonsten gibt es regelmäßig Busverbindungen ins nahe gelegene Puli (ca. 20 Minuten) oder nach Taitchung (ca. 2 Stunden).

 

Puli

Die meisten übernachten direkt am Sun-Moon Lake, aber auch in Puli gibt es Hostels. Die Stadt ist besonders bei Motorradfahrern beliebt, die von der Ostseite über die Berge kommen. Aber auch bei Wanderern, die zum Beispiel an der Qingjing Farm oder Wushe wandern gehen wollen.

 

Puli an sich hat nicht viel zu bieten. Interessant ist noch das Chung Tai Chan Monastery, ein modernes Zen-Kloster, das vom Architekten C. Y. Lee designt wurde, der schon das Taipei 101 Hochhaus entworfen hat.

 

Hostel-Empfehlung: Das Here Hostel* in Puli liegt in einer ruhigen Wohngegend und ist sehr modern mit einer futuristischen Toiletten ausgestattet. Der Besitzer ist ein großer Marvel-Fan, was du an der großen Sammlung direkt merkst.

 

Weiterreise: Mit dem Bus #6899 von Puli nach Taichung (ca. 1 Stunde) fahren.

 

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Taitchung

Lass dich nicht vom ersten Eindruck des Bahnhofsviertels abschrecken, denn Taichung hat deutlich schönere Ecken zu bieten, wie zum Beispiel die moderne West-Stadt. Mir hat besonders die viele moderne Architektur und Kreativität gefallen.

 

Hostel-Empfehlung: Ich habe damals im Kiwi Express Hotel Taichung Station II* übernachtet, da es ein unschlagbar gutes Angebot hatte. Es liegt zentral am Bahnhof und ist modern, aber etwas anonym.

 

Meine Highlights in Taichung waren

Rainbow Village: Als sein Wohnviertel abgerissen werden soll, greift ein Mann zu Pinsel und Farbe. So verwandelt er sein Viertel in ein lebendes Kunstwerk, was tatsächlich einen Teil vom Abrissbagger retten konnte. Eine inspirierende Geschichte. Seine Malerei ist bunt, verspielt und zaubert dir ein Lächeln aufs Gesicht.

 

Die moderne Architektur in der Weststadt, wie zum Beispiel das National Taichung Theater (besonders von innen) und rund um den City Government Park. Dies ist übrigens auch das Shopping-Viertel.

 

Museum of Fine Arts: eine positive Überraschung, mit Wechselausstellungen, kostenlos
Luce Memorial Church: diese wurde vom berühmten Architekten I.M. Pei entworfen, der auch für die Umgestaltung des Louvre verantwortlich war. Die Kirche steht auf dem Gelände der Tunghai Universität, die einen schönen grünen Campus hat.
Bootsförmige Kirche in Houbilun: diese ausgefallene Kirche habe ich auf Instagram entdeckt

 

Im Bahnhofsviertel: Taichung Park, Miyahara, Creative Industries Park, Cartoon Alley

Fengjia Night Market: einer der größten Taiwans
Gaomei Wetlands: beliebt bei Instagramern zum Sonnenuntergang

 

Ein netter Tagesausflug soll nach Lukang sein, das eine kleine aber feine Altstadt hat, es wird sogar als „Living Museum“ bezeichnet. Mir fehlte leider die Zeit dafür.

 

Tipp: In einem 8 bis 10 Kilometer Radius kannst du alle Innenstadtbusse kostenlos in Taichung nutzen, wenn du eine EasyCard hast.

 

Taiwan Backpacking Karte Route

Taiwan Reiseroute

Auf den ersten Blick ist Taiwan nicht sehr groß, daher kannst du in relativ kurzer Zeit viel entdecken, aber auch auf einem langen Trip wird dir nicht langweilig. Noch ein Tipp: behalte immer das Wetter im Auge und pass deine Route entsprechend an. Besonders wenn du während der Taifun-Zeit reist.

 

Die Highlights von Taiwan in zwei Wochen

Wer nicht viel Zeit hat, kann einen guten Eindruck von Taiwan bekommen und die klassischen Highlights besuchen, da die Distanzen so gering sind und es schnelle Zugverbindungen gibt.

