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Portugal Backpacking: Route & Reisetipps

Portugal ist ein fantastisches Reiseziel für Backpacker. Es hat die richtige Mischung aus Strand, interessanten Städten, kleinen Orten, Natur, Kultur und das Meer ist nie weit entfernt. Außerdem findest du in Portugal gute Wellen zum Surfen.

 

Dann ist Portugal ein einfaches Backpacking Land. Für die nachfolgenden Reiserouten brauchst du kein Auto, sondern kannst alles mit dem Bus oder Zug machen. Außerdem findest du coole Hostels, wo du günstig übernachten und schnell neue Leute kennenlernst.

 

In diesem Portugal Backpacking Guide habe ich mich auf die Küste konzentriert, wo du die Top-Sehenswürdigkeiten von Portugal findest. Auf späteren Reisen kannst du immer noch durch das Hinterland von Portugal reisen, aber fürs erste bist du mit der Küste gut beschäftigt.

 

Im ersten Teil findest du drei Backpacking Reiserouten durch Portugal für 1 bis 4 Wochen und im Anschluss ein paar Reisetipps für deinen Trip.

 

Inhaltsverzeichnis

Backpacking Routen: Algarve | Nord-Portugal | Von Faro nach Porto

 

Reisetipps: Reisezeit, Budget, Spartipps, Transport, Unterkunft

 

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Meine Portugal Reiseguides

Klick einfach auf das Bild, um zum Artikel zu gelangen.

 

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Portugal Backpacking Routen 1 bis 4 Wochen

Algarve Backpacking Route

Dauer: 1 bis 2 Wochen

 

Die Algarve gehört für Reisende zu einem der schönsten und beliebtesten Ecken von Portugal.

 

Die spektakulären Felsenküste mit ihren kleinen Badebuchten ist wirklich fantastisch und wird dich begeistern. Und du brauchst noch nicht einmal ein Auto, um die Algarve zu erkunden, da überallhin Busse fahren.

 

Die schönste Art die Algarveküste zu erkunden, ist zu Fuß. So wirst du im folgenden viele Tipps finden, was die schönsten Etappen auf dem Küstenweg entlang der Algarve sind. Meist hast du die Wahl, ob du die gesamte Strecke laufen willst oder lieber den Bus nimmst.

 

Der größte Flughafen an der Algarve liegt in Faro, was es zum perfekten Start- und Endpunkt für eine Algarve Reise macht. Und so könnte deine Algarve Route aussehen:

 

  • Faro – 1 bis 3 Tage
  • Albufeira – 2 Tage
  • Portimão – 3 bis 4 Tage
  • Lagos – 1 bis 3 Tage
  • Faro – Heimflug

 

Schau auch in meine ausführlichen Algarve Reiseguides rein für die Felsalgarve (westlich von Faro) und die Sandalgarve (östlich von Faro).

 

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Faro

1 bis 3 Tage

 

Die Reise startet in Faro, was eine entspannte und überraschend untouristische Stadt ist. Besonders schön ist die Altstadt, wo du auf eines der Boote zu den Inseln springen kannst. Die Sandinseln sind kleine Naturparadiese, wo du relaxen oder am Strand spazieren gehen kannst.

 

  Hostelempfehlung für Faro: Das Hostel Alameda* ist eine gemütliche Base mit cooler Dachterrasse.

 

Am zweiten Tag hast du die Wahl, ob du direkt weiter an die Felsalgarve reisen willst oder dir vorher die ruhigere Sandalgarve anschauen willst. Die Küste der Ostalgarve wird von vorgelagerten Sandinseln geschützt, so dass ein einzigartiges Ökosystem aus Lagunen entstehen konnte.

 

Auf Tagesausflügen von Faro kannst du diesen weniger bekannten Teil der Algarve erkunden.

 

Nur eine kurze Zugfahrt entfernt liegt der ruhige Fischerort Olhão, wo sich der Park Quinta de Marim befindet. Dieser zeigt die charakteristischen Landschaften der Region auf kleinstem Raum und ist bevölkert von Vögeln. Der Ausflug dauert nur ein paar Stunden.

