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Meine neuen Reise Gadgets fürs Backpacken

Ich bin immer am Testen, welche neuen Reise Gadgets es gibt und das Leben als Backpacker verbessern. Nach fast einem halben Jahr unterwegs und kann euch ein erstes Feedback geben, welche neuen Reise Gadgets sich bewahrheitet haben und von welchen ich mich wieder verabschieden werde.

 

Aber bevor wir einsteigen, kennst du eigentlich schon meine 23 kleinen Helfer, die ich auf jeder Reise dabei habe?!

 

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Faltrucksack

Squezzy von Tatonka*

 

Mein alter Tagesrucksack, der Deuter Speed lite 20* war durch und ich brauchte einen Ersatz. Ich habe ernsthaft in Erwägung gezogen ihn noch mal zu kaufen, da ich immer noch begeistert von ihm bin. Er lässt sich sehr gut tragen und ich bekomme auch auf lange Wanderungen keine Rückenschmerzen.

 

Aber ich habe mich umgeschaut und entschieden, mal etwas ganz anderes zu testen und zwar einen Faltrucksack. Daraufhin habe ich einige Probe getragen.

 

Die Wahl fiel schließlich auf den Squezzy, er hat sich am besten auf dem Rücken angefühlt. Und das hat sich bis heute nicht geändert, ich bin restlos von ihm begeistert. Er lässt sich sehr gut tragen, auch stundenlang auf Wanderungen, wenn ein paar Kilo drin sind. Er ist sehr reduziert und hat keine Rückenpolsterung, daher muss ich ihn richtig packen, damit nichts drückt.

 

Dafür ist er ein Leichtgewicht und ich schwitze weniger darunter. In der Stadt hänge ich ihn mir über eine Schulter und trage ihn vorne, damit Taschendiebe keine Chance haben. Wenn ich mit meinem gesamten Gepäck unterwegs bin, trage ich ihn vor der Brust und er stört mich nicht (im Gegensatz zu vorherigen Tagesrucksäcken). Ist er nicht im Gebrauch, kann ich ihn ganz klein zusammenfalten und er verschwindet im großen Rucksack.

 

Was ich sonst noch an ihm mag, ist die große Vordertasche für Kleinkram, innen ist ein kleines Fach für mein Geld und Wertsachen. Und dann liebe ich die knallig Farbe. Wer es dezenter mag, den Squezzy gibt es noch in schwarz und in der vorherigen Kollektion in blau, meist findest du ihn noch auf Amazon.

 

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Trinkflasche

Platypus SoftBottle*

 

Ein weiterer Gegenstand, den ich täglich nutze, ist meine Trinkflasche. Mit einer wiederverwendbaren Trinkflasche kann ich viel Müll vermeiden, denn viele Unterkünfte haben Getränkespender mit gefiltertem Wasser. In Malaysia und Thailand gibt es sogar öffentliche Nachfüllstationen auf der Straße.

 

Früher bin ich oft mit einer Metallflasche gereist, aber jetzt habe ich die weichen Flaschen von Platypus entdeckt. Wenn sie leer ist, nimmt sie keinen Platz weg und ist federleicht. Und im Rucksack drückt sie nicht, da sie sich an den Rücken anschmiegt. Das ist besonders mit meinem Faltrucksack ohne jegliche Polsterung Gold wert.

 

Während meine Trinkflaschen früher schnell anfingen zu müffeln, scheint die Silberionen-Beschichtung zu wirken. Was kann sie sonst noch? Sie bleibt alleine stehen. Sie hat zwar Gebrauchsspuren, aber ist nach einem halben Jahr täglicher Nutzung noch dicht.

 

Eine Alternativ ist die Vapur Flasche*.

 

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Reiseschlafsack

Schlafsack-Inlett von Backpacker’s Journey*

 

Bisher bin ich mit einem ganz normalen Reiseschlafsack aus Baumwolle gereist, aber vor der Reise habe ich eine leichtere günstige Lösung gesucht. Gefunden habe ich den von Backpacker’s Journey. Er besteht aus Mikrofaser, nimmt quasi gar keinen Platz weg und wiegt nur 155 Gramm (weniger als die Hälfte).

 

In Australien habe ich jede Nacht darin geschlafen und in Südostasien gelegentlich. Er hat den Test bestanden. Er fühlt sich angenehm auf der Haut an, auch in der Hitze. Einziges Manko sind für mich die Nähte. Ich habe zwar noch kein Loch, aber an ein paar Stellen sind sie schon stark strapaziert.

 

Noch ein Tipp: Der Schlafsack wird mit zwei Verpackungen geliefert, so dass du ihn entweder rollen oder falten kannst. In der gefalteten Version nimmt er im Rucksack deutlich weniger Platz weg.