 

Tag 1-3: Taipei mit Tagesausflug nach Jiufen & Nordostküste
Tag 4-5: Hualien mit Tagesausflug in Taroko-Schlucht
Tag 6-7: Kenting
Tag 8-9: Kaohsiung
Tag 10: Tainan
Tag 11-12: Taichung mit Tagesausflug zum Sun-Moon-Lake
Tag 13: Taipei

+1 extra Tag für Kenting oder Kaohsiung

 

Intensiver Taiwan-Trip ab drei Wochen

Empfehlenswert sind jedoch drei Wochen, um alles etwas entspannter anzugehen und mehr Zeit für die Berge zu haben oder vielleicht eine der Inseln zu besuchen.

 

Tag 1-3: Taipei
Tag 4-5: Keelung, Jiufen & Nordostküste
Tag 6-7: Hualien mit Tagesausflug in Taroko-Schlucht
Tag 8-9: Yuli mit Wanderung auf Walami Trail

(optional Tagesausflug oder über Nacht: Ludao (Green Island) oder Lanyu (Orchid Island) per Fähre von Taitung)

Tag 10-12: Kenting
Tag 13-15: Kaohsiung
Tag 16: Tainan

(optional: Penghu Inselgruppe per Fähre von Budai)

Tag 17: Alishan als Stopover
Tag 18: Sun-Moon-Lake
(optional: wandern gehen in den Bergen)
Tag 19-20: Taichung
(optional: Beipu, bekannt für Haka-Kultur oder Hsinchu, das „Silicon Valley“ Taiwans)
Tag 21: Taipei

 

 

taiwan-essen

Taiwan Backpacking – Alles was du vor der Reise wissen musst

 

Beste Reisezeit

Wenn es in Taiwan regnet, dann kann es tagelang regnen und das nicht wenig. Daher rate ich dir zum Frühling und vor allem Herbst, da es dann am trockensten ist. Ich selber war im September (Ostküste) und Oktober (Westküste) in Taiwan und hatte sehr viel Glück mit dem Wetter und nur sehr wenig Regen. Zwei mal braute sich ein Taifun über dem Meer zusammen, drehte dann aber wieder ab. Es folgten zwei Tage Regen und dann war alles wieder normal.

 

September bis November, März bis Mai (mehr Regen im Norden)
Taifune: Mai bis Oktober

 

Mehr Informationen zum Wetter findest du hier.

 

Tipp: Hilfreich fand ich diese Webseite, um das aktuelle Wetter zu checken und Taifune im Auge zu behalten.

 

Reisekosten

Taiwan war deutlich günstiger, als ich es erwartet habe. Ich habe nur 20 Euro pro Tag ausgegeben, du solltest besser 25 bis 30 Euro als Tagesbudget einplanen. Da ich sehr langsam gereist bin und insgesamt zwei Monate in Taiwan verbracht habe, waren meine Ausgaben so niedrig. (In Kürze werde ich noch einen detaillierte Kostenübersicht zu Taiwan schreiben.)

 

25 bis 30 Euro pro Tag

 

Anreise

Beim Check-in kann von dir verlangt werden, dass du ein Rückreiseticket vorlegst. Falls du keins hast, kannst du dir bei BestOnwardticket eins leihen.

 

Günstige Verbindungen von Deutschland: mit Air China, China Southern Airlines, China Eastern Airlines

 

Günstige Verbindungen in Asien: Cebuh Pacific, AirAsia von Philippinen / VietJet Air von Vietnam / Jetstar, Scoot von Japan / AirAsia von Kuala Lumpur / Jetstar, Scoot von Singapur / Lion Air von Bangkok

 

Einreise

Visumsfreie Einreise für Aufenthalte bis 90 Tage

 

Tipp: Mit dem Working Holiday Visum darfst du ein Jahr bleiben und arbeiten, es gilt für Leute bis 30 Jahre. Mehr Informationen findest du hier.

 

Taipei Airport: Für 160 NTD (ca. 4,50 Euro) kannst du mit der Metro in die Innenstadt fahren, was am bequemsten und schnellsten ist, günstiger ist der Bus für 120 bis 150 NTD.