 

Am nächsten Tag kannst du dir die süße Kleinstadt Tavira anschauen, die nur ein Stückchen weiter liegt. Es ist ein bezaubernder Ort mit weißen Häuser, einer Burg und liegt direkt am Fluss.

 

Lass dich durch die Gassen treiben und trink einen Kaffee. Dann spring auf ein Boot, um auf die Sandinsel zu fahren.

 

 

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Albufeira

2 Tage

 

Nach Faro geht es weiter nach Albufeira, dass du in unter einer Stunde mit dem Bus erreichst. Albufeira ist ein klassischer Ferienort mit schönen Hostels, von dem du die umliegende Küste auf Ausflügen erkunden kannst.

 

  Hostelempfehlung für Albufeira: Das Son of a Beach Hostel (Booking.com* | Hostelworld*) liegt nicht weit vom Meer und der Altstadt entfernt und hat eine einladende Atmosphäre.

 

Nimm am ersten Tag einen Bus nach Alfamar, wo sich der wunderschöne Strand Falésia befindet, der von roten Felsen gesäumt ist. Von hier aus kannst du zurück in Richtung Albufeira laufen, zwischendurch schwimmen gehen und wenn du keine Lust mehr hast, in den Bus zurück springen.

 

Am zweiten Tag geht es zum Strand São Rafael, von wo du entlang der Küste nach Gale laufen kannst. Der Küstenweg führt oberhalb der ockerfarbenen Felsen entlang, von dem du tolle Aussichten auf die Steinbögen und die Steilküste hast.

 

Zwischendurch kannst du zu einem der Strände hinab steigen, um dich zu erfrischen. Von Gale bist du schnell zurück in Albufeira.

 

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Portimão

3 bis 4 Tage

 

Als nächstes ist es für Backpacker praktisch, wenn sie sich für ein paar Tage in Portimão einnisten, um diesen Teil der Algarve zu erkunden. Hier gibt es günstige Unterkünfte, die Nachbarorte sind gut mit dem Bus zu erreichen und es liegt zentral.

 

  Hostelempfehlung für Portimão: Das Aloha Hostel (Booking.com* | Hostelworld*) ist ein einfaches Hostel, was alles hat, was du brauchst.

 

Fahr mit dem Bus nach Carvoeiro, um auf dem Küstenweg Richtung Porches zu laufen. Du wirst an einigen der schönsten Felsen der Algarve vorbeikommen, auch die berühmte Meereshöhle von Benagil liegt auf dem Weg. Am Nachbarstrand kannst du dir ein Kajak leihen, um in die Höhle zu paddeln.

 

Wer keine Lust zu laufen hat, kann alternativ eine Bootstour von Portimão unternehmen. Die Steilküste vom Meer aus zu sehen, hat seinen ganz eigenen Reiz. Einen Nachteil hat sie jedoch, denn du darfst mit Motorbooten nicht in die Benagil Höhle rein fahren.

 

Am nächsten Tag kannst du eine weitere Wanderung unternehmen und zwar von Carvoeiro nach Ferragudo. Eine nicht minder spektakuläre Steilküste und kleine Badebuchten erwarten dich hier. Wenn dir eher der Sinn nach einem Strandtag ist, dann komm zum Praia dos Caneiros unweit vom Fischerort Ferragudo. Es ist einer der schönsten Strände in dieser Ecke.

 

Und am letzten Tag geht es vom Strand in Portimão zu Fuß rüber nach Alvor. Die Felsen sind hier niedriger, aber dafür bunter.

 

Wenn es dir langsam mit der Lauferei reicht, kannst du den Bus nach Alvor nehmen und nur ein kurzes Stück rüber zu den Stränden Prainha und die Três Irmãos gehen. Dies sind die schönsten Felsformationen an diesem Küstenabschnitt.

 

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Lagos

1 bis 2 Tage

 

Die vierte und letzte Station in der Algarve ist Lagos, wohl eine der schönsten Orte an der Algarve. Lagos hat viel Charme und ist gut zum Ausgehen. Außerdem liegen direkt vor der Haustür spektakuläre Felsen, die du zu Fuß, per Motorboot oder noch besser mit dem Kajak erkunden kannst.