 

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Linderung bei Mückenstichen

Elektronischer Stichheiler von bite away*

 

Mücken und ich haben ein gespaltenes Verhältnis: sie lieben mich, ich weniger. So kann ich Mückenstiche nicht immer vermeiden, zu allem Unglück jucken sie bei mir oft stark und entzünden sich leicht. Von daher wollte ich unbedingt den Stichheiler testen, denn ich bin für jede Linderung dankbar. Er erzeugt Wärme, die du auf die Einstichstelle hältst. Die Hitze zerstören die Proteine, die das Jucken auslösen.

 

Soviel zur Theorie, … und es funktioniert. Er kann keine Wunder bewirken, aber reduziert augenblicklich den Juckreiz. Besonders wenn ich ihn zeitnah nach dem Stich anwende, wird die Schwellung nicht so groß. Beim ersten Mal ist die Hitze bei der Anwendung noch unangenehm, aber mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt und nutze meist direkt die lange Anwendung und das gleich zwei bis drei Mal hintereinander. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

 

Manchmal muss ich die Prozedur später noch mal wiederholen, besonders wenn es heiß ist und ich sehr aktiv bin. Nicht jeder Mückenstich ist gleich, aber seitdem hatte ich zu mindestens keine schlimmen Entzündungen mehr und bei akutem Juckreiz eine direkte Linderung.

 

Was mich stört ist, dass ich den Stichheiler nicht einfach in die Tasche stecken kann, da er leicht per Knopfdruck ausgelöst wird. So muss ich immer die Batterien herausnehmen. Außerdem ist bei mir schon die Verschlusskappe gerissen, daher kann ich dir nur raten ihn mit einer Schutzhülle* zu kaufen.

 

Ich habe bereits Kontakt zum Kundenservice aufgenommen und sie haben mir versprochen, den Stichheiler kostenlos zu ersetzen, aber erst wenn ich in Deutschland bin (was noch eine Weile dauern kann).

 

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Göffel gebrochen

Spork Titan von Light my Fire* oder Spork mit Transporthülle*

 

Bisher bin ich mit einer Kunststoff-Spork gereist und sie ist (war) unverwüstlich. Bis jetzt. Denn normalerweise habe ich sie in meinem Tagesrucksack aufbewahrt, aber als sie auf einer Fahrt im großen Rucksack war, ist sie gebrochen. So ein Mist! Bei der nächsten Gelegenheit werde ich mir eine Spork Titan kaufen, damit das nicht mehr passiert.

 

In Malaysia habe ich nach einem Ersatz gesucht, aber nichts vergleichbares gefunden. Es gibt zwar Metallbesteck, aber ein ganzes Set ist mir doch zu schwer. Außerdem finde ich keinen schön geformten Löffel, der sich gut anfühlt (ich weiß, so Probleme können nur Designer haben).

 

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Zwei neue Lieblingsapps

Es ist zwar kein physisches Produkt, aber diese beiden Apps liebe ich einfach. Sie machen mein Leben auf Reisen so viel einfacher. Es sind nicht die einzigen neuen auf meinem Smartphone, aber ich nutze sie am intensivsten.

 

Zum einen bin ich von Evernote zu OneNote gewechselt, weil ich hier kostenlos auf meine Offline-Daten zugreifen kann. Das ist auf Reisen so wichtig, da ich nicht immer online bin. OneNote ist quasi mein zweites Gedächtnis geworden. Hier sammele ich jegliche Informationen rund ums Reisen und Arbeiten, aber auch Privat. So habe ich meine Notizen und Gedanken immer dabei, ohne etliche Notizbücher mit mir herumzuschleppen. Einfach genial für jeden, der minimalistisch unterwegs ist.

 

Und die zweite App ist Maps.me, die ich nun endlich für mich entdeckt habe. Bisher war ich vor allem mit Google Maps und HERE maps unterwegs, aber jetzt habe ich gewechselt und bin begeistert. Falls es dich interessiert, hierzu habe ich einen ausführlichen Artikel geschrieben.

 

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e-Reader

Kindle Paperwhite*

 

Kommen wir nun zu etwas, dass ich nicht wirklich brauche. Bisher habe ich auf Reisen die Kindle-App auf dem Smartphone genutzt, um gelegentlich eBooks zu lesen. Vor der Reise habe ich mich dann für ein Kindle Paperwhite entschieden, da ich dieses Mal mehr lesen wollte. Und der Komfort am Kindle einfach besser ist und die Augen sich auch freuen.

 

So viel zur Theorie. In der Praxis nutzte ich immer noch zu 80% mein Smartphone zum Lesen. Warum? Weil ich oft unterwegs zwischendurch lese und mein Handy immer dabei habe. Abends könnte ich dann zwar das Kindle rausholen, aber ich bin oft zu faul, die beiden Geräte zu synchronisieren.

 

Ich bin mal gespannt, ob sich das noch ändern wird?!

 

Was sind deine Reise Gadgets? Was sind deine Neuentdeckungen?

 

In den kommenden Wochen werde ich noch über mein elektronisches Equipment schreiben, da ich dieses Mal deutlich mehr dabei habe und ich dir vielleicht ein paar Dinge empfehlen (oder eben nicht empfehlen) kann. So stay tuned.

 

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