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Sichere Reiseziele 2026: Wohin kannst du als Backpacker reisen?

Was sind sicherer Reiseziele? Was sind gefährliche Reiseziele?

 

Von Zeit zu Zeit bekomme ich die Frage gestellt: Was sind sichere Reiseziele? Welche Länder sind zu gefährlich?

 

Die beliebten Backpacking Länder gelten meist als relativ sicher, wobei es da natürlich Unterschiede gibt.

 

In Südostasien musst du dir viel weniger Gedanken um deine Sicherheit machen, als wenn du durch Südamerika reist.

 

Das heißt jedoch nicht, dass du dort nicht negative Erfahrungen reisen kannst, aber du wirst dich anders verhalten, um dein Risiko zu minimieren.

 

Mittlerweile habe ich 70 Länder bereist und mir ist nie etwas Schlimmes passiert.

 

Unangenehme Situationen gab es jedoch schon und diese sind nicht unbedingt in gefährlichen Reiseländern passiert. Manchmal ist man einfach zur falschen Zeit am  falschen Ort.

 

Der Artikel wird dir ein Gefühl dafür geben, welche Reiseländer als sicher gelten und bei welchen Reisezielen du vorsichtiger sein musst oder sie komplett meiden solltest.

 

*** Zuletzt aktualisiert im Dezember 2025 ***

 

Travel Risk Map: Das sind die gefährlichsten Länder

Eine gute Informationsquelle ist die Webseite des Auswärtigen Amtes und die Travel Risk Map.

 

Das ist eine interaktive Weltkarte, die die einzelnen Reiseländer in den Kategorien Sicherheit (Security), Gesundheitsversorgung (Medical) und psychische Gesundheit (Mental Health) bewertet.

 

In die Kategorie Medical fließt neben der Gesundheitsversorgung vor Ort (Ärzte, Krankenhäuser) auch das Thema Verkehrssicherheit mit ein, wie hoch ist die Gefahr in Unfälle verwickelt zu werden.

 

Gerade in Entwicklungsländer fahren viele alte und schlecht gewachtete Fahrzeuge auf der Straße, so dass dein Unfallrisiko hier deutlich höher ist.

 

Die Travel Risk Map wird jedes Jahr von „International SOS“ herausgegeben, die Unternehmen international zu den Themen Sicherheit und Medizin berät.

 

Die sichersten Reiseländer

Nur wenige Länder weltweit gelten als sehr sicher und haben ein „Insignificant“ beim Sicherheitsrisiko auf der Travel Risk Map.

 

Hauptsächlichen liegen die sichersten Reiseländer in Europa, wie Dänemark, die Färöer-Inseln, Finnland, Grönland, Island und Norwegen, aber auch Luxemburg, die Schweiz und Slowenien.

 

Auch der Global Peace Index (GPI) benennt Europa als friedlichste Region der Welt. Sechs der zehn friedlichsten Länder befinden sich in Europa: Island, Irland, Österreich, Schweiz, Dänemark und Slowenien.

 

Außerhalb von Europa werden die Kapverden, die Marshallinseln, Palau und Tuvalu als sehr sicher auf der Travel Risk Map aufgeführt.

 

Die gefährlichsten Reiseziele

Ein extrem hohes Sicherheitsrisiko haben vor allem Länder in Afrika und im östlichen Teil von Asien.

 

Zu den gefährlichsten Ländern zählen im Moment die Ukraine und die Krim-Halbinsel, Afghanistan, Syrien, Irak, der Gazastreifen, Jemen und Myanmar.

 

In Afrika gelten als extrem gefährlich Somalia, der Sudan und Südsudan, die Zentralafrikanische Republik und Libyen.

 

die sichersten reiseziele in Europa Segelboot Kopenhagen

 

Das sind sichere Reiseländer für Backpacker

Das sind sichere Reiseziele in Europa

Viele der sichersten Reiseländer weltweit liegen in Europa.

