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Peloponnes Roadtrip: Highlights, Route & Tipps

Die Peloponnes ist perferkt für einen Roadtrip, sie hat die richtige Mischung aus Kultur, Natur und Freiheit zu bieten. Gerade in der Nebensaison kannst du die ruhige Seite von Griechenland erleben, auch das Wetter ist im Frühling und Herbst besser geeignet für einen Roadtrip.

 

In diesem Roadtrip Guide für die Peloponnes erfährst du alles über die Highlights, eine Route für die Rundreise und Tipps für deine Reise.

 

 

Zum Start schaust du am besten zuerst in meinen Artikel über die schönsten Orte der Peloponnes rein, wo ich alles ausführlich beschreibe. Das gibt dir einen guten Überblick für diesen Artikel.

 

Peloponnes Rundreise Route mit Auto Karte

 

Peloponnes Rundreise mit dem Auto

Die beste Art die Peloponnes zu bereisen, ist mit einem eigenen Fahrzeug. Ein Mietauto kannst du in allen größeren Städten holen, am meisten Sinn macht es aber zum Start deiner Reise in Patras oder Korinth. Auf MietwagenCheck* kannst du schnell Angebote vergleichen und alles im Voraus buchen.

 

Autofahren auf der Peloponnes

Die griechischen Inseln sind berühmt-berüchtigt für ihre schmalen kurvigen Straßen, im Vergleich hierzu ist die Peloponnes harmlos. Gerade in den Dörfern kann es schon mal eng werden, aber meist fährt es sich relativ entspannt. Entlang der gebirgigen Küste und in den Bergen gibt es natürlich Serpentinenstraßen, jedoch sind diese oft nicht stark befahren.

 

Im Sommer wird dir jedoch öfter jemand entgegenkommen und die Parkplatzsuche in kleinen Dörfern dürfte anstrengender sein. Wieder ein weiteres Argument in der Nebensaison im Frühling oder Herbst zu kommen.

 

Auf der Peloponnes gibt es ein paar Mautstraßen, wenn du schnell von A nach B kommen willst. Ansonsten wirst du wohl eher auf den Nebenstrecken unterwegs sein, um die Halbinsel zu erleben. Ums Tanken musst du dir keine Sorgen machen, es gibt überall Tankstellen, wobei es auf dem Dorf natürlich teurer wird.

 

Peloponnes Roadtrip Route

Peloponnes Rundreise 2 bis 3 Wochen

Olympia

1 Tag

 

Die erste Station auf dem Peloponnes Roadtrip ist gleich ein Highlight. Der Besuch des Antiken Olympia steht wahrscheinlich auf vielen Bucket-Lists (auch auf meiner). Und ein Besuch enttäuscht nicht.

 

Die Anlage ist riesig und geben dir ein gute Vorstellung, was für ein wichtiges Event schon damals die olympischen Spiele waren. Auch das angeschlossene Museum helfen dabei, die alte Welt im Kopf wieder auferstehen zu lassen.

 

Ich konnte es mir auch nicht nehmen lassen, auf dem historischen Grund einen kleinen Sprint einzulegen und konnte förmlich den Beifall von den Rängen hören. Olympia ist eines dieser Orte, die bis heute relevant sind, denn die olympische Fackel wird immer noch hier entzündet. Nicht vieles hat so gut die Zeit überdauert, wie der olympische Gedanke eines fairen Wettkampfs.

 

Voidokilias & Pylos

1 Tag

 

Nach einer Nacht in Olympia geht es am nächsten Tag weiter ans Meer. Der erste Stopp ist der Voidokilias Strand, der von oben wie ein Pilz aussieht. Hier kannst du hoch zur Festung klettern, um den Ausblick von oben zu genießen.

 

Anschließend kannst du dich im Meer erfrischen, bevor es weiter in die nahe gelegene Hafenstadt Pylos geht. Nach einem kurzen Rundgang kannst du in einem der Restaurants am Hafen essen und den Tag ruhig ausklingen lassen. Wer schnell unterwegs ist, kann sich auch die nächsten beiden Orte am gleichen Tag anschauen.

 

Methoni & Koroni

1 Tag

 

Methoni ist eine ruhiger Ort am Meer, der eine bemerkenswerte Festung der Venzianer hat. Und Koroni ist ein süße kleine Hafenstadt mit weißen Häuschen, schmalen Gassen und schönen Ausblicken aufs Meer. Außerdem hat es einen schönen Strand, wo du einen Tag relaxen kannst.

