Bester VPN für Reisende

Die besten VPN Anbieter für Reisende

Als Reisender solltest du besser einen VPN nutzen, wenn du dich mit einem öffentlichen WLAN verbindest. Du weißt nie, wie sicher es ist und ob jemand deine Daten ausspioniert. Mit einem VPN kannst du außerdem Geoblocking umgehen, um US-Netflix zu schauen, bei Reisebuchungen Geld sparen und vieles mehr.

 

Die Frage ist jetzt, wer ist der beste VPN Anbieter für Reisende?! Das Angebot ist riesig. So habe ich lange recherchiert und stelle dir die am meisten empfohlenen VPN Anbieter in diesem Vergleich gegenüber, um zu sehen, welche für Reisende am besten sind.

 

Zum Start erkläre ich noch kurz, was überhaupt ein VPN ist und wie du ihn auf Reisen nutzen kannst.

 

Noch ein Hinweis, bevor es los geht. Ich bin kein VPN-Experte und teile hier nur meine eigenen Rechercheergebnisse und Erfahrungen. Der VPN-Anbieter Markt ist riesig und ziemlich unübersichtlich, da fällt es schwer den richtigen VPN für Reisende zu finden. Hoffentlich hilft dir dieser kleine Guide.

 

Inhaltsverzeichnis

Die Basics

 

Das sind die besten VPNs für Reisende

 

Durchgefallen sind diese VPNs

 

 

cyberghost-globus

 

Was ist VPN?

Die Abkürzung VPN steht für Virtual Private Network, auf deutsch virtuelles privates Netzwerk. Vielleicht kennst du den Begriff aus dem Büro, denn viele Firmen richten ein Firmennetzwerk ein, auf das du mit einem VPN aus der Ferne Zugriff hast.

 

Aber VPNs werden auch dafür genutzt, um sich anonym und sicher durchs Internet zu bewegen.

 

So verbindest du dich mit einem Server, der auf der ganzen Welt stehen kann. Der VPN fungiert quasi als Vermittler zwischen dir und deiner Zielwebseite. Von außen kann jetzt keiner einsehen, wo du dich befindest und wie deine IP-Adresse lautet. Außerdem ist die Verbindung verschlüsselt und schützt dich vor neugierigen Augen von Hackern, Geheimdiensten und datenhungrigen Unternehmen.

 

Einen 100-prozentigen Schutz bietet dir ein VPN zwar nicht, aber im Normalfall reicht er alle mal.

 

Wozu brauchst du ein VPN?

Im Grunde geht es um drei Punkte: deine Online-Sicherheit, deine Privatsphäre zu schützen und die Umgehung von Geo-Blockaden.

 

Sicherheit: Vor allem in öffentlichen WLANs hast du keine Kontrolle, wer mitliest und welche Daten gespeichert werden. Besonders kostenlose Netzwerke, die nicht mit einem Passwort geschützt sind, können von Cyberkriminellen und Hackern genutzt werden, um dich auszuspionieren und Daten wie deine Kreditkartennummer oder Login-Informationen zu klauen.

 

Anonymität: Aber auch immer mehr Datenschützer schlagen Alarm. Denn wir hinterlassen online immer eine virtuelle Spur, die Aufschluss über unser Surfverhalten und unsere Interessen gibt. Was mit den Daten geschieht, bleibt oft im Dunkeln. Zielgerichtete Werbung ist dabei die harmloseste Verwendung deiner sensiblen Daten.

 

Geoblocking (Geografischen Einschränkungen): Viele Internetdienste schränken ihren Dienst auf ein bestimmtes Land ein. So ist die Netflix-Bibliothek in vielen Ländern anders bestückt und du kannst nur aus Deutschland auf die Mediatheken der deutschen Fernsehsender zugreifen. Auch zahlst du manchmal unterschiedlich viel Geld für einen Flug oder ein Hotel, je nachdem aus welchem Land du buchst.

 

Internet-Zensur: Als Reisender kann es dir außerdem passieren, das ein Land bestimmte Internetdienste wie Facebook, WhatsApp oder Skype blockiert. Mit einem VPN kannst du die Internet-Zensur teilweise umgehen, aber du solltest dich immer vorher informieren, ob das mit deinem VPN-Anbieter möglich und überhaupt erlaubt ist. Einschränkungen gibt es zum Beispiel in China, Russland, Ägypten, der Türkei und im Iran.