 

Im einzelnen sind das die Länder Dänemark samt den Färöer-Inseln und Grönland, Finnland, Island, Luxemburg, Norwegen, die Schweiz und Slowenien.

 

Der Rest von Europa hat ein geringes Sicherheitsrisiko mit einer guten medizinischen Versorgung, nur Teile vom Balkan, den baltischen Ländern und in Osteuropa schneiden im Gesundheitsbereich etwas schlechter ab.

 

Mit einem mittleren Reisesicherheitsrisiko wird die Türkei und Russland eingestuft. Das Auswärtige Amt rät vor Reisen nach Russland, in den Nord-Kosovo, sowie ins Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und dem Irak ab.

 

Wegen dem Ukraine Krieg gilt das komplette Land als extrem gefährlich und sollte nicht bereist werden.

 

Und das sind die günstigsten Reiseländer in Europa.

 

Das sind sichere Reiseziele in Afrika

Sichere Reiseländer in Afrika sind im Süden Namibia, Botswana, Sambia, Malawi, Reunion, Mauritius, Seychellen, Komoren, Ruanda, Gabun und Äquatorialguinea. In Westafrika gelten Benin, Ghana, der Senegal, Gambia, Westsahara, die Kapverden und Morokko als sicher.

 

Alles keine klassischen Backpacker Ziele, außer vielleicht Marokko. Außerdem ist Namibia bei Selbstfahrern beliebt.

 

Bei Südafrika wurde der Sicherheitsfaktor von einem niedrigem Risiko im letzten Jahr zu einem mittleren Risiko angehoben.

 

Der Rest von Afrika hat in der Sicherheitsbewertung ein „Medium“ bis „Extreme“ erhalten. Die Länder mit einem extrem hohen Sicherheitsrisiko haben ich oben bereits bei den gefährlichsten Reisezielen aufgezählt.

 

Ansonsten wurden folgende Länder mit einem hohen Sicherheitsrisiko eingestuft: Mali, Burkina Faso, Niger, Nigeria, Äthiopien und die Demokratische Republik Kongo. Die Liste hat sich im letzten halben Jahr kaum verändert.

 

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Das sind sichere Reiseziele in Ostasien & Südostasien

In Ostasien gelten Japan, Südkorea, Taiwan und China als sicher und sind mit einem „Low“ (niedrig) bewertet worden.

 

Besonders in Taiwan und Südkorea ist mir aufgefallen, wie sorglos Leute mit ihrem Besitz umgegangen sind. Alle haben einfach ihren Helm über den Lenker am Motorroller gehängt, selbst in Großstädten wie Taipeh.

 

Südostasien gilt bis auf wenige Ausnahmen als sicher, zu den sicheren Reiseländern in Südostasien zählen Laos, Malaysia, Thailand und Vietnam.

 

Im Jahr 2025 kam es zu gewaltätigen Auseinandersetzungen zwischen Kambodscha und Thailand, in desem Zuge Menschen gestorben sind. Deshalb wird vor Reisen in das Grenzgebiet abgeraten.

 

Zudem sind die Grenzen zwischen den beiden Ländern geschlossen. Wer von Thailand nach Kambodscha reisen will, muss das Flugzeug nehmen oder einen Umweg über Laos fahren.

 

Mit einem mittleren Sicherheitsrisiko wird ansonsten Indonesien, Kambodscha, die Philippinen und Ost-Timor eingestuft.

 

Als gefährliche Gebiete gelten das unabhängige Papua-Neuguinea (hohes Risiko) und Myanmar (extremes Risiko).

 

In Südasien ist die Lage etwas angespannter. Fast alle Länder haben ein mittleres Sicherheitsrisiko: Indien, Sri Lanka, Bhutan, Nepal und Bangladesh. Nur Pakistan wurde mit einem hohen Risiko bewertet.

 

Die Gefahren im Straßenverkehr

Hinweis: Die Bewertung zur Verkehssicherheit auf der Travel Risk Map fließt mittlerweile in den Punkt „Medical“ mit ein, aber ich habe die Angaben aus dem Jahr 2022 nicht gelöscht.

