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Vietnam ist ein Wirbelwind – Backpacking Guide

Vietnam vibriert vor Energie. Es ist laut und chaotisch. Wie ein Action-Film, wo du keine Sekunde verpassen willst. Einfach nur wow! Ich verrate dir, warum du unbedingt nach Vietnam kommen musst und was dich vor Ort erwartet.

 

Hier erfährst du alles für deinen Vietnam Backpacking Trip, von den Highlights, Reiseroute-Ideen, bis hin zu den Kosten und vielen Reisetipps.

 

Warum mich Vietnam überrascht hat

Dabei wollte ich lange Zeit nicht nach Vietnam kommen. Jeder erzählte mir, wie anstrengend alles ist. Das du keine ruhige Minute hast. Immer will dir jemand, was verkaufen oder dich übers Ohr hauen. Das klang nicht attraktiv, so blieb ich fern. Was für ein Fehler.

 

Ja, Vietnam lässt dir oft wenig Luft zum Atmen und es ist teils sehr touristisch, aber das ist es wert.

 

Denn Vietnam ist aufregend. Sich durch Hanoi treiben zu lassen, ist ein Abenteuer. Vietnam ist super abwechslungsreich und hat einzigartige Natur zu bieten. Sei es die Halong Bucht, die Reisterrassen in den Bergen oder endlosen Strände. Das Essen ist ein Gedicht. Die Menschen können anstrengend sein, sind aber meist einfach nur nett. Das Reisen ist einfach. Wer Abenteuer sucht, wird hier fündig.

 

Vietnam ist etwas für Backpacking-Einsteiger, Naturfreunde, Foodies und Motorradfahrer.

 

Themen

Die Herausforderung Vietnam zu bereisen

 

Nord-Vietnam

Hanoi

Sapa

Ha Giang Loop

Halong Bucht

Ninh Binh

Mai Chau

 

Zentral-Vietnam

Phong Nha

Hue

Da Nang

Hoi An

 

Süd-Vietnam

Nha Trang & Mui Ne

Dalat

Ho Chi Minh City

Phu Quoc

 

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Reisetipps

Transport

 

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Die Herausforderung Vietnam zu bereisen

Da Vietnam sich über 1.600 Kilometer erstreckt, ist es a) gar nicht leicht eine gute Reisezeit zu finden und b) darfst du die langen Distanzen zwischen den Orten nicht unterschätzen.

Das Wetter

Während der Norden kühle trockene Winter hat, ist es im Süden immer heiß. Der meiste Regen fällt im ganzen Land zwischen Juni bis Oktober, außer in Zentral-Vietnam, wo es im Oktober und November oft zu Überschwemmungen kommt. Die Sommer sind meist heiß mit Temperaturen weit über 30 Grad, wobei es im Süden bereits ab Februar heiß wird.

 

Gar nicht so einfach eine gute Reisezeit zu finden. Der Norden ist besonders im Frühling und Herbst angenehm. Der Winter ist die beste Zeit für den Süden. Ich selber bin im November durch Vietnam gereist und fand es eine gute Zeit.

 

Beste Reisezeit: November bis Februar, Frühling

Die Entfernungen

Der zweite Punkt sind die langen Distanzen. Die Fahrt von Hanoi nach Hue dauert locker 12 Stunden, entweder nimmst du einen Nachtbus oder verlierst viel Zeit tagsüber. Ich habe ein Paar kennengelernt, die Vietnam der Länge nach in zwei Wochen bereist haben. Jede zweite Nacht haben sie im Bus verbracht und waren am Ende des Trips urlaubsreif.

 

Wenn du gut im Bus schlafen kannst, ist der Nachtbus deine beste Option. Ansonsten plane ein paar Tage extra ein.

 

Die Touristen

Du bist an den schönsten/bekanntesten Ecken von Vietnam nicht alleine. Die Besucherzahlen haben sich seit 2015 fast verdoppelt. In 2019 werden 18 Milllionen erwartet, ein Großteil kommt aus China und Südkorea. Entweder stellst du dich drauf ein oder umgehst gezielt die Hauptattraktionen (Halong Bay, Hoi An, Hue, Sapa, Ninh Binh), wo du den Massen nicht entgehen kannst. In Hanoi zum Beispiel verteilt es sich viel besser.

 

Was gibt’s zu sehen in Vietnam?!

Nord-Vietnam

Einige der größten Highlights von Vietnam liegen im Norden, falls du wenig Zeit hast, solltest du dich auf diese Region konzentrieren. Neben der quirligen Hauptstadt Hanoi, sind es vor allem die Halong Bucht, die „Trockene Halong Bucht“ Ninh Binh und die malerische Bergregion im Nordwesten, die auf keiner Vietnamreise fehlen dürfen.

 

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Hanoi

Viele beginnen oder enden ihre Reise in Hanoi. Eine Stadt, die ihresgleichen sucht. Der alte Charme der zerfallenen Kolonialhäuser und das Chaos auf den Straßen. Das Leben findet wortwörtlich auf der Straße statt, daher ist die beste Beschäftigung, sich treiben zu lassen. Und natürlich viel zu essen, das fängt schon bei der morgendlichen Pho Suppe am Straßenrand auf kleinen Kunststoffhockern an und endet auf dem Night Market.

