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Was sind günstige Reiseziele in Europa für Backpacker?

Vor allem im Balkan, im Südosten von Europa, findest du die günstigsten Backpacking Länder in Europa. Viele ehemaligen jugoslawischen Länder sind mit dabei, aber auch „Underdogs“ wie Rumänien und in der Nebensaison sind sogar einige griechischen Inseln preiswert zu bereisen.

 

Es muss also nicht immer in die Ferne gehen. In Europa findest du auch günstige und abwechslungsreiche Backpacking Reiseziele. Hol dir Inspirationen für deinen nächsten Urlaub, denn ich verrate dir die besten Budget Optionen in Europa.

 

Los geht’s!

 

Kennst du schon meinen Artikel über die günstigsten Backpacking Länder weltweit?!

 

Inhaltsverzeichnis

Überblick Balkan

 

Reisebudget ab 25 € pro Tag

 

Reisebudget ab 30 € pro Tag

 

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Der Balkan: Ein Paradies für Budget Backpacker in Europa

Budget Backpacker: 20 bis 35 Euro pro Tag

 

Während Kroatien und Griechenland im Sommer überrannt wird, ist der restliche Teil des Balkans immer noch relativ unbekannt. Dabei hat der komplette Balkan eine gute Kombination aus schönen Stränden, verträumten Dörfern, dem milden mediterranen Klima, fantastischen Nationalparks, einen Mix an Kulturen, freundlichen Menschen und natürlich niedrige Reisekosten zu bieten.

 

Das macht den Balkan zu einer Top-Destination für Budget Backpacker.

 

Was sind günstige Reiseziele im Balkan?

Ganz grob kannst du die Region in zwei Lager einteilen. Große Teile des ehemaligen Jugoslawiens wie Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien und Serbien kannst du für rund 25 Euro am Tag bereisen. In die Gruppe gehören ebenfalls Bulgarien und Rumänien.

 

Etwas teurer, aber immer noch günstig, mit einem Tagesbudget von mindestens 30 Euro sind Montenegro und Teile von Griechenland . In der zweiten Gruppe habe ich noch den Ausreißer Polen ergänzt, der zwar nicht im Balkan liegt, aber ebenfalls günstig und ein fantastisches Land für Backpacker ist.

 

Was ist die beste Reisezeit für den Balkan?

Beste Reisezeit: April bis Oktober

Hochsaison: Juli & August

Mein Tipp: September

 

Generell ist der April bis Oktober eine gute Reisezeit für den Balkan, willst du Skifahren, sind natürlich auch die Wintermonate interessant. Die Sommer sind meist heiß und vor allem im Juli und August sind viele Touristen unterwegs, besonders an der Mittelmeerküste.

 

Wer es gerne etwas ruhiger und nicht so heiß mag, sollte auf die Nebensaison ausweichen. Besonders der September ist ein schöner Reisemonat, da es immer noch sommerlich, nicht zu heiß und das Wasser noch angenehm warm zum Baden ist.

 

Spartipps für deine Reise durch den Balkan

  • Meide den Juli und August, vor allem an der Mittelmeerküste, dann sind die Preise am höchsten.
  • Der Bus ist fast immer günstiger als der Zug.
  • Besuche Großstädte in der Woche, zum Wochenende hin erhöhen Hostels die Preise.
  • In ländlichen Regionen bieten Privatleute preiswerte Unterkünfte an. Du findest sie nicht online, stattdessen holen dich die Leute vom Bus ab und zeigen dir das Zimmer live vor Ort.
  • Koch dir dein Essen selber im Hostel, preiswerter geht es nicht und als Vegetarier ist das deine beste Option. Im Balkan wird viel Fleisch gegessen.
  • Reise langsam und schau dir Länder intensiver an.
  • Noch mehr Spartipps findest du hier.

 

Jetzt stelle ich dir die einzelnen Länder kurz vor, den Anfang macht Albanien. Der Einfachheit halber habe ich die Länder alphabetisch aufgelistet.