 

Packliste

Was du einpacken musst, hängt stark von deiner Reisezeit ab. Allgemein hat Taiwan ein subtropisches Klima, wobei es im Süden deutlich wärmer ist. Einige Dingen gelten für das gesamte Jahr, wie zum Beispiel:

 

Regenjacke/-schirm: die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass es regnen wird.
Schuhe: 1 Paar fürs Sightseeing/Stadt und 1 Paar fürs Wandern. Flipflops brauchst du nicht unbedingt, da dir jedes Hostel Hausschlappen zur Verfügung stellt.
Tagesrucksack für Ausflüge und Wanderungen.
Mückenspray brauchst du vor allem im Frühling und Sommer. Es gibt zwar keine Malaria, aber Dengue Fieber in Taiwan.
Ordentliche Klamotten: Wenn du aus Südostasien kommst, wirst du im klassischen Backpacker-Look auffallen. Da die Leute hier viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen.
Reiseführer: Hier kann ich dir den Rough Guide Taiwan* empfehlen, den ich besonders für die Routenplanung und Hintergrundinformationen genutzt habe.

 

Frühling & Herbst: In den Bergen und im Norden kann es zwischendurch frischer sein, um die 20 Grad. Bring also einen Pulli und eine lange Hose mit.
Sommer: Stell dich auf heiße Temperaturen (+30 Grad) und besonders im Süden viel Regen ein (schnell trocknende Shorts, Sandalen, Regenjacke/-schirm)
Winter: Die Temperaturen fallen besonders im Norden und den Bergen, wo es sogar schneien kann. Bring entsprechend warme Klamotten mit. Und stell dich auf Regen ein. Im Süden erwarten dich tagsüber angenehme Temperaturen über 20 Grad und viel Sonnenschein.

 

Ansonsten schau mal auf meine Südostasien-Packliste, ob du an alles gedacht hast.

 

Generell empfehle ich mit zwei Kreditkarten zu reisen, um im Notfall ein Backup zu haben. Einen Vergleich der besten Reise-Kreditkarten findest du hier.

 

Ansonsten ist eine Auslandskrankenversicherung wichtig, um im Krankheitsfall abgesichert zu sein. Für Langzeitreisen findest du hier eine gute Übersicht.

 

Noch ein Tipp: Reise mit leichtem Rucksack, denn in den Hostels gibt es meist nur wenig Platz fürs Gepäck.

 

 

taiwan-reisfeld

Transport

 

Zug

Das bequemste Fortbewegungsmittel in Taiwan ist der Zug. Sie sind zuverlässig, pünktlich und nur zur Rushhour voll. Am günstigsten sind die „Local Trains„, für die du kein Ticket im Voraus kaufen musst, sondern einfach mit der EasyCard bezahlst.

 

Auf längeren Strecken lohnen sich die etwas teureren „Express„-Züge, die du ebenfalls mit der EasyCard bezahlen kannst oder online mit Sitzplatzreservierung buchen kannst. Bei Reservierung musst du dir das Ticket mindestens eine halbe Stunde vor Abfahrt am Bahnhofsschalter abholen. Alternativ kannst du es auch im 7-11 kaufen. Eine Sitzplatzreservierung macht vor allem am Wochenende oder zu typischen Pendlerzeiten an der Westküste Sinn.

 

Am schnellsten sind High-Speed Rail (HSR), die etwa doppelt so teuer sind und sich daher nur für lange Distanzen lohnen. Oft halten diese Züge nicht am Hauptbahnhof, sondern etwas außerhalb.

 

Hier geht’s zur Fahrplanauskunft und Online-Buchung.

 

Bus

Etwas günstiger sind Busse, die auch mehr Orte in Taiwan anfahren als Züge. Einige Backpacker bevorzugen diese, weil sie es bequemer finden (ich fand den Zug besser). Meist gibt es keinen zentralen Busbahnhof, aber in Städten haben die meisten Busgesellschaften eine Station am Hauptbahnhof. Das Ticket kaufst du vor Ort und gibst es am Ende der Fahrt dem Busfahrer.

 

Motorroller

An manchen Orten, wie der Taroko Schlucht oder Kenting, macht es am meisten Spaß die Umgebung auf eigene Faust mit dem Scooter zu erkunden. Einzige Herausforderung ist es jedoch einen Verleiher zu finden, da nicht alle an Ausländer vermieten. Das hat mit den Gesetzen zu tun, da sie deine Strafen für Verkehrssünden zahlen müssen, wenn du schon lange das Land verlassen hast.