 

Neben meinen Streifzügen, habe ich besonders ein Erlebnis im Gedächtnis behalten. Mitten durch eine Wohnstraße fährt zwei mal täglich der „Wiedervereinigungs-Express„, der Hanoi mit Ho Chi Minh City (Saigon) verbindet. Nur wenige Zentimeter von der Türschwelle entfernt, rast der Zug vorbei. Ein eindrucksvolles Ereignis, was du dir nicht entgehen lassen darfst. Der Zug kommt jeden Tag um 15:30 Uhr und 19:30 Uhr durch. Auf Instagram findest du Fotos unter #hanoitrainstreet und hier sind noch mehr Infos.

Was du dir sonst noch in Hanoi anschauen kannst

  • Ho Chi Minh Mausoleum (Eingang im Süden, Schultern und Knie müssen bedeckt sein, im September & Oktober ist Leichnam nicht vor Ort)
  • Tran-Quoc Pagode am West Lake
  • Literatur Tempel
  • Spaziergang um Hoan Kien See (abends zum Sonnenuntergang, Jadeberg Tempel)
  • Long Bien Brücke
  • B52-Wrack (schönes Viertel mit Seen)
  • Bach Ma Tempel
  • Hoa Lo Gefängnis („Hanoi Hilton“, wo auch John McCain einsaß)
  • National Museum of Vietnamese History
  • Wasserpuppenspiel*
  • Ghost Town

 

Ausführliche Infos zu Hanoi sind auf Wikivoyage.

 

Anreise

Vom Flughafen kannst du in 45 bis 60 Minuten mit dem „Hanoi Bus“ in die Innenstadt fahren, was gerade mal 35.000 VND (ca. 1,32 Euro) kostet. Zeige dem Kassierer im Bus einfach, wo dein Hostel liegt und er sagt dir, wo du raus musst.

Unterkunft

Such dir am besten etwas im Old Quarter, um mittendrin zu sein. Empfehlen kann ich dir das Hanoi High Five Hostel*, was super zentral liegt, sauber ist, nettes Personal hat und inklusive Frühstück ist. Wobei du das Frühstück besser weglässt und stattdessen draußen mit den Locals auf der Straße morgens eine Suppe schlürfst. Das gehört zur Hanoi Erfahrung einfach dazu.

 

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Sapa

Aus dem bunten Treiben Hanois zieht es viele in die Natur, genauer gesagt in die Berge nach Sapa, dem Touristen-Hub im Nordwesten.

 

Für viele Backpacker ist es das Highlight ihres Trips, aber ich war etwas enttäuscht. Wahrscheinlich wegen zu hohen Erwartungen, außerdem war ich geschockt von den vielen Menschen und leider waren gerade alle Reisterrassen abgeerntet. Die Reiseernte ist meist im September / Oktober und danach sehen die Felder lieblos aus. Eerst im Mai wird neuer Reis gesät und die Reisterrassen erstraheln in einem frischen Grün.

Trekking in Sapa

Die Bergkulisse in Sapa und die steilen Reisterrassen sind trotzdem einmalig. Der Trick ist glaube ich, möglichst wenig Zeit in Sapa selber zu verbringen.

 

Organisiere eine Trekkingtour in die umliegenden Dörfer mit einem lokalen Guide und einem Homestay. Alternativ kannst du auf eigene Faust ins Cat Cat Village (Eintritt 70.000 VND, ca. 2,65 Euro) laufen und dem Tal weiter in südöstlicher Richtung folgen. Mit Maps.Me hatte ich keinerlei Probleme mich alleine zurecht zu finden.

Motorradtour

Bist du ein geübter Fahrer, lohnt sich ein Tagesausflug ins Umland, um weitere Dörfer wie Muong Hoa Valley, Ta Van oder Ta Phin zu besuchen. Weitere nette Stopps sind der Love Wasserfall (Eintritt 45.000 VND, ca. 1,70 Euro), der Aussichtspunkt Cloud Yard (70.000 VND, ca. 2,65 Euro) und der Tram Ton Pass.

Fansipan

Auf Vietnams höchsten Berg den 3.143 Meter hohen Fansipan fährt eine Seilbahn (700.000 VND, ca. 26,50 Euro) hoch oder du wanderst selber auf einer Ein-/Zweitagestour hinauf. Bei gutem Wetter erwartet dich oben eine grandiose Aussicht und eine moderne Tempelanlage.

 

Noch mehr Informationen zu Sapa findest du auf Wikitravel.

Anreise

Am einfachsten und günstigsten ist die Fahrt mit dem Bus (200.000 VND, ca. 7,57 Euro), was von Hanoi etwa sechs Stunden dauert. Mit dem Zug fährst du bis Lao Cai und musst das letzte Stück mit dem Local Bus fahren. Viele nehmen einen Nachtbus für die Strecke, leider verpassen sie so die schönen Aussichten am Ende der Fahrt.

Unterkunft

Die Nächte (besonders im Winter) sind kalt, daher erkundige dich, ob deine Unterkunft zu mindestens eine Heizdecke hat. Daher kann ich dir das Sapa Light Hostel* empfehlen. Es ist gerade neu eröffnet worden und jeden Abend habe ich mich in mein warmes Bett gekuschelt. Es liegt zentral westlich vom See und hat alles, was du brauchst.