 

pure-vpn-wie

 

Und so funktioniert ein VPN

Installiere die VPN-Software auf deinem Computer oder Smartphone. Wenn du jetzt online gehst, stehen dir unzählige Server zur Auswahl, über die dein Datenverkehr laufen kann. Möchtest du einfach nur sicher surfen, wählst du einen Server in deiner Nähe aus. Willst du einen Film auf dem US-Netflix schauen, loggst du dich in den USA ein.

 

Deine Daten werden jeweils verschlüsselt an den VPN-Server geleitet, der dich dann mit deiner Zielseite im Internet verbindet. Jetzt kannst du dich zurücklehnen und ohne Sorgen im Internet surfen. Deine digitalen Spuren werden verwischt und deine Daten sind sicher.

 

Ist die Nutzung von einem VPN legal?

In den meisten Ländern darfst du einen VPN legal nutzen, um deine Online-Aktivitäten zu schützen. Aber es gibt regionale Ausnahmen, wo der Betrieb von VPN-Servern komplett verboten oder nur mit einer staatlichen Genehmigung erlaubt ist. Informiere dich daher über die Bestimmungen vor Ort, aufpassen musst du zum Beispiel in China, Russland oder dem Iran.

 

Einen VPN darfst du nicht nutzen, um illegale Aktivitäten, Urheberrechtsverletzungen oder Straftaten im Internet zu verschleiern. Alles was illegal ist, bleibt auch mit einem VPN verboten. Aber wie sieht es beim Streaming aus?

 

Ist das Streamen mit einem VPN erlaubt?

Das hängt von den einzelnen Anbietern ab.

 

Bei Amazon Videos steht ganz klar in den Vertragsbedingungen, dass du keinen VPN-Server nutzen darfst, um Geoblockaden zu umgehen. Etwas schwammiger formuliert es Netflix, hier darfst du nur das Angebot in dem Land nutzen, aber es ist nicht die Rede von VPNs. Schau am besten in die jeweilige ABGs, wenn du noch andere Streaming-Dienste nutzt.

 

Das ist die Theorie, in der Praxis schauen trotzdem viele das US-Netflix mit einem VPN. Einige Anbieter gehen dagegen vor und sperren zum Beispiel bestimmte Server, von denen sie wissen, das es VPN-Server sind. Aber im Gegenzug richten die VPN Anbieter wieder neue Server ein, es ist ein Katz-und-Maus-Spiel.

 

Die größte Gefahr für dich besteht darin, dass dein Benutzerkonto vorübergehend gesperrt oder dir gekündigt wird. Zur Anzeige kommt es nur selten.

 

Jetzt weißt du was ein VPN ist, aber…

 

cyberghost-vpn-streaming

 

Was macht einen guten VPN Anbieter aus?

Das sind die wichtigsten Punkte, am Ende des Abschnitts findest du eine kurze Zusammenfassung.

 

Verschlüsselung & Protokolle

Welches Sicherheitsprotokoll verwendet wird, hat Einfluss wie sicher und schnell eine VPN-Verbindung ist. Am meisten wird das OpenVPN mit einer Verschlüsselungsstärke von 256 Bit empfohlen, das als sehr sicher und schnell gilt. Darüber hinaus bieten einige VPN-Firmen weitere Protokolle wie L2TP/Ipsec, IKEv2 oder SSTP an, die nur in Ausnahmefällen interessant für dich sind. Vom PPTP wird abgeraten, da es Sicherheitslücken aufweist.

 

Weitere Sicherheitsfaktoren

Ansonsten sollte der VPN-Betreiber kein Problem mit DNS-Leaks haben, die trotz Verschlüsselung dir keinen Schutz vor Dritten bietet.

 

Und ein Kill Switch ist wichtig. Dieser trennt sofort die Internetverbindung, wenn dein VPN ausfällt. So wird verhindert, dass die Zielseite feststellt, wo du tatsächlich in der Welt sitzt. Es gibt wohl ein paar Anwälte, die VPN-Ausfälle nutzen, um Leute zu verklagen. Denn teilweise ist es illegal aus dem Ausland zu streamen oder ist ein Graubereich.