 

Lagos ist der perfekte Abschluss an der Algarve, da es die schönsten Seiten von ihr in sich vereint.

 

Falls du noch einen extra Tag hast, kannst du einen Tagesausflug nach Sagres unternehmen. Sagres liegt abgelegen am südwestlichen Ende der Algarve, wo die schroffe Steilküste 70 Meter in die Tiefe abfällt. Ein magischer Ort, an dem eigentlich nur Surfer verweilen, alle anderen machen einen Ausflug hierher.

 

Von Lagos bist du in einer Stunde in Sagres und musst nicht über Nacht bleiben. Im Anschluss geht es zurück nach Faro und nach Hause.

 

Das waren die schönsten Orte an der Algarve.

 

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Nord-Portugal Backpacking Route

Reiseroute von Lissabon nach Porto

Dauer: 1 bis 2 Wochen

 

Die zweite Route führt durch Zentral- und Nordportugal immer entlang der Küste von Lissabon bis nach Porto. Es ist ein abwechslungsreicher Trip mit faszinierenden Städten, Surferorten, schönen Stränden und viel Kultur. Alle Orte auf der Route erreichst du ohne Probleme mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

Von Deutschland gibt es gute Flugverbindungen nach Lissabon und Porto, wo diese Route beginnt und endet.

 

  • Lissabon – 3 bis 5 Tage
  • Cascais – 1 bis 2 Tage
  • Ericeira oder Peniche – 1 bis 2 Tage
  • Batalha – 1 Tag
  • Coimbra – 1 Tage
  • Aveiro – 1 bis 2 Tage
  • Porto – 2 Tage

 

Ausführliche Informationen zu den Orten auf der Route findest du hier.

 

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Lissabon

3 bis 5 Tage

 

Falls du noch nie in Lissabon warst, nimm dir mindestens drei Tage Zeit (besser sind mehr), um dir die Stadt anzuschauen. Lissabon gehört zu den schönsten Hauptstädten Europas mit seiner hügeligen Topographie, den kopfsteingepflasterten Gassen und pastellfarbenen Häusern.

 

So macht es Spaß sich einfach treiben zu lassen, immer auf der Suche nach schönen Häusern, Straßen und Street Art. Dabei geht es hoch und runter auf die unterschiedlichen Hügel, wo dich oben eine schöne Aussicht erwartet.

 

Tage könntest du so verbringen, zwischendurch Pausen in Cafés einlegen, eine Fahrt mit der alten Straßenbahn machen oder ein Museum besuchen. Viel zu schnell wird die Zeit in Lissabon vergehen.

 

Schau mal in diesen Guide für noch mehr Inspirationen zu Lissabon rein.

 

  Hostelempfehlung für Lissabon: Das Be Lisbon Hostel Intendente (Booking.com* | Hostelworld*) ist ein ruhiges, modernes und sauberes Hostel, was ein top Preis-Leistungsverhältnis hat.

 

Bevor es weiter geht, kannst du einen Tagesausflug nach Sintra unternehmen. Dort stehen gleich mehrere Paläste und prachtvolle Gärten im Wald, die sich einst Reiche haben bauen lassen. Der bekannteste ist der bunte Pena Palast, ansonsten lohnt sich der Besuch der Maurenburg und des Parks Quinta da Regaleira.

 

Tipp: Die Übernachtungsmöglichkeiten in Sintra sind begrenzt und teuer, deshalb bleibst du besser noch eine weitere Nacht in Lissabon. Mit dem Zug ist es nur eine gute halbe Stunde von Lissabon nach Sintra.

 

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Cascais

1 bis 2 Tage

 

Als nächstes geht es ans Meer nach Cascais, einem vornehmen Badeort, der bei Expats und Digitalen Nomaden beliebt ist. Was wohl an der Nähe zum Meer und den guten Wellen liegt. Der Ort ist entspannt und hat viel Charme, das eigentliche Highlight ist jedoch die Westküste.