 

Ha Giang Loop

Als mir ein Backpacker vom Ha Giang Loop erzählte, war mein Interesse geweckt: „It’s the best I’ve done in Vietnam! The views are breathtaking! It was such a cool adventure!“.

 

Für mich war es zu spät, aber nicht für dich. Wenn du gerne Motorrad fährst, die Berge liebst und ein Abenteuer suchst, hast du es gefunden. Die Bergregion sieht (noch) wenig Touristen und die Strecke muss atemberaubend sein.

Im Überblick

Ha Giang liegt nordöstlich von Sapa, nah der chinesischen Grenze. Es ist der ideale Startpunkt für die Motorrad-Tour. Mit dem Bus von Hanoi brauchst du etwa sechs Stunden bis Ha Giang, von Sapa sieben. Für den 350 Kilometer Motorrad-Loop solltest du zwei bis vier Tage einplanen, wobei mehr besser ist. Die Strecke ist eine anspruchsvolle asphaltierte Bergstraße mit wenig Verkehr. Für unerfahrene Fahrer ist sie nicht geeignet.

 

Stationen: Ha Giang, Tam Son, Yen Minh, Dong Van, Meo Vac, Du Gia-Bao Lac

 

Hinweis: Für die Strecke zwischen Tam Son to Dong Van und Meo Vac brauchst du eine Travel Permit (ca. 9 Euro), die du vor Ort im Hotel erwerben kannst.

 

Da ich selber die Tour noch nicht gemacht habe, findest du hier drei Berichte vom South East Asia Backpacker, Jonny Melon und Vietnam Coracle. Schreib mir einen Kommentar, wenn du die Tour gemacht hast und wie es war. Danke.

 

Natürlich kannst du die Provinz Ha Giang auch auf einer geführten Trekking Tour* erleben.

 

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Halong Bucht

Vietnams Hauptattraktion ist die Halong Bucht, was dazu führt, dass es oft voll ist. So reiste ich mit bescheidenen Erwartungen an und wurde umgehauen von seiner Schönheit. Klar waren wir nicht alleine, aber irgendwie verteilte es sich gut, vielleicht lag es am November oder das wir hauptsächlich südlich der Halong Bucht, durch die Lan Ha Bucht gefahren sind. Die Lan Ha Bay ist deutlich ruhiger, aber nicht minder schön.

 

Ich war jedenfalls restlos begeistert und konnte einfach nicht genug bekommen, von den sich ständig wandelnden Aussicht vom Boots aus. Die Landschaft ist einfach traumhaft schön.

 

Generell hast du drei Ausgangsorte die Halong Bucht zu entdecken. Erstens auf einem Tagesausflug von Hanoi. Bitte nicht machen. Du verbringst viel zu viel Zeit im Bus (mind. 6-7 Stunden) und viel zu wenig Zeit auf dem Schiff. Zweitens von Halong City, was mehr auf Mainstream-Tourismus ausgelegt ist und weniger auf Backpacker. Also ebenfalls nicht empfehlenswert.

Warum du nach Cat Ba kommen musst

Nummer Drei ist meine Empfehlung. Fahr nach Cat Ba, die größte Insel der Halong Bucht. Von hier aus kannst du eine Tages- oder Mehrtagestour per Schiff unternehmen. Cat Ba ist außerdem eine gute Base für Rockclimbing oder Kajak Touren, um im Nationalpark wandern zu gehen oder ein paar Tage am Strand zu entspannen.

 

An der Südspitze gibt es einen schönen Boardwalk zwischen den beiden Stränden. Die Aussicht vom Fort (40.000 VND, ca. 1,52 Euro) über die grünen Karstinseln ist grandios. Ansonsten ist der beste Spot für den Sonnenuntergang der Hafen und das LePont Bungalow Hostel. Ich habe mich auf Cat Ba sehr wohl gefühlt, das ging auch anderen so, die ihren Aufenthalt verlängert haben.

Schiffstour von Cat Ba

In der Stadt gibt es unzählige Tour-Agencies, die Tages- oder Mehrtagestouren per Schiff in die Halong Bucht und in die Lan Ha Bucht anbieten. Erkundige dich bei andern Backpackern und schau auf TripAdvisor, bevor du buchst. Ich hatte überall nur gutes gehört, so holte ich mir ein paar Angebote ein und entschied mich spontan.

 

Für die Tagestour habe ich 300.000 VND (ca. 11,36 Euro) gezahlt, aber die Preise können auch mehr als doppelt so hoch liegen. Wirklich viel falsch machen kannst du hier nicht.

 

Eine typische Tagestour sieht folgendermaßen aus.

 

Früh morgens legst du von einem Hafen außerhalb von Cat Ba ab. Im Laufe des Tages gibt es eine Kajaktour durch diverse Höhlen, meist gibt es ein bis zwei Stopps zum Schwimmen und Schnorcheln und du passierst die schwimmenden Dörfer. Nicht empfehlen kann ich dir Monkey Island, die Insel ist sehr überlaufen und besagte Affen sind aggressiv.

 

In der Tour enthalten sind der Bustransfer, das Schiff, der Eintritt zum Nationalpark, Wasser und ein Mittagessen.

An-/Weiterreise

Es gibt Direktbusse von Cat Ba nach Hanoi, Sapa (10 Stunden, 450.000 VND, ca. 17 Euro) oder Ninh Binh (4 Stunden, 270.000 VND, ca. 10,22 Euro), die inklusive Fährfahrt sind.