 

Datenschutz & Privatsphäre

Ein VPN bietet dir zwar Anonymität, aber teilweise sammelt dein VPN-Betreiber trotzdem Daten über dich und gibt sie zum Beispiel an Google weiter. Das geben sie zwar nicht alle offen zu, aber du liest darüber in Testberichten.

 

Durch den VPN bist du übrigens nicht komplett vor Google, Facebook & Co. geschützt, weil sie anhand von Cookies, Trackern und digitalen Fingerabdrücken trotzdem deine Identität zuordnen können.

 

Mir war beim Datenschutz wichtig, dass mein VPN-Betreiber keine Logfiles (Logdateien) anlegt, die meine online Aktivitäten samt echter IP-Adresse, besuchten Seiten und übertragenen Datenmengen dokumentieren. Wenn du nicht willst, das Offizielle in deinen Daten herumschnüffeln, solltest du außerdem darauf achten, wo deine VPN-Firma angesiedelt ist.

 

Firmensitz des Anbieters

In den „Fourteen-Eyes“ Ländern ist die Überwachung ihrer Bürger bei einem begründeten Verdacht und unter strengen Auflagen erlaubt. Zu den Staaten zählen in Europa: Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz und Großbritannien. Außerhalb gehören die USA, Kanada, Australien und Neuseeland dazu, die als „Five-Eyes“ Länder gelten. Die Geheimdienste haben darüber hinaus untereinander Abkommen abgeschlossen, Informationen auszutauschen.

 

Deshalb empfehlen viele einen VPN-Betreiber, der außerhalb dieser Länder ihren Standort hat. Ob das notwendig ist, musst du selber entscheiden. Wenn keine Logdateien angelegt werden, können höchstens deine Kundendaten herausgegeben werden. Es bleibt auch die Frage, ob du auf der anderen Seite in einem exotischen Land weniger Rechte als Kunde genießt.

 

In welchen Ländern stehen die Server?

Als Reisender solltest du gezielt schauen, ob es Server in deinen Reiseländern gibt oder zu mindestens in der Region, wo du unterwegs sein wirst. Denn die Verbindungsgeschwindigkeit nimmt ab, je weiter du vom Server entfernt bist.

 

Nehmen wir zum Beispiel Afrika, das meist sehr schlecht abgedeckt ist, wo dir teilweise nur Server in Südafrika zur Verfügung stehen. Das wäre ein Problem, wenn du durch Afrika reisen willst.

 

Lass dich auch nicht von den Zahlen blenden „5.000 Servern“ in „+150 Ländern“, denn die sagen nichts darüber aus, wie leistungsfähig und ausgelastet die Server sind. Am besten hast du mehrere Server in einem Land zur Auswahl, damit du bei schlechter Leistung auf einen anderen ausweichen kannst.

 

Verbindungsgeschwindigkeit

Unter optimalen Bedingungen bremst dein VPN nur minimal die Internetgeschwindigkeit durch die Umleitung und Verschlüsselung aus.

 

Auf Reisen hast du jedoch nicht immer schnelles Internet und wenn du jetzt keinen VPN-Server in deiner Näher hast oder dieser überlastet ist, wirst du trotzdem langsamer surfen. Ansonsten unterliegt die Internetgeschwindigkeit zeitlichen Schwankungen, da sie besonders abends zum Streamen und zur Unterhaltung genutzt wird.

 

Ein guter VPN-Anbieter versucht immer sein Servernetzwerk dem Bedarf anzupassen, aber das klappt natürlich nicht immer.

 

Streaming-Dienste

Mittlerweile blockieren Streamingdienste immer mehr VPN-Server, so dass du nicht mehr über jeden Netflix  schauen kannst. Aber die VPN-Betreiber rüsten natürlich neue Server nach, um die Sperren zu umgehen, auch gibt es Server nur zum Streamen.

 

Für Netflix ist besonders die USA interessant, da sie die umfangreichste Bibliothek haben und zum Glück findest du in den USA auch die meisten Servern.