 

Mach daher einen Tagesausflug zum Cabo da Roca, wo die Steilküste 140 Meter hoch aufragt. Auf einem kleinen Pfad kannst du weiter Richtung Norden laufen, wo du an unzähligen dramatischen Felsformationen und kleinen Sandbuchten vorbei kommst. Die Aussichten sind einfach fantastisch.

 

Tagsüber fährt zwei mal stündlich ein Bus von Cascais zum Kap.

 

  Hostelempfehlung für Cascais: Übernachten kannst du im Nice Way Cascais & Surf Camp (Booking.com* | Hostelworld*), einem coolen Hostel mit Pool zum Relaxen und natürlich auch surfen.

 

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Ericeira oder Peniche?

1 bis 3 Tage

 

Während Cascais nur etwas für Surfanfänger ist, findest du in den klassischen Surferorten wie Ericeira und Peniche Wellen für jedes Surf-Level. Beide Orte haben einen entspannten Vibe und bieten coole Hostels und Surfschulen. Mir hat Peniche besser gefallen, da es für Nicht-Surfer mehr zu tun gibt.

 

Ericeira hat sich seinen alten Ortskern rund um den Hafen bewahrt, der viel Charme hat. Drumherum haben sich viele Surfer aus der ganzen Welt angesiedelt, was dem Ort einen internationalen Touch gibt. Rund um Ericeira befinden sich einige Strände, so findest du immer eine Ecke mit guten Wellen.

 

  Hostel-Empfehlung für Ericeira: Das WOT Ericeira Surf Hostel (Booking.com* | Hostelworld*) ist der perfekte Ort zum Relaxen und Surfen.

 

Was für Peniche spricht, dass du hier viel machen kannst. Direkt vor der Tür liegen wunderschöne Strände, wo du relaxen und surfen kannst. In der Zwischenzeit kannst du dir die ungewöhnlichen Gesteinsformationen am Rande der Halbinsel anschauen, wo es sogar Versteinerungen von Meerestieren gibt.

 

Ansonsten kannst du Tagesausflüge zum Beispiel auf die Berlengas Inseln unternehmen, einem ruhigen Naturparadies, oder rüber nach Obidos fahren. Obidos ist eine mittelalterliche Festungsstadt, die immer noch intakt und bewohnt ist. So hat sie viel Charme und ist ein lohnenswerter Ausflug.

 

  Hostel-Empfehlung für Peniche: Das Hostel WOT Peniche (Booking.com* | Hostelworld*) ist ein geselliges und freundliches Hostel.

 

Beide Surferorte sind verlockend für einen längeren Aufenthalt, besonders wenn du surfen willst. Von Cascais bist du innerhalb von etwa zwei Stunden in Ericeira und nach Peniche sind es drei. Nazaré fand ich im Vergleich nicht so schön wie Peniche, von daher würde ich es weglassen.

 

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Batalha

Stopover 1/2 Tag

 

Für alle Kultur-Nerds und Architekturinteressierte gehört das Kloster von Batalha zu den Must-See-Orten von Portugal.

 

Das Kloster samt Kirche, Kapelle und Kreuzgang ist ein Vorzeigeobjekt für den Manuelinischen Stil, der zur portugiesischen Gotik zählt. Er ist verspielt und wurde von den damaligen Reisen der Seefahrer inspiriert, die Handel mit Asien betrieben haben.

 

So haben mich viele Elemente an alte Hindutempel erinnert, besonders beeindruckend sind die vielen Details und die unvollendete Kapelle.

 

Da die Übernachtungsmöglichkeiten in Batalha begrenzt und etwas teurer sind, besuchst du das Kloster am besten auf der Durchreise. Von Peniche sind es 2,5 Stunden mit dem Bus nach Batalha und weitere 1,5 Stunden nach Coimbra, so kannst du entspannt Batalha auf einem kurzen Stopp besuchen.

 

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Coimbra

1 Tage

 

Die Studentenstadt Coimbra hat eine der ältesten Universitäten in Europa und blickt auf eine lange Geschichte zurück.