Unterkunft

Super wohl habe ich mich im Luna’s House* gefühlt, was etwas oberhalb von der Hauptstraße in Cat Ba liegt. Abseits all der lauten Baustellen unten. Die Dachterrasse ist super abends zum Chillen, das Frühstück ist lecker und die Leute sind super nett.

 

Ein nette Alternative habe ich auf einem Spaziergang entdeckt. Das LePont Bungalow Hostel* liegt was etwas außerhalb von Cat Ba. Es ist umgeben vom Meer und die Aussichten sind fantastisch, besonders zum Sonnenuntergang ist genial.

 

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Ninh Binh

Die „Trockene Halong Bucht“ ist mindestens genauso schön, wie ihr bekannter Namensgeber. Ganz so trocken ist sie tatsächlich nicht. Die Karstfelsen stehen in einem Netz aus Seen und Flüssen, die es umso malerischer aussehen lassen. Nur zwei Stunden südlich von Hanoi liegt dieses Kleinod, was bereits in großen Filmen wie King Kong, als dramatische Hintergrundkulisse diente.

Bootstour

Vor Ort kannst du die Region bequem per Rad oder Motorroller erkunden. Aber die schönste Art die Felsen zu bewundern ist per Boot. An vielen Stellen kannst du dich auf kleinen Booten durch die Szenerie paddeln lassen, teils geht die Route mitten durch Höhlen hindurch.

 

Von allen Seiten wurde mir Trang An empfohlen und es war eine grandiose Tour. Vor Ort kannst du aus drei Routen auswählen, die ersten beiden passieren Drehorte aus dem Film King Kong und sind daher sehr beliebt. Der Trick ist sich für Route drei zu entscheiden, die viel ruhiger, länger und nicht minder schön ist.

 

Der wenigste Andrang ist früh morgens und am späten Nachmittag, wenn die Tagesausflügler aus Hanoi weg sind. Du wirst automatisch einem Boot zugewiesen, in das maximal vier Personen kommen. Die Tour dauert ein paar Stunden und kostet 200.000 VND (ca. 7,55 Euro).

Was gibt’s sonst noch zu tun

Ein Highlight ist definitiv die Aussicht vom Hang Mua (100.000 VND, ca. 3,78 Euro). Es lohnt sich die vielen Stufen zu erklimmen, denn von oben kannst du die Karstlandschaft aus einer ganz neuen Perspektive bewundern. Der Aussichtspunkt ist besonders zum Sonnenuntergang beliebt, wenn du es gerne ruhiger magst, komm zu einer anderen Zeit. Ich war morgens fast alleine.

 

Ansonsten kann ich dir noch den Bai Dinh empfehlen, es ist die größte Tempelanlage Vietnams und wurde erst vor kurzem eröffnet. Die Anlage ist einfach riesig und beeindruckt mit moderner fast schon japanisch anmutender Tempelarchitektur. Der Eintritt ist kostenlos, nur fürs Parken und die Pagode (100.000 VND, ca. 3,78 Euro) musst du zahlen.

 

Generell macht es einfach Spaß durch die Reisfelder, vorbei an den Karstfelsen zu fahren. Besonders die Ecke westlich von Tam Coc ist schön, rund um die Bich Dong Pagode. Gerade mit dem Rad kannst du kleinen Pfaden folgen, um die Gegend zu erkunden. Ich habe es geliebt.

 

Super ausführliche Informationen zu Ninh Binh findet ihr bei meinen Bloggerkollegen von Love&Compass.

An-/Weiterreise

Schon in zwei Stunden bist du mit dem Bus in Hanoi und in zehn Stunden in Hue (250.000 VND, ca. 9,44 Euro).

Übernachtung

Die ganze Zeit ist zwar die Rede von Ninh Binh, aber damit ist die Provinz gemeint. Die Stadt Ninh Binh ist nicht wirklich interessant. Zum Übernachten kann ich dir eher die Orte Tam Coc und Trang An empfehlen. Persönlich finde ich Tam Coc zentraler gelegen und wenn du nicht direkt an der Hauptstraße übernachtest, sogar ganz idyllisch.

 

Wie zum Beispiel der Tam Coc Bungalow*, der direkt am Wasser liegt . Die Dorm-Räume sind zwar einfach, aber für die Lage und die schöne Terrasse ein wahres Schnäppchen.

 

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Mai Chau: Ein Geheimtipp Off-the-beaten-Path

Durch Zufall habe ich vor kurzem von Mai Chau gehört. Ein absoluter Geheimtipp für alle, die das ländliche Vietnam abseits vom Trubel erkunden wollen. Und das beste, es ist nur etwa vier Stunden südwestlich von Hanoi. Mai Chau liegt malerisch in einem grünen Tal, voller Reisfelder und ist gesäumt von Karstfelsen. Da ich es selber noch nicht erkundet habe, findest du weitere Informationen auf tripsavvy.

 

Aktivitäten

Vor Ort kannst du dir ein Fahrrad leihen, um die nähere Umgebung zu erkunden. Es ist das beste Transportmittel, um auf kleinen Wegen mitten durch die Reisfelder zu fahren, und zwischendurch zu stoppen, um Fotos zu machen. Wer will kann darüberhinaus eine der vielen Höhlen besichtigen.