 

Wenn du den VPN regelmäßig zum Streamen nutzen willst, solltest du genauer hinschauen, ob die Server bei deiner Plattform funktionieren.

 

Weltreise planen

 

Zusammenfassung: Das sollte dein VPN-Anbieter haben

OpenVPN Protokoll mit 256 Bit Verschlüsselung

keine DNS-Leaks

Kill Switch

keine Logfiles (No-Logs-Policy)

Server in deinen Reiseländern/-region

guter Speed

 

Kläre auch folgende Fragen:

  • Wo ist der Firmensitz?
  • Welche Geräte und Betriebssysteme werden unterstützt?
  • Gibt es ein Gerätelimit?
  • Ist die Software/App benutzerfreundlich?
  • Sind Zusatzfunktionen wie Werbe, Phishing oder Malware Blocker inklusive?
  • Ist dir deine Anonymität wichtig, solltest du mit Kryptowährung bezahlen können.
  • Kannst du den Service kostenlos testen (Geld-zurück-Garantie)?
  • Wie ist der Kundenservice?

 

Die Kosten für den VPN Service

Gibt es einen kostenlosen VPN?

Ja, ABER…

 

Vor Jahren habe ich gelegentlich einen kostenlosen VPN genutzt, der oft langsam und nicht sehr zuverlässig war, zudem gab es nervige Pop-up-Werbung. Aber irgendwie müssen sie halt ihr Geld verdienen und wenn du Pech hast, verkaufen sie deine Nutzerdaten oder schleusen Malware ein. Also pass auf!

 

Wie viel kostet ein VPN?

Das Risiko ist es nicht wert, denn gute VPN-Angebote gibt es schon für ein bis drei Euro im Monat. Die Standardpreise drehen sich zwar meist um die 10 bis 13 Euro pro Monat, aber es gibt regelmäßig Sonderaktionen. Der einzige Haken ist, dass du dich für ein halbes Jahr oder länger vertraglich binden musst.

 

Wenn du jedoch eine längere Reise planst, wird das kein Problem sein. Außerdem kannst du den VPN auch zu Hause nutzen.

 

Was sind die besten VPN-Anbieter für Reisende?

Die Einleitung ist etwas lang geworden… Aber jetzt weißt du zu mindestens, worauf es bei einem guten VPN-Betreiber ankommt.

 

Im zweiten Teil stelle ich dir jetzt die besten VPNs für Reisenden vor. Hierfür habe ich die am meisten empfohlenen VPN-Anbieter miteinander verglichen, alles natürlich unter dem Aspekt, das sie auf Reisen gut funktionieren. Bewertet habe ich sie in den Bereichen: Sicherheit, Anonymität, Datenschutz, Geschwindigkeit, Serverstandorte, Gerätelimits, kostenloses Testen, Vertragslaufzeit und Preise.

 

Was die beste Wahl für dich ist, hängt davon ab, ob deine Reiseroute abgedeckt ist, wie lange du dich verpflichten willst und wer aktuell das beste Angebot hat.

 

 

VPN Vergleich fürs Reisen

 Mehr Infos zu CyberGhost

Mehr Infos zu NordVPN*

Mehr Infos zu ExpressVPN*

Mehr Infos zu PureVPN*

cyberghost-vpn-server

 

CyberGhost VPN

 Zur CyberGhost Webseite gehen.

 

CyberGhost VPN gehört zu den Pionieren der Branche und zu den besten VPN-Anbietern. Sie haben ihren Sitz in Rumänien und sind somit in Europa, aber außerhalb der „Fourteen-Eyes“ Länder. Vor ein paar Jahren wurde sie von Kape Technologies gekauft, die ihren Sitz in Israel haben und weitere VPN-Anbieter wie ZenMate VPN besitzen.

 

Empfehlungen

Bei Computer Bild hat es CyberGhost VPN auf Platz 1 geschafft, bei Focus ist es der zweite und bei Chip der dritte Platz. Um nur ein paar zu nennen. Bei Trustpilot gibt es über 10.000 positive Bewertungen mit der Note 4,8 von 5, was viele zufriedene Kunden sind.