 

 

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Ein Beitrag geteilt von Pete R. | BucketListly Blog (@peachananr)

Albanien, das Kleinod (Geheimtipp)

Budget Backpacker: 20 bis 30 Euro pro Tag

 

Albanien schafft es auf kleinster Fläche, fast alles unterzubringen, was die Region ausmacht. Du findest hier Traumstrände, Berge, Seen und Hinterlassenschaften der Osmanen. Das Herz von Albanien schlägt im gebirgigen Hinterland, wo du wandern gehen kannst. Bis vor kurzem verzeichnete Albanien wenige Touristen, was sich aber gerade ändert. Also komm schnell.

 

Highlights von Albanien

Das sind definitiv die Mittelmeerstrände in der Nebensaison, am bekanntesten ist der Traumstrand Ksamil mit seinem türkisfarbenem Wasser. Dicht gefolgt von Berat, für viele Besucher die schönste Stadt Albaniens, bekannt für seine osmanischen Häuser und seine einzigartige Lage am Hang. Eine weitere sehenswerte UNESCO-Stadt ist Gjirokaster, die für ihre tausenden Stufen und seine Burg bekannt ist.

 

Die Hauptstadt Tirana zieht nicht alle in seinen Bann, was am Ostblock-Charme und fehlenden Touristenattraktionen liegen mag, dafür ist sie lebendig und bunt. Gutes habe ich vom Museum Bunk’Art 2 gehört, das dir einen Einblick in die dunklen Zeit unter dem Diktator Enver Hoxha gibt. Natur- und Wanderfreunde wird es zum See Koman, nach Valbona und Theth ziehen.

 

Reisetipps

WizzAir und RyanAir bieten Flüge nach Tirana an. Alternativ nach Griechenland fliegen und mit dem Bus rüber nach Albanien fahren. Am einfachsten geht das von Korfu aus, von wo du mit der Fähre nach Saranda übersetzen kannst.

 

Das beste Transportmittel in Albanien sind Furgons (Minivans), die kreuz und quer durchs Land fahren. Es gibt zwar keine Bushaltestellen oder Fahrpläne, aber die Locals wissen Bescheid und helfen gerne.

 

Die lokale Währung ist der Albanische Lek. Für 1 Euro bekommst du etwa 120 Lek.

 

Einen hilfreichen Albanien Backpacking Guide findest du auf dem Blog Bucketlistly und My Wanderlust.

 

 

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Ein Beitrag geteilt von kami | Eastern Europe Expert (@kamischka)

Bosnien und Herzegowina, das Outdoor-Hub

Budget Backpacker: 20 bis 30 Euro pro Tag

 

Das erste Bild, was dir wahrscheinlich zu Bosnien und Herzogowina in den Kopf schießt, wird die Brücke von Mostar sein. Kein Wunder, zählt sie zu den bekanntesten Highlights jeder Balkan Reise. Darüber hinaus ist das Land jedoch relativ unbekannt. Da es bis auf einen kleinen Zipfel nicht am Meer liegt, ist es eher nicht als klassische Urlaubsdestination bekannt. Dafür mausert es sich immer mehr zu einer Outdoor-Destination, wo du gut wandern, Ski fahren und Raften gehen kannst.

 

Die Top-Sehenswürdigkeiten

In Bosnien und Herzogowina trifft der Osten auf den Westen, so wird die Hauptstadt Sarajevo auch „Klein-Istanbul“ genannt. Der bekannteste Ort des Landes ist aber mit Abstand Mostar, mit seinem magisch grünem Fluss, der markanten Bogenbrücke und seinen waghalsigen Brückenspringern.

 

Ansonsten ist Bosnien und Herzegowina als Outdoor-Paradies bekannt, Bihać zählt zu den besten Orten zum Raften in Europa, auch Wanderer fühlen sich hier wohl. Ansonsten darfst du die fantastischen Wasserfälle in Kravica, die Quelle des Flusses Buna in Blagaj und die entspannte Kleinstadt Trebinje nicht verpassen.