 

Anreise

Vom My Dinh Busbahnhof in Hanoi kannst du einen Bus nach Mai Chau nehmen, was etwa vier Stunden dauert. Jeden Tag fahren vier Busse nach Mai Chau.

 

Übernachtung

Vor Ort findest du Homestays in den Dörfern Poom Coong und Lac, wo du meist einem der tradtionellen Pfahlhäuser übernachten kannst.

Zentral-Vietnam

Eine Region des Landes, die von vielen vernachlässigt wird. Die meisten Backpacker legen nur einen kurzen Stopp in Hoi An, bevor es weiter geht. Dabei lohnt sich ebenfalls ein kurzer Aufenthalt in der alten Kaiserstadt Hue. In Zukunft wird wohl auch Phong Nha ein Standardstopp werden, um die atemberaubenden Höhlen zu erkunden.

Die Höhlen von Phong Nha

Erst 2010 wurde die größte Höhle der Welt in Phong Nha entdeckt, die kannst du zwar nicht besichtigen, aber viele andere Höhlen. Denn die Felsen sind durchzogen von Höhlensystemen. Ich habe den Fehler gemacht Phong Nha wegzulassen, weil ich im Internet gelesen hatte, dass der Besuch der Höhlen unheimlich teuer ist. Das trifft zwar auf die berühmten zu, aber es gibt einige Höhlen, die bezahlbar sind. Mach also nicht den gleichen Fehler wie ich.

 

Von anderen Backpackern habe ich von der Paradise Cave gehört, die unheimlich beeindruckend sein soll und die du bereits für 250.000 VND (ca. 9,44 Euro) besichtigen kannst. Weitere günstige Höhlen sind Phong Nha Cave und Dark Cave. Der ganze Nationalpark ist wunderschön, daher lohnt sich ein Aufenthalt von ein paar Tagen.

 

Alles was du für einen Besuch wissen musst, findest du auf Rough Guides und Travelfish. In der Regenzeit (Herbst) sind die meisten Höhlen geschlossen.

 

 

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Hue

Im 19. Jahrhundert bis Mitte des 20. Jahrhunderts war Hue der Wohnsitz des Kaisers und die Hauptstadt von Vietnam. Die Stadt wurde zwar im Krieg ziemlich ausgebombt, aber es ist noch genug stehen geblieben und wieder aufgebaut worden.

Zitadelle und alte Kaiserstadt

Der Besuch der alten Kaiserstadt (150.000 VND, ca. 5,66 Euro) ist eine wahre Wohltat, eine kleine ruhige Oase mit beeindruckenden alten Gebäuden. Komm am besten früh morgens, wenn weniger los ist und plane ein paar Stunden für den Besuch ein.

 

Noch ein Tipp, mach ein Foto vom Übersichtsplan, um dich nicht zu verlaufen, denn die Beschilderung ist schlecht.

Thien Mu Pagode

Es ist die höchste Pagode Vietnams und eine schöne Anlage.

 

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Geschichte des Mönchs Thich Quang Duc, der sich aus Protest in den 60er Jahren selbst in Saigon angezündet hat. Eine Verzweiflungstat wegen der damaligen Diskriminierung von Buddhisten der südvietnamesischen Regierung. Bis heute steht das Auto, mit dem er nach Saigon gefahren ist, in der Tempelanlage. Hier kannst du die ganze Geschichte nachlesen.

Das Grab von Khai Dinh

Südlich der Stadt liegt das Kaisergrab, was du gut per Rad, Scooter oder Drachenboot erreichen kannst. Für mich kein Must-See, nur wenn du ein Kultur-Nerd bist.

DMZ

Etwa 90 Kilometer von Hue liegt die entmilitarisierte Zone (DMZ), ein hart umkämpftes Gebiet aus dem Vietnam Krieg, wo die meisten Bomben gefallen sind. Auf einer geführten Tagestour (150.000 bis 200.000, ca. 5,67 bis 9,44 Euro) kannst du einige Orte besichtigen, um mehr über den Vietnam Krieg zu erfahren. Von Hue aus kannst du eine Tagestour zur DMZ* machen.

Verlassener Wasserpark

Wenn du Abonnend Places liebst, wirst du den alten Park sehen wollen. Als ich im November 2018 in Hue war er leider offiziell von der Regierung geschlossen worden. Es half auch nichts mehr den Security Guard zu bestechen und die letzten Schlupflöcher waren verschlossen.

 

Es gibt gute Nachrichten: Mittlerweile kannst du wieder rein, habe ich von anderen Backpackern gehört. Alles was du für deinen Besuch wissen musst, findest du hier.

An-/Weiterreise

Hue ist ein Transport-Drehkreuz, so gibt es Direktbusse nach Laos (Vientiane 15 Stunden, Pakse & Savannakhet 12 Stunden) und Ziele in Vietnam.

 

Die wenigsten nehmen einen Bus von Hue nach Hoi An. Die Zugstrecke zwischen Hue und Da Nang gilt als eine der schönsten des Landes und führt teilweise direkt entlang einer Klippe an der Küste. Ich fand die Zugfahrt nur ganz nett. Ein zweite Option ist mit einem EasyRider, als Beifahrer auf einem Motorrad den spektakulären Hai Van (Sea Cloud) Pass zu fahren.