 

Was hat es zu bieten?

CyberGhost VPN ist ein solider Anbieter, der alle wichtigen Punkte beim Thema Sicherheit und Anonymität abhakt. Bei Datenschutz besticht es, das es seinen Sitz in Rumänien hat und ein mal im Quartal einen Transparenzbericht veröffentlicht, was nicht viele in der Branche machen.

 

Für Reisende dürfte interessant sein, das es Server in den beliebtesten Reiseregionen rund um den Globus gibt. Nur PureVPN hat eine bessere Abdeckung. Ansonsten finde ich noch die Extras gut, das Werbung, Malware und Phishing blockiert werden. Praktisch fand ich, das dir jeweils der beste Server angezeigt wird und du dich nicht durchprobieren musst.

 

Es gibt regelmäßig Sonderaktionen, damit gehören sie meist zu den günstigsten VPN-Anbietern. Als Student bekommst du es sogar immer zu einem fairen Preis.

 

Einzig die Verbindungsgeschwindigkeit wird gelegentlich bemängelt, das sie nicht immer zu den schnellsten gehören.

 

CyberGhost VPN im Überblick

Geräte: Desktop-Computer, Laptop, Smartphone, Tablet, Smart TV, FireStick, Spielekonsolen, Router -> max. 7 Geräte

Betriebssysteme: Windows, MacOS, Linux

Browser-Erweiterung: Firefox, Chrome

Smartphone: Android, iOS

Sicherheit: AES 256-Bit-Verschlüsselung, 3 verschiedene Sicherheitsprotokolle (IKEv2/IPsec, OpenVPN, NordLynx), keine DNS-Leaks

Datenschutz: No-Logs, Sitz in Rumänien, Transparenzbericht jedes Quartal

Standorte: 6.300 Server weltweit in über 90 Länder (Länderliste) – sehr gute für Reisende

Features: Kill Switch, P2P

Extras: AdBlock, Malware, Phishing

Streaming: Netflix, Amazon Prime, BBC, Hulu, Disney Plus und mehr

Gratistest: 45 Tage Geld zurück

Verträge: 1 Monat für 11,99€ / 18-Monatsabo ab 2,75€ pro Monat

79% Rabatt für Studierende

Bezahloptionen: Kreditkarte, PayPal, Bitcoin

 

Vorteile

  • Sehr gutes Servernetz für Reisende
  • Gut fürs Streaming
  • Benutzerfreundliche Software, einfach zu navigieren
  • Extras: AdBlock, Malware, Phishing
  • Support auf Deutsch
  • Sonderaktionen besonders günstig

 

Nachteile

  • Android-App mit eingeschränkten Funktionen

 

 

nord-vpn-standorte

 

NordVPN

Zur NordVPN Webseite gehen*

 

NordVPN war von Beginn an mit dabei und ist einer der Platzhirsche der Branche. Sie gelten als sehr zuverlässig und ihr Firmensitz ist in Panama, was außerhalb der „Five-Eyes“ Länder liegt.

 

Empfehlungen

Viele Bestenlisten führt NordVPN an oder ist zu mindestens in der Top-3: Platz 1 bei Chip, Platz 2 bei Computer Bild und Platz 3 bei Focus. Bei Trustpilot schneidet er etwas schlechter ab als CyberGhost VPN (Note 4,8), hier bekommt er nur die Note 4,5 mit über 4.000 Stimmen.

 

Was hat es zu bieten?

NordVPN operiert auf dem höchsten technischen Niveau und besticht durch seine Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit. Gerade was den Speed angeht, ist NordVPN besser als CyberGhost VPN.

 

Ein Bonbon sind die zusätzlichen Features, wie AdBlock, Malware und Phishing Schutz. Ansonsten verwendet er spezielle Server zum Streamen, so dass es meist problemlos läuft. Für Reisende dürfte noch interessant sein, das NordVPN viele Internet-Zensuren umgehen kann, so funktioniert es auch in China und im Iran.

 

Was jedoch ein großer Negativpunkt bei NordVPN ist, das es in vielen Reiseregionen eine geringe Serverabdeckung hat. So sind sie nur in fünf Ländern in Südamerika und Südostasien vertreten, in Afrika findest du sie sogar nur in Südafrika. Schau dir daher die Serverliste genau an, bevor du dich entscheidest.