 

Reisetipps

 Ohne eigenes Transportmittel sind einige Orte nur schwer zu erreichen. So lohnt sich ein Mietwagen in Bosnien und Herzogovina, alternativ kannst organisierte Touren buchen. Ein guter Ausgangspunkt für Tagesausflüge ist Mostar, von wo aus du Kravica und Blagaj besuchen kannst.

 

In Sarajevo und Mostar findest du Hostels, außerhalb gibt es preiswerte private Unterkünfte.

 

Die lokale Währung ist die Konvertible Mark, mit einem einfachen Wechselkurs: 1 Euro entspricht 2 Konvertible Mark.

 

Noch mehr interessante Orte und Reisetipps findest du dem Blog von Kami.

 

 

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Bulgarien, das unbekannte Land

Budget Backpacker: 20 bis 30 Euro pro Tag

 

Bulgarien ist vor allem für seine Strände und wilden Partys am Schwarzen Meer bekannt. Wer sich darüber hinaus wagt, wird ein vielfältiges grünes Land erleben. Kleine traditionelle Dörfer, Bergidyllen, Schluchten, blühende Felder und vor allem in ländlichen Gegenden, fühlst du dich zurückversetzt in der Zeit.

 

Eine Reise durch Bulgarien ist ein Abenteuer, mit seinen kyrillischen Straßenschildern und wenigen Leuten, die Englisch sprechen. So ist das Reisen etwas herausfordernder, dafür aber umso authentischer. Und während ich anfangs wenig Interesse an Bulgarien hatte, entdecke ich bei meiner Recherche immer mehr versteckte Juwelen.

 

Bulgarien scheint viele Überraschungen parat zu haben, was es zum perfekten Land für Entdecker macht.

 

Was gibt’s zu sehen?

Ein guter Startpunkt für deine Bulgarien Reise ist die Hauptstadt Sofia, von wo aus du Tagesausflüge zum prächtigem Rila Kloster und dem geschichtsträchtigen Plovdiv machen kannst. Ansonsten lohnt es sich an der Schwarzmeerküste niederzulassen, um diese zu erkunden.

 

Wer Bulgarien jedoch wirklich erleben will, sollte sich ein Auto mieten, um das Land abseits zu erkunden. Hier sind ein paar Off-the-Beaten-Path Inspirationen für dich: Devatashka Höhle, Felsen von Belogradchik, Teufelsbrücke und vieles mehr.

 

Reisetipps

Im Sommer gibt es Flüge direkt ans Schwarze Meer, ansonsten ist Sofia gut erreichbar.

 

Miete dir am besten ein Auto in Sofia und erkunde das Land in einem Loop. Und mach dich mit dem kyrillischen Alphabet vertraut, damit du Schilder und Buspläne entziffern kannst.

 

Die lokale Währung ist der Bulgarische Lew, für 1 Euro bekommst du 2 Lew. Easy.

 

Eine zweiwöchigen Roadtrip-Route findest du hier.

 

 

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Der Kosovo, unscheinbar und klein

Budget Backpacker: 20 bis 30 Euro pro Tag

 

Der Kosovo, das jüngste Land und wahrscheinlich auch das unbekannteste Land des Balkans. Bis heute wird es nicht von allen Ländern anerkannt, so betrachten die Serben den Kosovo als Teil von Serbien. Es hat keinen Zugang zum Mittelmeer und ist umschlossen von Serbien, Bulgarien, Albanien und Montenegro.

 

Unter Backpackern ist es eher unbekannt, obwohl es günstig und einfach zu bereisen ist. Was fehlt, sind spektakuläre Sehenswürdigkeiten.

 

Die Highlights vom Kosovo

Die Hauptstadt Pristina gilt nicht unbedingt als Schönheit und doch hat sie einen jungen orientalischen Charme. Deutlich beliebter ist die alte Stadt Prizren mit ihrer wunderschönen Altstadt und Burg. Ansonsten lohnt sich ein Stopp in Peja, von wo aus du das Kloster Peć und Radavc Wasserfall besuchen, wandern und einen Ausflug zur Rugova Schlucht machen kannst.