Unterkunft

In einer ruhigen Ecke des Backpacker-Viertels liegt das Share Dorm Hostel*, was das mit Abstand netteste Personal auf meiner Reise hatte. In ihrem Café konnte ich entspannt arbeiten und den guten Kaffee genießen. Rundum ein gutes Hostel.

Da Nang

Im Juni 2018 wurde die Golden Bridge in Da Nang eröffnet, die von einer gigantischen Hand getragenen Brücke hast du sicher schon auf Instagram gesehen. Um sie zu besuchen, musst du eine Seilbahn (700.000 VND, 26,42 Euro) hochnehmen. Die Brücke ist tatsächlich relativ klein und der Rest ist eine Art Vergnügungspark. Nur für das Foto war mir das zu wenig.

 

Ich bin mit dem Zug nach Da Nang gekommen und musst hier auf den Bus wechseln, daher habe ich die Chance genutzt mir die einzigartige Drachenbrücke in der Stadt anzuschauen, die wirklich cool war. Es ist eine große moderne Brücke, die wortwörtlich von einem Drachen getragen wird. Am Wochenende speit sie abends sogar Feuer und Wasser.

 

Von hier aus habe ich ein GrabBike nach Hoi An genommen, was mich gerade mal 100.000 VND (ca. 3,77 Euro) gekostet hat.

 

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Hoi An

Normalerweise mag ich Orte wie Hoi An nicht, zu kommerziell und touristisch. Aber irgendwie konnte ich mich seinem Bann nicht entziehen. Die Altstadt ist wirklich bezaubernd mit den alten chinesischen Gebäuden und abends wenn es dunkel ist, wird alles mit kitschigen Laternen beleuchtet. Es ist einfach zu gut, da musst du die Touristenströme in Kauf nehmen.

 

Steh einfach früh auf, um den großen Massen zu entkommen. Und abends darfst du dir das Spektakel nicht entgehen lassen, auch wenn es voll ist. Wer mag kann dann eine Bootstour machen oder eine Laterne auf dem Wasser anzünden.

 

Einige historische Gebäude kannst du besichtigen, für 120.000 VND (ca. 4,53 Euro) darfst du fünf besuchen. Ansonsten ist Hoi An bekannt für sein gutes Essen. Und für seine Schneider, die dir schon für 90 Euro einen Anzug, für 45 Euro ein Kleid und für 20 Euro ein Hemd nähen. Alles maßgeschneidert natürlich.

Radausflug

Wenn du das wahre Vietnam erleben willst, musst du dir nur ein Fahrrad ausleihen und auf die Inseln im Flussdelta fahren. Hier triffst du höchstwahrscheinlich keine anderen Touristen, dafür aber winkende Bauern auf dem Feld und jubelnde Schulkinder. Hast du noch Power fahr weiter zum Strand, um dich mit einem Bad und einer Kokosnuss zu erfrischen.

 

Kein Wunder also, dass viele Backpacker hier ein paar Tage versacken. Noch mehr Inspirationen findest du auf Wikivoyage.

Süd-Vietnam

Der Süden ist heiß und tropisch. Am beliebtesten sind wahrscheinlich die Strände. Die wenigsten mögen hingegen Ho Chi Minh City (Saigon).

 

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Am Strand chillen

Eins vorweg, erwarte keine Traumstrände in Vietnam, zumindestens habe ich keine gesehen. Ich fand die Strände eher durchschnittlich und das Wasser war meist trüb. Nichts desto trotz ist es schön zwischendurch am Meer zu entspannen und Vietnam hat wirklich viele Strände zu bieten, vielleicht findest du schönere.

 

Die Auswahl ist groß, aber nicht alle passen ins Backpacker-Budget. Bei Backpackern am beliebtesten sind: Nha Trang, das für seine Parties bekannt ist. Und Mui Ne, mit seinen Sanddünen und vielen Kitesurfern.

 

Ich selber war in Mui Ne und habe hier ein paar Tage entspannt. Was mir an Mui Ne besonders gefallen hat, dass du Ausflüge zu den Dünen, der schönen Küste, zum Fischmarkt und dem Fairy Stream machen kannst. Vor Ort findest du ansonsten alles, was du brauchst.

 

Für Mui Ne kann ich dir das vegetarische Restaurant Phap Duyen und als Unterkunft das iHome Mui Ne empfehlen. Es liegt direkt am Strand und ist super gechillt mit Liegewiesen und Hängematten. Super zum Entspannen für ein paar Tage.

 

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Dalat

Dalat ist eine frühere französische Hillstation, mit angenehmen Temperaturen, einer grünen Umgebung und einem europäischen Touch. Es mausert sich immer mehr zu einem Outdoor-Hub mit guten Mountainbiking-Treks, Rafting, Canyoning und Felsklettern. Ich habe einfach die Ruhe, die frische Luft und den Geruch der Pinienwälder genossen.

 

In der Stadt selber lohnt sich ein Spaziergang um den See, guten Kaffee zu trinken (rundherum gibt es unzählige Kaffeeplantagen) und der Besuch des Crazy House (50.000 VND, ca. 1,90 Euro). Das Haus wächst seit den 90er Jahren ständig weiter und ist eine Mischung aus Gaudi und Disney Land, was viele Überraschungen parat hat. Weglassen kannst du das Valley of Love und den Flower Garden, der quasi für Selfie-Liebhaber gebaut wurde.