 

NordVPN im Überblick

Geräte: Desktop-Computer, Laptop, Smartphone, Tablet, Smart TV, Router -> max. 6 Geräte gleichzeitig

Betriebssysteme: Windows, MacOS, Linux

Browser-Erweiterung: Firefox, Chrome

Smartphone: Android, iOS

Sicherheit: AES 256-Bit-Verschlüsselung, 3 verschiedene Sicherheitsprotokolle (IKEv2/IPsec, OpenVPN, NordLynx), zweifache Verschlüsselung (Double VPN), keine DNS-Leaks

Standorte: über 5.000 Server in 59 Ländern (Länderliste) – viele Reiseländer fehlen

Features: Kill Switch, P2P, Onion over VPN

Extras: CyberSec (blockiert Werbung, Malware & Phishing-Versuche)

Streaming: Netflix, Amazon Prime, BBC, Hulu, Disney Plus und mehr

Gratistest: 30-Tage-Geld-zurück-Garantie

Verträge: 1 Monat für 10,64 € / 1 Jahr für 4,38 € / 3-Jahresvertrag ab 3,30 Euro pro Monat

Bezahloptionen: Kreditkarte, Bitcoin, AliPay & mehr

 

Vorteile

  • Zuverlässig und sicher
  • Guter Speed
  • Benutzerfreundliche Software
  • Ideal zum Streamen
  • Extras: AdBlock, Malware, Phishing

 

Nachteile

  • Servernetz für Reisende könnte besser sein
  • Günstige Tarife nur bei langen Aboverträgen
  • Support auf Englisch

 

Mehr Infos zu NordVPN*

express-vpn-home

 

ExpressVPN

Zur ExpressVPN Webseite gehen*

 

Seit über 10 Jahren gibt es bereits ExpressVPN und es ist einer der Big-Player unter den VPN-Anbietern. Der Unternehmenssitz ist auf den Britischen Jungferninseln, somit liegt er außerhalb der „Fourteen Eyes“ Länder und muss keine Daten herausrücken.

 

Empfehlungen

Bei Focus ist der ExpressVPN auf dem ersten Rang gelandet, bei Computer Bild auf Platz 3 und bei Chip immerhin auf dem fünften. Bei Trustpilot gibt es über 5.000 Bewertungen mit der Note 4,7.

 

Was hat es zu bieten?

ExpressVPN überzeugt durch einen soliden Schutz, die Sicherheitsfeatures und eine gute Streaming-Performance. Der Speed ist okay, aber er gehört nicht zu den schnellsten. Positiv ist, das dir immer der schnellste Server vorgeschlagen wird.

 

Bemerkenswert ist bei ExpressVPN, auf wie vielen Geräte der VPN-Client läuft. Auch die Serverstandorte in vielen typischen Reiseländern ist gut und besser als bei NordVPN.

 

Ein großen Minuspunkt bekommt es für den Preis. Während andere mit niedrigen Abo-Preisen locken, ist ExpressVPN deutlich teurer. Wen das nicht stört, ist bei ExpressVPN gut aufgehoben.

 

ExpressVPN im Überblick

Geräte: Desktop-Computer, Laptop, Smartphone, Tablet, Smart TV, FireStick, Router, Spielekonsolen -> max. 5 gleichzeitig

Betriebssysteme: Windows, MacOS, Linux

Browser-Erweiterung: Firefox, Chrome

Smartphone: Android, iOS, Windows

Sicherheit: 256 Bit Verschlüsselung, mehrere Protokolle (auch OpenVPN), keine DNS Leaks

Datenschutz: keine Log-Files

Standorte: über 3.000 Server in mehr als 90 Ländern (Länderliste) – sehr gut für Reisende

Features: Split-Tunneling, Kill Switch

Extras: Passwortgenerator

Streaming: Netflix, Hulu, HBO, BBC & mehr

Gratistest: 30 Tage Geld zurück

Verträge: 1 Monat 12,95$ (ca. 10,98€), 6-Monatsabo, 1 Jahr für 8,32$ (ca. 7,05€)