 

So wirkt es auf den ersten Eindruck durch seine mittelalterliche Altstadt, den alten Uni-Gebäuden und Palästen eher traditionell. Aber die Studenten verleihen Coimbra eine junge Dynamik und abends kannst durch die Studentenbars ziehen, wo du schnell Leute kennenlernst.

 

Coimbra umweht auch etwas geheimnisvolles, so habe ich zu Semesterbeginn einige Studenten mit schwarzen Umhängen gesehen und äußerst peinliche Aufnahmerituale beobachten können. Es wird gemunkelt, dass viele Inspirationen für Harry Potter aus Coimbra stammen.

 

In einem Tag hast du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Coimbra gesehen und kannst weiter gen Norden ziehen.

 

  Hostelempfehlung für Coimbra: Mitten in der Altstadt unweit der Highlights und Bars liegt das Change The World Hostel*, das perfekt für eine Nacht ist.

 

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Aveiro

1 bis 2 Tage

 

In einer dreiviertel Stunde bist du mit dem Bus von Coimbra nach Aveiro gefahren. Die vollmundig gerne als „Venedig von Portugal“ bezeichnet wird.

 

So weit würde ich nicht gehen, aber die Wasserkanäle und der maritime Flair machen Aveiro zu etwas besonderem. Dann findest du in der Altstadt wunderschöne Art-Deco-Häuser und süße Gassen, die der Kleinstadt viel Charme verleihen.

 

In einem halben Tag hast du den Kern von Aveiro erkundet und kannst eine Bootstour über die Kanäle machen. Noch schöner ist eine Tour raus auf die weit verzweigte Lagune, wo du viele Watvögel und sogar Flamingos sehen kannst.

 

Mach dich nachmittags auf zum Strand nach Costa Nova, wo du viele bunt bemalte Häuser findest. Der einstige Fischerort ist bekannt für seine gestreiften farbenfrohen Häuser, dessen Tradition vor Jahren mit einem Fischer begonnen hat, der seine Hütte verschönern wollte.

 

Nach einem kurzen Streifzug durch das Dorf und unzähligen Fotos, kannst du an den Strand gehen, der von Dünen gesäumt ist. Hier kannst du schwimmen gehen und den Sonnenuntergang schauen.

 

Mein Tipp: Übernachte in Costa Nova und nicht in Aveiro. Das Family Hostel Costa Nova* ist super gemütlich und so viel schöner als die Unterkünfte in der Stadt.

 

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Porto

2 Tage

 

Die letzte Station auf dieser Portugal Reise ist Porto, was nur 40 Minuten mit dem Bus von Aveiro entfernt liegt. Der Trip hat mit einem Highlight begonnen und er endet mit einem. Porto ist zwar weit weniger bekannt, als Lissabon, aber hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.

 

Porto ist die zweitgrößte Stadt von Portugal und inoffizielle Hauptstadt von Nordportugal. Sie liegt in einem schmalen Flusstal unweit vom Meer und hat einen ganz eigenen Charme. Porto ist bunt, kompakt, authentisch und etwas derber, als Lissabon.

 

Innerhalb von zwei Tagen hast du die Altstadt, Brücken und Aussichtspunkte von Porto erkundet, sowie das leckere Essen und die Weine aus der Region probiert. Auch kannst du mit dem Fahrrad einen Ausflug zum Meer machen.

 

  Hostel-Empfehlung für Porto: Unweit vom Hauptbahnhof befindet sich das Lost Inn Porto Hostel (Booking.com* | Hostelworld*), das viel Charme und ein top Preis-Leistungsverhältnis hat.

 

Nach Porto geht es zurück nach Hause.

 

 

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Portugal Backpacking Route 2 bis 4 Wochen

Küstenroute von Faro über die Algarve, Lissabon bis nach Porto

 

Im Grunde ist die dritte Reiseroute eine Kombination aus den ersten beiden Routen.