Motorradausflug

Ansonsten lohnt es sich für einen Tag ein Motorrad zu mieten, um durch die grünen Berge zu fahren. Besonders der Besuch des Elefanten-Wasserfall (20.000 VND, ca. 76ct) lohnt sich. Bring nur feste Schuhe mit, da der Pfad recht steil und in einem schlechten Zustand ist. Auf dem Weg kannst du die Me Linh Coffee Garden Kaffeeplantagen besuchen, zwar bekommst du hier keine Führung. Aber kannst dich alleine auf der Plantage umsehen.

An-/Weiterreise

Mit dem Bus sind es nur 4 Stunden von Nha Trang nach Dalat, wobei du die Strecke am besten tagsüber machst, da die Landschaft wunderschön ist. Das gleiche gilt, falls du aus Mui Ne (120.000 VND, ca. 4,53 Euro) kommst.

Unterkunft

Das Tigon Dalat Hostel* liegt zwar etwas außerhalb, aber das Stadtzentrum ist trotzdem zu Fuß erreichbar. Es ist die beste Unterkunft in Dalat wegen der phänomenalen Aussicht auf das Tal. Der Blick ins Grüne, die Ruhe und die gemütliche familiäre Atmosphäre sind der Hammer.

 

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Ho Chi Minh City

Ho Chi Minh City ist noch hektischer und voller Verkehr, aber es hat nicht den Charme von Hanoi. Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich Saigon in einem Tropensturm mit Dauerregen erlebt habe. Mir hat es nicht gefallen und selten habe ich etwas gutes über die Stadt gehört. Daher reicht ein Tag völlig aus, plus wenn du magst einen Tagesausflug je zum Mekong Delta und den Chu Chi Tunneln*.

Mekong Delta

Wegen dem schlechten Wetter habe ich keine Tour zum Mekong Delta gemacht. Das kannst du ganz bequem auf einer Tagestour* von Ho Chi Minh City aus. Alternativ kannst du selber nach Can Tho fahren, in einem Homestay übernachten und dir eine eigene Bootstour vor Ort organisieren. Wie du das genau anstellst, kannst du auf Travelfish nachlesen.

Sightseeing

Wiedervereinigungspalast (30.000 VND, lohnt sich), War Remnants Museum (15.000 VND, sehr bildlastig, selber Vorwissen aneignen), Hauptpost, Notre Dame Kathedrale, ehemaliges Rathaus mit Uncle Ho Statue, Ho Thi Ky Blumenmarkt, Mariamman Hindu Tempel

Anreise

Es gibt Direktbusse nach Phnom Penh (ca. 6 Stunden). Zum Flughafen kannst du den gelben Bus #109 nehmen, die Fahrt dauert etwa 45 Minuten und kostet 20.000 VND (ca. 75ct).

 

Phu Quoc

Phu Quoc liegt ganz im Süden an der Grenze zu Kambodscha und hat alles was eine Trauminsel braucht: türkisfarbenes warmes Wasser und schöne weiße Strände. Das hat sich mittlerweile herumgesprochen und überall werden kräftig neue Ressorts gebaut. Die ruhigen Zeiten sind also vorbei. Wenn du ein paar entspannte Tage am Meer verbringen willst, lohnt es sich trotzdem noch.

 

Alle Details kannst du auf Wikivoyage nachlesen.

 

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Vietnam Reiseroute-Ideen

Vietnam in drei Wochen

Tag 1-2: Hanoi; Nachtbus nach Sapa

Tag 3-4: Sapa; Nachtbus nach Cat Ba

Tag 5-6: Cat Ba, Bootstour Halong Bucht

Tag 6-7: Bus nach Ninh Binh, in Tom Coc oder Trang An übernachten; Nachtbus nach Hue

Tag 8: Hue

Tag 9-10: Zug Hoi An, Hoi An; Nachtbus

Tag 11-12: Strand in Nha Trang (Party) oder Mui Ne (Dünen); Nachtbus nach Dalat

Tag 13-14: Dalat; Nachtbus nach Saigon

Tag 15: Ho Chi Minh City

Tag 16: Ausflug Mekong Delta

+4 Tage

 

So könnte deine Route aussehen und jetzt hast du noch vier extra Tage, um an Orten unterwegs zu verweilen, die dir gefallen oder zusätzliche Stopps einzulegen.

Vietnam in 30 Tagen

Tag 1-2: Hanoi; Nachtbus nach Ha Giang

Tag 3-7: Ha Giang Motorrad-Loop durch die Berge

Tag 8-10: Bus nach Cat Ba, Bootstour Halong Bucht

Tag 11-12: Bus nach Ninh Binh, in Tom Coc oder Trang An übernachten; Nachtbus nach Hue

Tag 13-14: Hue

Tag 15-16: Zug Hoi An, Hoi An; Nachtbus

Tag 17-18: Strand in Nha Trang (Party) oder Mui Ne (Dünen); Nachtbus nach Dalat

Tag 19-20: Dalat; Nachtbus nach Saigon

Tag 21-22: Ho Chi Minh City

Tag 23: Ausflug Mekong Delta

+7 Tage

 

Jetzt bleibt dir noch eine Woche. Du könntest zum Beispiel das Mekong Delta auf eigene Faust entdecken oder auf Phu Quoc entspannen.