Bezahloptionen: Kreditkarte, PayPal, Bitcoin & mehr

 

Vorteile

  • Sehr gutes Servernetz für Reisende
  • Unterstützt viele Geräte

 

Nachteile

  • Teurer als die Konkurrenz
  • Keine Extras
  • Support auf Englisch

 

Mehr Infos zu ExpressVPN*

pure-vpn-server

 

PureVPN

Zur PureVPN Webseite gehen*

 

PureVPN zählt zu den ältesten und größten VPN-Betreibern im Netz. Der Firmensitz ist in Hongkong, was außerhalb der „Five-Eyes“ Länder ist. Die momentane Sicherheitslage lässt einen jedoch zweifeln, ob Hongkong ein guter Standort für die Zukunft ist. Tatsächlich sind die Datenschutzgesetze in Hongkong streng, aber der Einfluss von China wächst.

 

Empfehlungen

In vielen Tests und Empfehlungen taucht PureVPN nicht auf, was mich jedoch wundert. Denn auf Trustpilot ist es wie schon CyberGhost VPN mit über 10.000 Bewertungen und der Note 4,8 von 5 ausgezeichnet worden.

 

Was hat es zu bieten?

Auf der technischen Seite bietet PureVPN alles, was man sich von einem VPN-Anbieter wünscht. Beim Streaming leistet es einen guten Dienst und die Länderauswahl ist für Reisende top, jedoch gibt es deutlich weniger Server als bei der Konkurrenz.

 

Nutzer scheinen vollauf zufrieden mit PureVPN zu sein, aber Tech-Nerds bezweifeln, ob wirklich keine Nutzerdaten (Logfiles) gespeichert werden. Das gibt Abzüge bei der Vertrauenswürdigkeit. Weitere Kritikpunkte sind die häufigen Verbindungsunterbrechungen und die gelegentlich langsame Internetgeschwindigkeit.

 

Insgesamt landet PureVPN nicht auf den vorderen Rängen, ist aber durchaus ein guter VPN-Anbieter.

 

PureVPN im Überblick

Geräte: Desktop-Computer, Laptop, Smartphone, Tablet, Smart TV, FireStick, Router & Spielekonsolen (nicht ideal) -> max. 10 Geräte gleichzeitig

Betriebssysteme: Windows, MacOS, Linux

Browser-Erweiterung: Firefox, Chrome

Smartphone: Android, iOS

Sicherheit: 256 Bit Verschlüsselung, mehrere Protokolle (auch OpenVPN), keine DNS Leaks

Datenschutz: No-Logs, Sitz in Hongkong

Standorte: über 2.000 Server in mehr als 140 Ländern (Länderliste) – sehr viele typische Reiseländer

Features: Kill Switch, P2P, beste VoIP-Server, dedizierte Streaming Server, Split Tunneling

Extras: Adblock

Streaming: Netflix

Gratistest: 31 Tage Geld zurück

Verträge: 1 Monat 9,60 € / 6- & 12-Monate ab 6 € pro Monat

15% Studentenrabatt

Bezahloptionen: Kreditkarte, PayPal

 

Vorteile

  • Das beste Servernetz für Reisende
  • Extrem günstig: ab 1 Euro / Monat

 

Nachteile

  • Häufige Verbindungsunterbrechungen
  • Durchwachsene Geschwindigkeit
  • Unübersichtliche Desktop-Software
  • Zweifel an No-Log-Policy
  • Support auf Englisch

 

Mehr Infos zu NordVPN*

Die besten VPN Anbieter für Reisende im Vergleich

 

VPN Vergleich fürs Reisen

 Mehr Infos zu CyberGhost

Mehr Infos zu NordVPN*

Mehr Infos zu ExpressVPN*

Mehr Infos zu PureVPN*

Ausgeschlossene VPN Anbieter

HideMyAss VPN (HMA)

Im Grunde ist HMA nicht schlecht und wird oft empfohlen, besonders das gut ausgebaute Servernetz in über 190 Länder ist eigentlich ein Traum für Reisende. Aber im direkten Vergleich zu den vier vorgestellten VPN-Anbieter schneidet er etwas schlechter ab. So hat HMA seinen Firmensitz in Großbritannien, einem „Fourteen Eyes“ Land. Noch dazu werden die durchwachsene Geschwindigkeit und die häufigen Unterbrechungen bemängelt. Außerdem finde ich es verwirrend, das sie zwar keine Logfiles anlegen, aber trotzdem Dienste wie Google nutzen.