 

Reisetipps

Im Norden vom Kosovo kann es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den serbischen Nachbarn kommen. Ansonsten gilt der Kosovo als ein sicheres Reiseland. Aufpassen musst du vor Landminen, noch nicht alle Orte sind geräumt worden, daher bleib auf dem Weg.

 

  Die Backpacker-Infrastruktur im Kosovo ist gut. So ist es einfach von A nach B zu kommen und in den Haupttouriorten gibt es Hostels.

 

Der Kosovo hat den Euro, obwohl es nicht Teil der EU ist.

 

Hilfreich fand ich die Reiseguides von Travel Telling und My Wanderlust.

 

 

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Nordmazedonien, grün und ruhig

Budget Backpacker: 20 bis 30 Euro pro Tag

 

Nach dem Kosovo folgt ein weiteres unbekanntes Reiseziel, der Nachbar im Süden: Nordmazedonien. Das grüne Binnenland ist überzogen von Wiesen, Feldern, Bergen und Wäldern. In der Backpackerszene bekommt es wenig Beachtung, obwohl es günstig, einfach zu bereisen und nett ist.

 

Die Top-Sehenswürdigkeiten von Nordmazedonien

Einzig die Hauptstadt Skopje und der See Ohrid ziehen Touristen an. Skopje ist „hübsch-hässlich“, eine Mischung aus grauer Ostblock-Architektur und opulenten neuen Gebäuden. Wett macht es die schöne Altstadt, das gute Essen und die freundlichen Locals. Bevor es weiter geht, lohnt sich ein Ausflug zum Matka Canyon, wo du in atemberaubender Kulisse mit dem Kajak fahren kannst.

 

Danach geht es weiter an den See Ohrid, die perfekte Base, von wo aus du Ausflüge an und auf den See machen kannst. Im Umland warten noch beeindruckende Klöster wie Sveti Jovan Bigorski und Wanderungen in die Berge. Etwas außergewöhnlicher ist das Ilinden-Denkmal in Kruševo, das ich durch Zufall auf Instagram entdeckt habe.

 

Reisetipps

Skopje wird nicht von vielen Billigairlines angeflogen, dafür gibt es gute Busverbindungen nach Tirana, jedoch nicht nach Griechenland.

 

Hostel gibt es bisher nur wenige, dafür findest du überall private Zimmer (Sobi), die Preise starten ab 10 Euro.

 

Die lokale Währung ist der Mazedonische Denar, für 1 Euro bekommst du etwa 60 Denar.

 

Einen Backpacking Guide findest du auf dem Blog Goats on the Road.

 

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Rumänien, der heimliche Star

Budget Backpacker: 20 bis 30 Euro pro Tag

 

Rumänien, ein Land, auf das ich mich besonders freue. Es ist der absolute „Underdog“, hat nicht den besten Ruf und ist wenig bekannt. Und doch, je mehr ich über Rumänien erfahre, desto größer wird die Vorfreude. Das Land hat etwas abenteuerliches, ist bunt und sehr abwechslungsreich, noch dazu wird es nicht von ausländischen Touristen überrannt und ist günstig zu bereisen.

 

In Rumänien kannst du auf den Spuren von Dracula wandeln, auf Wanderungen seine wilde Schönheit entdecken, alte Klöster und Burgen besichtigen, das beschauliche Landleben erfahren und die Vorzüge moderner Städte genießen.

 

Was du in Rumänien nicht verpassen darfst

Sagenumwoben ist Transsylvanien, was überzogen von bewaldeten Hügeln, alten Burgen und schaurigen Geschichten ist.  Besuche „Dracula’s Castle“, die Bran Burg. Geh im Piatra Craiului Nationalpark wandern. Schlendere durch die idyllische Stadt Târgu Mureş und erkunde die sternförmige Zitadelle Alba Carolina (Karlsburg).