 

Zum Glück gibt es dennoch einige Verleiher, die das Risiko eingehen. Erkundige dich am besten im Hostel, wo du einen Roller ohne taiwanesischen Führerschein leihen kannst. Die Tagesmiete liegt bei 300 bis 6oo NTD (ca. 8,40 bis 16,80 Euro), wobei ich meistens 400 NTD gezahlt habe. Fürs Ausleihen brauchst du auf jeden Fall deinen internationalen Führerschein, einige Verlangen sogar einen Motorradführerschein. Bring also etwas Zeit für die Suche mit.

 

An weniger touristischen Orten kann es mitunter schwierig werden, dann kannst du dir alternativ einen eRoller leihen, den du ohne Führerschein bekommst, jedoch ist er meist teurer.

 

Fahrrad

Eine beliebte Alternative ist das Fahrrad. Entlang der Ostküste gibt es ein Netz aus gut ausgebauten Radwegen, wo das Fahren besonders viel Spaß macht. Die meisten Rad-Verleiher findest du direkt am Hauptbahnhof. In Großstädten gibt es darüber hinaus noch öffentliche Räder, die du stundenweise ausleihen kannst und an einer anderen Station wieder abgeben kannst. Hierfür musst du deine EasyCard registrieren lassen, wofür du eine taiwanesische Handynummer brauchst.

Unterkunft

Die Hostels in Taiwan sind meist super, sie sind modern, top ausgestattet und sauber. Im Vergleich zu Südostasien zahlst du etwas mehr, die Preise starten bei 300 NTD und gehen hoch bis 600 NTD. Im Durchschnitt habe ich 10 bis 14 Euro pro Nacht gezahlt. Dafür bekommst du aber deutlich mehr geboten. Ein typisches taiwanesisches Hostel hat ein Bett (oft sogar Schlafbox) mit Vorhang, Steckdose und Licht, eine einfache Küche mit kostenlosem Trinkwasser, manchmal kostenlosem Frühstück, einer netten Lounge und (relativ) schnellem Internet.

 

An allen beliebten Touristen-Hotspots wirst du Hostels finden, da Taiwan beliebt bei ostasiatischen und taiwanesischen Backpackern ist. Abseits wird es schnell teuer, besonders wenn du alleine unterwegs bist. Denn Hotels starten meist bei 30 Euro pro Nacht. Eine Alternative ist Couchsurfing. Ich habe eine Niederländerin getroffen, die damit gute Erfahrungen gemacht hat.

 

Hostel-Empfehlungen im Überblick

Ximen Duckstay Hostel Taipei* unweit vom Longshan Tempel, mitten unter den Locals und nicht weit von einigen Nachtmärkten; Boxen bieten Privatsphäre
My Story Inn* in Jiufen, die Aussicht vom Balkon ist grandios, nette Besitzerin
5963 Turn Right B&B Jiaoxi* bei Yilan, liegt etwas abseits, dafür sind die Gastgeber sehr freundlich und das Haus super schön „Home away from Home“, kostenlos kannst du mit dem Rad die Umgebung erkunden
On my Way* in Hualien, zentrale Lage, direkt hinterm Bahnhof, wo du den Bus zur Taroko Schlucht nimmst oder dir einen Scooter leihen kannst; modern und nicht zu groß
Bliss Inn 1719* einziges Hostel in Yuli, Besitzerin hilft gerne weiter
On my Way Hostel Taitung* zentrale Lage am Bahnhof, modern
Rainbow Wave Surfing Hostel Hengshun bei Kenting, zentrale Lage mit einem entspannten Hostel-Vibe, älterer Charme und einfacher, dafür ist das Frühstück der Hammer
Trip GG Hostel* in Kaohsiung, zentrale Lage direkt am Formosa Boulevard, die Aussicht von der Lounge ist grandios, top Ausstattung; Achtung: Damals hatten sie ein Problem mit Bettwanzen
Fuqi Hostel* in Tainan, in einem alten Haus, einfacher
Light Hostel* in Chiayi, modern, fast wie ein Hotel
Here Hostel* in Puli, mitten in Wohngegend, modern mit top Ausstattung und futuristischen Toiletten, Besitzer ist großer Marvel-Fan mit vielen Sammlerstücken
Kiwi Express Hotel Taichung Station II* sie hatten damals ein unschlagbar gutes Angebot, direkt am Bahnhof, modern, etwas anonym

 

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Taiwan Backpacking Hacks

 

EasyCard

Hol dir direkt am ersten Tag eine EasyCard, damit kannst du bargeldlos in Bussen, der Metro, Zügen, Fähre, Kiosken (7-11, FamilyMart) und vielen Shops bezahlen. Was alles einfacher macht und du kannst sogar damit Geld sparen, beim Transport sind das meist 10 Prozent.