 

Mystras

1 Tag (optional)

 

Kultur-Nerds werden sich auf jeden Fall Mystras anschauen wollen, eine gute erhaltene byzantinische Stadt. Alle anderen können über Kalamata direkt weiter zur Mani-Halbinsel fahren.

 

Mani-Halbinsel

3 bis 5 Tage

 

Für mich gehört die Mani zu den schönsten Ecken der Peloponnes. Die Berge fallen hier steil zum Meer hin ab und die Küste ist sehr zerklüftet und schroff. So haben sich nur wenige Leute in dieser Gegend niedergelassen und dadurch ist sie sehr ursprünglich geblieben.

 

Dies Straße windet sich entlang der Küste, dabei geht es hoch und runter. Nirgendwo sonst (außer in den Bergen) wirst du so viel Spaß beim Fahren haben. Zwischendurch kannst du für schöne Aussichtspunkte und kleine Dörfer stoppen.

 

Deine Route führt dich durch traditionelle Dörfer wie Kardamyli und Arepoli, zur Geisterstadt Vathia, bis runter zum südlichen Zipfel am Kap Tenaro und hoch nach Gythio.

 

Einen ausführlichen Guide für die Mani-Halbinsel findest du hier.

 

Monemvasia

1 Tag

 

Nach der Mani geht es weiter an die Westküste der Peloponnes, zur Festungsinsel Monemvasia. Diese kannst du schon von weitem sehen, denn sie ragt direkt vor der Küste in die Höhe.

 

Die Felsen haben eine natürliche Festung geschaffen, die Menschen in den unterschiedlichen Zeitaltern genutzt haben. Unten gab es ein Dorf für das gemeine Volk und oben lebten die Reichen und Mächtigen. In Zeiten von Belagerungen zogen sie sich in die Oberstadt zurück.

 

Bis heute kannst du die Überreste der Festung besichtigen und unten durch das Dorf streifen, in das in den letzten Jahren immer mehr Menschen zurückgekehrt sind.

 

Vlychada, Kyparissi & Leonidio

1 bis 3 Tage

 

Die Westküste der Peloponnes ist schroff und die Berge gehen fast nahtlos ins Meer rüber. Das lässt nicht viel Platz zum Leben, so findest du in dieser Ecke nur wenige kleine Dörfer.

 

Zu den Highlights auf dieser Strecke gen Norden gehören die einsamen Badeorte und die Berge. Besonders Kletterer lieben diese Region, da es viele Kletterrouten gibt. So nutzen Profi-Kletterer die Berge rund um Leonidio gerne als Trainingsgebiet im Winter, wenn andernorts das Wetter zu schlecht ist.

 

Mykene

1 Tag (optional)

 

Die Peloponnes hat eine handvoll historischer Orte, die Kulturinteressierte sich nicht entgehen lassen, Mykene ist eine davon. Es ist der Geburtsort der mykenischen Kultur, die erste Hochkultur von Europa.

 

Nafplio

1 bis 2 Tage

 

Die Hafenstadt Nafplio wirkt direkt auf den ersten Eindruck einladend und gemütlich. Sie gehört zu den schönsten Städten der Halbinsel. Die Altstadt schmiegt sich unten an den Felsen und wird von der Festung überragt. Von oben hast du eine fantastische Aussicht auf die Bucht und die Stadt.

 

Vom Hafen kannst du dem Küstenweg folgen, der teilweise durch Tunnel im Felsen rüber auf die andere Seite führt. Wer will kann hier stundenlang spazieren gehen und die abwechslungsreiche Küste genießen.

 

Ermioni & Poros

1 bis 2 Tage (optional)

 

Von Nafplio geht es für die meisten Touristen weiter zum berühmten Theater von Epidaurus. Hast du es jedoch nicht eilig, kannst du dir auch den nordöstlichen Zipfle der Peloponnes anschauen. Es ist eine ruhige Ecke, wo mir vor allem das süße Poros auf der vorgelagerten Insel sehr gut gefallen hat.

 

Epidaurus

1 Tag

 

Dann geht es weiter zum Theater von Epidaurus, das besterhaltene Theater der Antike. Im Sommer wird es immer noch für Veranstaltungen genutzt und bietet 14.000 Menschen Platz. Bemerkenswert ist die Akustik des Theaters, so kann der Sprecher bis auf die obersten Plätze hin verstanden.

 

Die Griechen wussten, was sie taten. Und bis heute ist es ein beeindruckendes Bauwerk, das einen die Pracht von damals erahnen lässt.