 

Im Norden von Rumänien erwarten dich die beeindruckenden Klöster der Bukowina, verträumte Dörfer, Ochsenkarren und ein Leben auf dem Land, wie es das in Deutschland vor über 100 Jahren gab. Aus der Vergangenheit kannst du in die Zukunft springen. In Bukarest tobt das moderne Leben, mit Museen, Restaurants und einem bunten Nachtleben.

 

Rumänien ist viel zu groß, als das ich es in ein paar Sätzen zusammenfassen und alle Highlights aufzählen könnte. Nur eins, es ist sicher eins der vielfältigsten dieser Liste. Rumänien ist abenteuerlich, günstig, reich an Kultur, Natur pur und eine Reise in die Vergangenheit.

 

Reisetipps

Starte in Bukarest, wohin es günstige Flüge gibt. Von hier aus kannst du das Land mit dem Bus erkunden. Busfahren in Rumänien kann abenteuerlich sein. Es gibt keine zentrale Busbahnhöfe in Städten, was alles etwas chaotisch macht. Deshalb ist es wichtig, dass du dich vorab in deiner Unterkunft informierst, wann und wo Busse abfahren. Im ganzen Land findest du preiswerte Unterkünfte, in Städten sind es Hostels und auf dem Land Privatzimmer.

 

Rumänien hat eine eigene Währung, den Rumänischen Leu. Ein Euro ist etwas weniger als 5 Leu wert.

 

Impressionen und Reisetipps findest du auf dem Reiseblog Gepackt & los, Wanderfolk und Indie Traveller.

 

 

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Serbien, im Herzen des Balkans

Budget Backpacker: 20 bis 30 Euro pro Tag

 

Während der Balkan immer mehr Reisende anzieht, bleibt es in Serbien überschaubar. Der Backpacker Pfad durch den Balkan führt zwar auch nach Belgrad, aber nicht viel tiefer ins Land hinein. Abseits von der Hauptstadt erwarten dich lebendige Städte, fantastische Nationalparks, sanfte grüne Hügel und interessante Orte entlang der Donau. Online wirst du kaum Infos zu Serbien finden, was gibt es also zu sehen?

 

Die Highlights von Serbien

Die meisten Backpacker konzentrieren sich auf das hippe Belgrad mit seinem lebendigen Nachtleben und urigen Cafés. Dicht gefolgt von der Universitätsstadt Novi Sad, das jung und alt miteinander verbindet. Im Sommer zieht es Tausende hierhin auf das EXIT Festival. Eine weitere interessante Stadt ist Subotica im Norden von Serbien, das voll fantastischer alter Architektur ist.

 

Ansonsten ist es vor allem die Natur, die in Serbien begeistert. Vom fantastischen Tara Nationalpark, dem Uvac Canyon und der Donau. Im Süden von Serbien liegen abschließend noch drei mittelalterliche Klöster, die einen Besuch wert sind: Studenica, Sopoćani und Žiča.

 

Reisetipps

WizzAir bietet günstige Flüge nach Belgrad an, was ein guter Startpunkt ist. Viele reisen jedoch über Land aus den Nachbarländern ein. Achtung, aus dem Kosovo ist das nicht möglich, da du laut Serbien das Land illegal betreten hast. So musst du zuerst den Kosovo verlassen und in Serbien über ein anderes Nachbarland einreisen.

 

Im Land selber gibt es ein gutes Busnetz, was das Reisen angenehm macht. Mit einem Auto hast du natürlich noch viel mehr die Möglichkeit spontan Orte zu besuchen, die dir von Locals empfohlen werden. Unterkünfte findest du  vielerorts, in den Städten sogar Hostels.

 

In Serbien wird mit dem serbischen Dinar gezahlt, ein Euro ist über 115 Dinar wert. Gesprochen wird serbisch und geschrieben wird in kyrillischen Buchstaben, was alles etwas verwirrender macht.

 

Noch mehr Inspirationen für Serbien findest du hier.