 

Surfshark

Eigentlich rankt Surfshark in VPN-Bestenlisten gar nicht so schlecht und bietet eine gute Verbindungsgeschwindigkeit. Zwei Punkte sprechen für mich gegen Surfshark. Erstens gibt es nur in 50 Ländern Serverstandorte und das Serverangebot in vielen typischen Reiseregionen ist sehr dünn. Außerdem bemängelt Computerbild, die durchwachsene Netflix-Streaming-Qualität. Deshalb ist Surfshark raus.

 

ZenMate VPN

Die Technologie von ZenMate VPN wurde in Deutschland entwickelt und mittlerweile gehört es wie schon CyberGhost VPN zu Kape Technologies. ZenMate VPN sind zwar in mehr als 70 Ländern vertreten, dabei fehlen jedoch viele typische Reiseländer, was ein großer Minuspunkt ist. Darüber hinaus ist die Geschwindigkeit oft mittelmäßig und aus dem Ausland kannst du kein deutsches Netflix streamen. So fallen sie in diesem Vergleich unten raus.

 

Phantom VPN

Phantom VPN gehört zu Avista, die du wahrscheinlich schon als Virenschutz auf deinem PC kennst. Sie haben ihren Sitz in Deutschland. Die Serverstandorte weltweit reichen bei Phantom VPN nicht für Reisende, zudem gehören sie eher zum teuren Mittelfeld. Da hat die Konkurrenz bei weniger Geld mehr zu bieten.

 

Mullvad

Der VPN-Anbieter sitzt in Schweden und unterliegt somit den Auflagen der „Fourteen Eyes“ Länder, die mit dem Geheimdiensten kooperieren müssen. Das Netzwerk der Serverstandorte ist außerdem nicht ausreichend und es gibt keine eigene Smartphone-App für Mullvad.

 

Windscribe

Windscribe hat seinen Sitz in Kanada und muss somit mit den örtlichen Behörden zusammenarbeiten. Es ist aus dem Vergleich raus gefallen, weil es Sicherheitsmängel hat, so kam es zu DNS-Leaks.

 

VyprVPN

VyprVPN hat ihren Sitz zwar in der Schweiz mit all den negativen Aspekten, gehören aber zum amerikanischen Unternehmen Golden Frog. Für VyprVPN spricht der Speed, die gute Streaming-Performance, die günstigen Preise, die Sicherheit und die Benutzerfreundlichkeit. Aber das hilft alles nicht, wenn es keine ausreichen Serverstandorte in typischen Reiseregionen gibt.

 

ProtonVPN

ProtonVPN hat seinen Sitz in der Schweiz, was strenge Datenschutzgesetze hat und mit den Behörden kooperieren muss. Was für ProtonVPN spricht, ist seine Transparenz, die gute Verbindungsgeschwindigkeit, ihre Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Jedoch hat es einfach eine schlechte Serverabdeckung für Reisende, US-Netflix läuft nicht sauber und es teurer als die Konkurrenz.

 

Hide.me

Hide.me hat einen Fokus auf Europa und deckt den restlichen Globus nur lückenhaft ab. Schon alleine das ist ein Ausschlusskriterium, außerdem ist es der Preis und die schlechte Netflix-Performance, die gegen Hide.me spricht.

 

Das waren natürlich noch lange nicht alle VPN-Anbieter, aber das wäre einfach zu viel für diesen Artikel geworden.

 

Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate Links, die mit einem * gekennzeichnet sind. Wenn du über den Link ein Produkt kaufst, eine Unterkunft oder Flug buchst, eine Versicherung abschließt oder eine Kreditkarte beantragst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten, aber du unterstützt dadurch meinen Blog. Ich empfehle nur Produkte, die ich selbst nutze und gut finde. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Als Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann. Danke für deine Unterstützung.