 

So startet sie in Faro und im ersten Teil der Reise kannst du in ein bis zwei Wochen die Algarve erkunden. Bevor es hoch nach Lissabon geht, von wo du in mehreren Etappen durch Nordportugal bis nach Porto reist. Für den zweiten Teil kannst du wieder ein bis zwei Wochen einplanen.

 

Wenn du nur die größten Highlights von Portugal sehen willst und wenig Zeit hast, schaffst du es in zwei Wochen. Das wäre jedoch sehr sportlich, deshalb sind drei, wenn nicht sogar vier Wochen besser für die Strecke.

 

Das Alentejo (zwischen der Algarve und Lissabon) würde ich als Backpacker auslassen. Die dünn besiedelte Region ist nur schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, was das Reisen erschwert oder sogar unmöglich macht. Für diese Ecke brauchst du ein Auto.

 

Konzentriere dich daher lieber auf die Algarve und die Küste Nordportugals, die du ohne Probleme als Backpacker bereisen kannst, damit hast du schon genug zu tun.

 

Auf späteren Reisen kannst du dir immer noch abgelegene Ecken von Portugal anschauen.

 

Ich bin mir nicht sicher, dass das nicht deine letzte Portugal Reise war. Wenn man einmal dem Charme von Portugal erlegen ist, will man mehr sehen. Und im gebirgigen Hinterland gibt es noch viele süße Orte, Naturparks zum Wandern und Weinregionen, die du dir beim nächsten mal anschauen kannst.

 

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Portugal Backpacking Reisetipps

Beste Reisezeit für Portugal

Beste Reisezeit: April bis Oktober

Meine Empfehlung: Frühling (April, Mai) & Herbst (September, Oktober)

 

Rein theoretisch kannst du das ganze Jahr über nach Portugal reisen, da selbst im Winter die Temperaturen am Meer mild sind. In der kalten Jahreszeit fällt jedoch auch der meiste Regen, der deine Reisefreude mindern kann.

 

Auf der sicheren Seite bist du zwischen April bis Oktober, wenn es wenige Niederschläge gibt und das Wetter sommerlich warm ist. Wobei es in der Algarve immer am wärmsten ist und im Norden die Temperaturen niedriger liegen.

 

Der Sommer, besonders der Juli und August, gilt als Hochsaison. Dann steigen die Preise und du musst Unterkünfte im Voraus buchen. Auch ist es mancherorts fast schon zu heiß, so hast du bei +35 Grad wahrscheinlich kein Lust auf Sightseeing, sondern willst nur an den Strand.

 

Deshalb kann ich dir die Nebensaison, den Frühling und Herbst empfehlen. Dann sind die Temperaturen milder und es ist weniger los. So kannst du spontaner reisen und musst nicht alles durchplanen. Auch ist es angenehmeres Wetter zum Wandern. Meiden würde ich hingegen die Osterferien, da dies die erste Reisewelle des Jahres ist.

 

Anreise nach Portugal

Von Deutschland werden viele Direktflüge nach Portugal angeboten, besonders günstige Flüge findest du nach Lissabon, Porto und Faro.

 

In der Nebensaison kannst du Glück haben auch noch kurzfristig preiswerte Angebote zu finden. Ansonsten ist es immer ratsam früh genug die Flüge zu buchen.

 

Tipps für die Flugsuche findest du hier. Ansonsten schau bei Skyscanner* rein.

 

Reisebudget: Ist Portugal teuer?

Budget Backpacker: 40 bis 50 Euro pro Tag

 

In den letzten Jahren ist das Preisniveau in Portugal gestiegen, aber es ist immer noch günstiger, als andere Länder in Zentraleuropa.

 

Was die günstigsten Länder in Europa sind, findest du hier heraus.

 

Die größten Ausgaben für Backpacker in Portugal sind die Unterkunft, der Transport, das Essen und die Eintritte.

 

Ein Bett im Hostel kostet im Durchschnitt 20 bis 30 Euro, was im Vergleich relativ hoch ist. Busse sind hingegen günstiger, hier wirst du für kurze Fahrten nur ein paar Euro und für eine einstündige Busfahrt unter 10 Euro zahlen.