 

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Vietnam Backpacking – Alles was du vor der Reise wissen musst

Einreise

Als Deutscher kannst du bei Reisen bis 15 Tagen visafrei einreisen, die neue Regelung gilt vorerst bis mindesten Ende Juni 2021. Zwei Wochen sind natürlich viel zu wenig für Vietnam, von daher rate ich dir ein 30 Tage Visum online zu beantragen. Das geht unkompliziert und schnell im Internet.

 

Alles was du dafür brauchst sind die eingescannte Hauptseite deines Reisepasses und dein Passfoto ohne Brille. Die 25 US-Dollar kannst du per Kreditkarte zahlen. Die Bearbeitung geht meist innerhalb von ein paar Tagen. Hier kannst du dein eVisa beantragen.

Reisekosten

15 bis 25 Euro pro Tag

Unterkunft

In Vietnam ist es üblich, dass du vorab online eine Unterkunft reservierst. Durch Booking & Co. zahlst du definitiv weniger, ein Hostelbett kostet selten mehr als drei bis vier Euro. Beim Check-In musst du deinen Reisepass abgeben und er wird für Polizeikontrollen einbehalten. Bring eine Reisepass-Kopie, wenn du das nicht willst.

 

Meine Empfehlungen:

Hanoi: High Five Hostel*

Sapa: Light Hostel*

Cat Ba: Luna’s House* & LePont Bungalow Hostel*

Ninh Binh: Tam Coc Bungalow*

Hue: Share Dorm Hostel*

Dalat: Tigon Dalat Hostel*

Backpacking Hacks

  • Verhandle Preise!
  • Erkundige dich immer nach dem Preis. Wenn du zum Beispiel in einem Hostel länger bleiben willst, zahlst du nicht unbedingt den gleichen Preis, den du vorab im Internet gebucht hast.
  • Achte auf Wechselkurse, wenn Preise in US-Dollar angegeben sind.
  • Einfach aufmerksam sein. Viele Leute nutzen jede Gelegenheit, um dich über den Tisch zu ziehen.
  • Hebe größere Mengen am Geldautomaten ab, da du immer eine Gebühr zahlen musst. Außer du hast die Kreditkarte der Santander, die erstattet die Gebühren auf Anfrage.
  • Busse sind meist sehr kalt, daher bring einen warmen Pulli. Eine Decke bekommst du meistens.
  • Unternimm Sachen auf eigene Faust, um der Massenabfertigung der organisierten Touren zu entgehen.
  • Als Reiseführer kann ich dir den Lonely Planet* empfehlen.
  • Hast du an alles gedacht?! Auslandskrankenversicherung?! Hier ist meine Südostasien Packliste zum Ausdrucken.

 

Was tun, wenn du bestohlen wurdest? So kommst du an Bargeld, eine neue Kreditkarte und einen neuen Reisepass

 

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Transport

Bus & Zug

Das beste Transportmittel für Vietnam ist der Bus. Die Schlafbusse sind bequem, zumindestens bei meiner Körpergröße. Der Bus ist günstiger, als der Zug und steuert viel mehr Orte an. Noch dazu musst du dich nicht Tage im Voraus um ein Ticket bemühen. Falls du doch mit dem Zug fahren willst, findest du hier die Fahrplanauskunft mit Preisen.

 

Am einfachsten ist es, wenn du dir spontan ein Ticket vor Ort kaufst. Von den Open-Bus-Tickets von Saigon nach Hanoi kann ich dir eher abraten, da du dich hiermit auf eine Gesellschaft festlegst, die nicht unbedingt immer einen Platz für dich am gewünschten Datum frei hat. Die Tickets einzeln zu kaufen, ist zwar etwas teurer, aber dafür behältst du dir die Flexibilität.

 

Tickets kaufen kannst du in deiner Unterkunft, einem Reisebüro oder direkt bei der Busgesellschaft. Im Artikel hast du wahrscheinlich Preise für Busse gesehen, dass ist was ich bezahlt habe. Da Preise immer flexibel sind, hörst du dich am besten um, bevor du ein Ticket kaufst. Alternativ kannst du Tickets auch online kaufen, zum Beispiel auf Baolau.

Motorroller

Eine kleine Warnung vorab: Offizielle darfst du in Vietnam nicht mit einem ausländischen Führerschein, auch nicht internationalem, Motorroller fahren. Wenn du in einen Unfall verwickelt bist, auch unverschuldet, wirst du für die Kosten aufkommen müssen.

 

Viele Backpacker gehen das Risiko ein. Schon für 100.000 bis 150.000 VND (ca. 3,78 bis 5,66 Euro) pro Tag kannst du einen Motorroller mieten. In Vietnam besteht Helmpflicht.

 

Wer selber nicht fahren will, der kann sich hinten bei einem EasyRider drauf setzen.

In der Stadt

An jeder Ecke warten Motorradfahrer, die dich überall hinbringen. Verhandle vorher den Preis, sonst wird es teuer werden. Wer keine Lust aufs Verhandeln hat, der kann ein GrabBike nehmen. In vielen Städten ist Grab vertreten, was eine App wie Uber ist.

 

Für 30.000 bis 50.000 VND (ca. 1,13 bis 1,90 Euro) kannst du dir ein einfaches Fahrrad für einen Tag ausleihen.

 

Gute Reise!

 

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