 

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Griechenland in der Nebensaison

Budget Backpacker: 30 bis 40 Euro pro Tag

 

Griechenland im Sommer ist voll, heiß und teuer. Kommst du jedoch in der Nebensaison, im April, Mai oder Oktober, ist Griechenland ruhiger und deutlich günstiger. Perfekt für Budget Backpacker, da Griechenland ein fantastisches Reiseziel ist.

 

Jetzt hast du die Qual der Wahl, denn alles kannst du nicht sehen. Es gibt 227 bewohnte griechische Inseln und auch das Festland hat einiges zu bieten. Was nun?! Der Trick ist sich auf eine Region zu konzentrieren. Du willst Island-Hopping machen, dann such dir eine Inselgruppe aus. Dir steht mehr der Sinn nach Kultur und Natur, dann wird dich das Festland begeistern.

 

Was lohnt sich in Griechenland?

Die Ionischen Inseln bieten sich in Kombination mit einer Balkanreise an, da Korfu in Sichtweite zu Albanien liegt. Außerdem gibt es günstige Flüge nach Korfu. Die ionischen Inseln sind grüner, du findest hier traumhafte Buchten und kannst gut wandern gehen.

 

Die Kykladen kannst du per Fähre von Piräus bei Athen erreichen oder du fliegst direkt nach Santorini. Hier erwartet dich das Griechenland aus den Prospekten mit weißen Häusern, Windmühlen und epischen Sonnenuntergängen. Schön, aber auch kommerzieller mit Partys, höheren Preisen und mehr Rummel. Achtung, hier ist Versuchung mehr Geld auszugeben größer.

 

Das Kontrastprogramm ist eine Reise auf dem Festland von Athen nach Thessaloniki, wo du an den atemberaubenden Meteora Klöstern und der Ausgrabungsstätte Delphi vorbeikommst. Die Route ist voller Kultur, Natur und historischen Orten.

 

Reisetipps

Griechenland ist riesig und jeder findet etwas genau nach seinem Geschmack. Ausführliche Griechenland Budget Backpacking Guides findest du hier: The Broke Backpacker & Island-Hopping-Guide.

 

Damit Griechenland bezahlbar ist, solltest du in der Nebensaison kommen. Meide die klassischen Sommerurlaubsmonate von Juni bis Anfang September. Und versuch nicht zu viel auf einmal sehen zu wollen, das geht ins Geld, vor allem die Fährfahrten. Komm lieber zurück nach Griechenland, was wirklich viele tolle Ecken zum Erkunden hat.

 

In der Nebensaison fahren weniger Fähren, das erfordert etwas mehr Planung. Auch fahren auf den Inseln weniger Busse, was dich in deinem Bewegungsspielraum einschränkt, daher lohnt es sich zwischendurch einen Scooter zu mieten. Auf dem Festland ist das kein Problem, da überallhin Busse fahren.

 

Ansonsten musst du genauer bei den Übernachtungspreisen hinschauen, da die Preisspanne für ein Hostelbett von 15 bis 30 Euro sein kann, zum Glück sinken die Preise in der Nebensaison. Wenn du hauptsächlich an Partys und Stränden interessiert bist, ist das Campen auch eine prima Sparmöglichkeit.

 

 

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Montenegro ist atemberaubend

Budget Backpacker: 30 bis 40 Euro pro Tag

 

Klein, aber fein. Montenegro begeistert mit seiner Küste, dramatischen Bergen, reißenden Gebirgsflüssen und Canyons, auch kulturell bekommst du etwas geboten. Montenegro hat eine perfekte Mischung aus Strand, Natur, Outdoor-Abenteuer und Kultur. Einzig das Preisniveau liegt etwas höher als in den Nachbarländern.

 

Das sind die Highlights von Montenegro

Hoch im Norden von Montenegro liegt der Durmitor Nationalpark, einer der Top-Sehenswürdigkeiten des Landes. Hier kannst du wandern und im Tara Canyon raften gehen. Mit knapp 80 Kilometern und mit bis zu 1.300 Metern zählt er zu den längsten und tiefsten Canyons auf der Welt.