 

Beim Essen kannst du mit 10 Euro am Tag auskommen, wenn du nur Snacks kaufst und dich aus dem Supermarkt versorgst. Viele Hostels bieten eine Küche an, so kannst du selber kochen oder dir wenigstens ein Frühstück zubereiten.

 

Günstig ist auch ein Frühstück in einer Bäckerei oder lokalen Bar, ein kleiner Kaffee mit Gebäck kostet zusammen um die zwei Euro. Bei Restaurants und in trendigen Cafés liegt das Preisniveau jedoch höher.

 

Einen großen Spielraum hast du bei Eintritten und Touren, diese können sich schnell summieren. Reist du mit einem schmalen Budget, solltest du versuchen, möglichst viel auf eigene Faust zu unternehmen und dich auf wenige kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten zu konzentrieren.

 

Auch ein Surfkurs kann schnell dein Reisebudget sprengen, plane höhere Ausgaben deshalb mit ein.

 

Spartipps für Portugal

  • Besorge dir eine Cartão Jovem, eine Karte für unter 30 jährige, mit der du Ermäßigungen in Transportmitteln, Sehenswürdigkeiten und zu einigen Veranstaltungen erhältst.
  • Bring deinen internationalen Studentenausweis, mit dem du bis zu 50% Rabatt auf Eintritte erhältst.
  • Alle unter 25 Jahren zahlen in Zügen 25% weniger.
  • Wer sein Zugticket mehrere Tage oder Wochen im Voraus kauft, kann bis zu 65% sparen.
  • Komm in der Nebensaison, wenn Hostels rund 25% weniger kosten.
  • Versorge dich im Supermarkt mit Essen. Dort gibt es viele günstige Snacks, besonders im Aldi und Lidl.

 

Mit Bus und Zug durch Portugal reisen?

Oftmals ist der Bus das beste Transportmittel in Portugal, da sie mehr Orte ansteuern und im Vergleich zum Zug normalerweise günstiger sind. Aber es gibt Ausnahmen wo der Zug die bessere und oftmals die komfortablere Option ist. Es lohnt sich daher immer, zu vergleichen.

 

Schau auf der offiziellen Webseite der Zuggesellschaft oder in deren App, wann Züge fahren und buche dort direkt ein Ticket. Du kannst natürlich auch erst im Bahnhof ein Ticket kaufen.

 

Bei Bussen gibt es mehrere regionale Anbieter, die unterschiedliche Orte bedienen. Zu den großen Busgesellschaften zählen Rede Expresso, wo du direkt online Tickets buchen kannst. Bei kleineren Anbietern sind die Webseiten jedoch schlecht und du kaufst dein Ticket besser am Busbahnhof. Auch Flixbus* bietet viele Strecken in Portugal an.

 

Generell gibt es langsame Busse, die häufig stoppen und „Carreiras“ (CR) genannt werden. Und für Backpacker interessanter sind die „Expressos“, die die großen Städte miteinander verbinden und weniger Haltestellen haben.

 

Bei der Suche nutze ich auch oft Rome2Rio, Omio*, 12go* oder einfach Google.

 

Wo übernachten in Portugal?

Das schöne an Portugal ist, dass es in vielen Orten Hostels gibt. Und im direkten Vergleich sogar recht schöne Hostels, wo man merkt, dass die Leute selber schon viel gereist sind und wissen, was Backpacker mögen.

 

Die besonders populären Hostels in Lissabon sind daher schnell ausgebucht, selbst in der Nebensaison. Im Sommer solltest du generell ein paar Tage vorher ein Hostel buchen, um noch Auswahl zu haben. Sonst musst du nehmen, was übrig ist.

 

Für mich ist das noch ein weiterer Grund, nicht den Sommer für eine Reise nach Portugal zu empfehlen.

 

Dann macht es immer Sinn Preise zu vergleichen, da einige Hostels mit bestimmten Buchungsplattformen andere Deals abschließen. Schau deshalb sowohl auf Hostelworld, als auch auf Booking.com.

 

Weitere Artikel über Portugal

 

Viel Spaß in Portugal!

 

 

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