 

Korinth

1 bis 2 Tage

 

Langsam neigt sich der Roadtrip dem Ende zu. Die letzte Station ist die Stadt Korinth mit der Ausgrabungsstätte und der Festung auf dem Tafelberg Akrokorinth. Bevor es runter zum Kanal von Konrinth geht, der von Menschenhand in den Fels gehauen wurde. Mittlerweile jedoch immer weniger genutzt wird, da heutige Containerschiffe nicht mehr hindurch passen.

 

Wer noch Zeit übrig hat, kann seinen Roadtrip auf dem griechischen Festland fortsetzen, um sich die Meteora Klöster oder Delphi anzuschauen.

 

Inspirationen für das griechische Festland findest du hier.

 

Peloponnes Roadtrip Tipps

Anreise zur Peloponnes

Am besten fliegst du nach Athen oder Korfu, da es dorthin das ganze Jahr über günstige Flüge von Deutschland gibt. Dort kannst du dir dann einen Mietwagen* holen und in Richtung Peloponnes fahren. Je nach Route können Mautgebühren entstehen, aber du kannst sie auch ohne Probleme umgehen.

 

Ansonsten musst du eine Gebühr für die Nutzung der Brücke von Patras zahlen, die in Korinth ist umsonst.

 

Beste Reisezeit Griechenland

Meine Empfehlung: Frühling & Herbst

 

Die beste Zeit für einen Roadtrip durch die Peloponnes ist der Frühling und Herbst. Dann ist es nicht zu heiß und nicht zu kalt. Außerdem ist deutlich weniger, als im Sommer, wenn die meisten Touristen kommen.

 

Der Winter ist zwar auch eine Option, weil er relativ Wind ist, aber dann musst du dich auf ein paar stürmische Regentage einstellen. Auch bist du etwas eingeschränkt, da weniger Unterkünfte und Restaurants geöffnet haben. Ich war selber im November auf der Peloponnes und hatte ziemlich viel Glück mit dem Wetter.

 

Wo kannst du schlafen?

Das Angebot an Übernachtungsangeboten ist groß, so findet jeder etwas für sein Budget. Vor allem im südlichen Teil am Meer findest du wunderschöne intime Hotels, wo du ein paar Tage entspannen kannst. Zum Glück gibt es kaum große Hotelbunker auf der Peloponnes.

 

Wenn du mit deinem Camper unterwegs bist, sollte es in der Nebensaison kein Problem sein, einen schönen Stellplatz zu finden.

 

Hotel Empfehlungen für die Peloponnes

Olympia – Anesi Rooms*: zentral, zu Fuß zu Ausgrabungsstätte, gemütlich, fairer Preis

Methoni – Filanthi – The project*: ruhiger Ort direkt am Strand, helle und gemütliche Zimmer

Koroni – Parthenon Rooms*: direkt am Hafen mit Meerblick

Mystras – Byzantion Hotel*: gute Lage, einfach, preiswert, mit Frühstück

Monemvasia – Petrino Guesthouse*: am Hafen von Gefyra, zentrale Lage, tolle Aussicht

Leonidio – Archontiko Hatzipanayioti*: mitten im Dorf, super Dachterrasse

Antikes Korinth – Vasilios Marinos Rooms*: modern, einladend, zentral

Nafplio – Agamemnon Hotel*: top Lage in Altstadt, modern, attraktiv

Kardamili – Paradeisos*: außerhalb vom Dorf, im Hand mit toller Aussicht

Gythio – Pantheon City Hotel*: am Meer, hochwertig, komfortabel

 

Reisetipps für die Peloponnes

Da Griechenland ein vollständiges Mitglied der EU ist, musst du dir keine Gedanken um hohe Roaming-Gebühren machen. Stattdessen kannst du ohne Mehrkosten deinen deutschen Handyvertrag nutzen.

 

Auch ist keine zusätzliche Auslands-Krankenversicherung notwendig, da deine deutsche Krankenversicherung dich hier ebenfalls für den Notfall absichert.

 

Im Griechischen werden keine romanische Schriftzeichen verwendet, was jedoch für Touristen selten ein Problem ist. Da Griechenland an Touristen gewöhnt ist, werden oftmals Informationen in mehreren Sprachen angeboten. Auch Straßenschilder sind zweisprachig.

 

Erst in den abgelegenen Ecken von Griechenland kann es Verständigungsprobleme geben. Dann ist die App Google Übersetzer, mit dessen Foto-Funktion du griechische Buchstaben simultan übersetzen kannst. Das ist wirklich faszinierend und funktioniert, wenn du es dir ins Englische übersetzen lässt.

 

Was sonst noch anders ist, dass Griechenland uns eine Stunde voraus ist. Ansonsten ist das Reisen in Griechenland angenehm und unkompliziert.

 

Alle meine Artikel über Griechenland findest du hier.

 

 

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