 

Auf dem Weg zur Küste lohnt ein Stopp am Ostrog Kloster, was in den Fels gehauen wurde, und in Rijeka Crnojevića mit dem spektakulären Blick auf den See Skadar.

 

Am Meer ist es vor allem die Stadt Kotor, die begeistert. Sie liegt geschützt in einer Bucht, die an einen Fjord erinnert, umgeben von schroffen Bergen. Überhaupt ist die gesamt Bucht von Kotor wunderschön, besonders das beschauliche Perast. An der Küste lohnt noch ein Stopp in der Ruinenstadt Stari Bar und mit dem Auto kannst du noch viele Bade- und Fotostopps auf der Küstenstraße einlegen.

 

Reisetipps

Es gibt Flüge von Deutschland nach Podgorica, die Hauptstadt, und ins nahegelegene kroatische Dubrovnik. Im Land selber kommst du gut mit dem Bus rum, jedoch nur zu den Hauptorten. Willst du kleinere Orte im Hinterland erkunden, ist oft eine Tour deine beste Option.

 

In Montenegro wird mit dem Euro gezahlt.

 

Mehr Infos für deinen Montenegro Trip findest du bei A World Kaleidoscope und Individualicious.

 

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Polen, eine positive Überraschung

Budget Backpacker: 25 bis 35 Euro pro Tag

 

Als ich 2019 durch Polen gereist bin, war ich überrascht wie vielfältig und modern Polen ist. Wieso habe ich nur so lange gewartet unser Nachbarland zu besuchen?!

 

Mach nicht den gleichen Fehler. Polen ist ein günstiges backpackerfreundliches Land, was farbenfrohe Altstädte, viel Kultur und gemeinsame Geschichte, Traumstrände an der Ostsee, Berge und coole Städte hat. Vor allem der Süden ist bei Backpackern aus der ganzen Welt beliebt und ist ein typischer Stopp auf dem Europa-Backpacking-Trail.

 

Das sind die coolsten Orte in Polen

Mit Abstand am beliebtesten ist Krakau, mit seiner Burg und altem Markt, das zugleich hip, voller Leben und gut zum Feiern ist. Im Sommer kann es etwas überlaufen sein, dann kannst du nach Breslau ausweichen, was nicht minder interessant ist.

 

Wer Großstadtfeeling haben will, soll nach Warschau kommen, was mich positiv überrascht hat, da es so vielfältig ist und mich oft an Berlin erinnert hat. Ein Mekka für Streetart, genauso wie die Industriestadt Lodz, die sich gerade neu erfindet, genauso wie Kattowitz.

 

Im Herzen von Polen erwarten dich viele weitere historische Orte mit wunderschönen farbenprächtigen Altstädten. Die Krönung ist dann die Hansestadt Danzig, von wo aus du Ausflüge an die Ostsee und zur Marienburg machen kannst, die Machtzentrale der Kreuzritter aus dem Mittelalter.

 

Reisetipps

Viele Billigairlines bieten Flüge nach Polen an, wegen seiner Nähe zu Deutschland ist der Bus eine gute Alternative, schau mal bei Flixbus rein. In Polen selber ist der Zug und Bus ein preiswertes Fortbewegungsmittel, es lohnt sich immer zu vergleichen, wer von beiden schneller und günstiger ist. Übernachten kannst du in Hostels, wo ein Bett um die 10 Euro kostet.

 

Die lokale Währung ist der polnische Złoty (PLN), für 1 Euro bekommst du etwa 4,50 Złoty.

 

Polen ist ein fantastisches und abwechslungsreiches Land für Backpacker. Schau mal in meinen umfangreichen Polen Backpacking Guide rein.

 

Das waren 11 Länder in Europa, durch die du günstig reisen kannst. Viel Spaß!

 

Noch mehr günstige Reiseziele in Südostasien und Lateinamerika findest du hier.

 

 

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