 

Du kannst sie im 7-11 oder an der Metrostation für 100 NTD kaufen und direkt Geld drauf laden. Irgendwo hatte ich gelesen, dass du die EasyCard am Ende zurückgeben kannst und dafür 80 NTD erstattet bekommst. Aber bei mir hat es nicht geklappt, weil ich sie im 7-11 gekauft habe.

 

7-11 und FamilyMart

Du wirst sie lieben lernen, da sie so viel mehr als Kioske sind. Rund um die Uhr kannst du hier essen und trinken, kurze Pausen einlegen und die Beine ausruhen, an heißen Tagen in den klimatisierten Räumen abkühlen, Geld am Automaten ziehen, Snacks, Schreibwaren oder Drogerieartikel kaufen. Für die Einheimischen ist es zudem die Post, hier können sie Rechnungen bezahlen und so viel mehr.

 

Nicht Japan, sondern Taiwan hat die höchste Dichte an 7-11-Geschäften pro Person. Insgesamt sind es über 5.000, so dass du in Städten oft nur ein paar Schritte laufen musst. Ich hätte nicht gedacht, wie viel Zeit ich in ihnen verbracht habe und wie gut das Essen ist.

 

Tipp: Am Geldautomaten im 7-11 musst du eine Gebühr zahlen, nicht so im FamilyMart. (comdirect, DKB).

 

Essen

Dinge, die du in Taiwan probieren musst:

 

Pearl Milk Tea: Der Bubble Tea wurde in Taiwan erfunden und überall gibt es Tee-Shops, die eine große Auswahl an Tees verkaufen. Und das beste, du bestimmst selber, ob und wie viel Zucker und Eis du haben willst.
Stinky Tofu: Lass dich vom Geruch nicht abhalten, den stinkenden Tofu zu probieren, denn er schmeckt ganz anderns. Besonders in Kombination mit eingelegtem Gemüse, Koriander und der Sauce.
Weitere Klassiker sind Soja- und Papaya Milch, Dumplings, Baozi (gedämpfte Brötchen), Beef Noodles, Chicken Rice, Hot Pot und Sushi.
Bäckereien: Nach Monaten vermisse ich meine Backwaren, umso mehr hat mich die teils gute Qualität gefreut.
Vegetarier: In jeder Stadt gibt es Buffets mit einer großen Gemüseauswahl.

 

Tipps für unterwegs

Eine lokale SIM-Karte ist kein Muss, da es überall gutes Wifi gibt. Am Flughafen kannst du vor allem Unlimited-Data-Pakete kaufen, aber es gibt auch kleine günstige Daten-Prepaid-Karten. Ich selber hatte eine von Chunghwa Telecom, die die taiwanesische Telekom sind und ein entsprechend gutes Netz haben. Eine Übersicht der Mobilfunk-Anbietern findest du hier.

 

Stromsteckeradapter: In Hostels findest du oft universal Steckdosen, wo der Euro-Stecker funktioniert. Gelegentlich auch nur US-Steckdosen, für die du einen Adapter benötigst.

 

Öffentliche Toiletten findest du teilweise im Convenience Store (7-11, FamilyMart), im Tempel, in Bahnhofs- und Metrostationen.

 

Es gibt kaum öffentliche Mülleimer, daher ess die Sachen vor Ort, wo du sie gekauft hast.

 

Bring eine Trinkflasche mit, da du überall Wasser kostenlos auffüllen kannst, zum Beispiel im Hostel, am Bahnhof, im Tempel, in Parks und so weiter.

 

Jede Stadt hat einen „Creative Industries Park„, wo Künstler und Handwerker aktiv sind. Ein Besuch lohnt sich immer.

 

Hast du noch Fragen, dann schreib mir einen Kommentar.

 

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