 

Am gefährlichsten für Backpacker in Südostasien ist jedoch der Verkehr und die schlechten Straßen. In Thailand und Vietnam wird die Road Safety Risk als sehr hoch eingeschätzt.

 

Als ich zuletzt in Vietnam war, habe ich selber einige tödlichen Unfälle gesehen. Was mir die Gefahren nochmals verdeutlicht haben. Der Verkehr ist chaotisch und es gibt viele Raser.

 

Aber die größte Gefahr für Backpacker geht von dir selber aus, zumindestens wenn du dir ein Motorrad leihst. Das Chaos auf den Straßen kann überwältigend sein, noch dazu hast du wahrscheinlich wenig Fahrpraxis.

 

Das Rollerfahren ist schnell gelernt und dann wird man leichtsinnig (ich spreche hier aus eigener Erfahrung): schnelle und riskante Fahrweise, abgelenkt durch die schöne Ausssicht oder das Handy, Situation falsch eingeschätzt oder nicht schnell genug reagiert.

 

Daher fahr vorsichtig und trag immer einen Helm!

 

Gesundheitsversorgung in Südkostasien

Zur medizinischen Versorgung gibt die Travel Risk Map wenig Aufschluss.

 

Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, die beste medizinische Versorgung findest du in Thailand, Malaysia, Singapur, auf Bali und Java, sowie in größeren vietnamesischen Städten.

 

Überall wo sich vermehrt Expats, Digitale Nomaden und Auswanderer ansiedeln gibt es meist auch eine bessere medizinische Versorgung und englisch sprechendes Personal.

 

In Thailand sind das zum Beispiel Bangkok und Chiang Mai, in Vietnam Ho Chi Minh Stadt, Da Nang und Hanoi.

 

queenstown-neuseeland ein sicheres reiseziel

 

Australien und Neuseeland gelten als sicher

Beide Länder gelten als sicher und haben gute medizinische Standards.

 

Im Notfall oder bei einem Unfall könnte es eher die Herausforderung sein, wie weit du vom nächsten Krankenhaus entfernt bist.

 

Gerade in Australien wird viel Hype um die gefährliche Tierwelt gemacht, was tatsächlich halb so wild ist. Da dir die Tiere normalerweise aus dem Weg gehen.

 

Ansonsten sind es die langen Fahrten durchs Outback, wenn du einen Unfall hast oder liegen bleibst, musst du mitunter lange auf Hilfe warten.

 

Daher solltest du auf einem Roadtrip immer einen Vorrat an Sprit, Wasser und Essen, sowie eine Decke dabei haben.

 

Beim Wildcampen habe ich mich nicht immer sicher in Australien gefühlt, was wahrscheinlich mehr an meiner wilden Fantasie lag.

 

Ich würde dir trotzdem empfehlen, immer außerhalb der Stadt einen Stellplatz zu suchen, der nicht gut einsehbar ist.

 

Indian Summer USA

 

Nordamerika ist gemischt

Die USA und Kanada gelten als sicher und haben eine gute Gesundheitsvorsorge, die nur sehr teuer ist.

 

Schließe deshalb auf jeden Fall eine Auslandskrankenversicherung ab, damit du im Notfall abgesichert bist und dir keine Sorgen machen musst, wie du die hohe Krankenhausrechnung bezahlen wirst.

 

Auf meinen bisherigen Reisen durch die USA und Kanada (nicht als Backpacker) habe ich mich grundsätzlich sicher gefühlt. Einzige Ausnahme waren die Großstädte, was wohl auf viele weltweit zutrifft.

 

Ein anderes Thema ist Mexiko.

 

Wie gefährlich ist Mexiko?

In Mexiko bewertet die Travel Risk Map das Sicherheitsrisiko als mittel.

 

Eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt kann Backpacker betreffen. Und zwar wird vor Reisen in das Grenzgebiet zwischen dem Bundesstaat Chiapas und Guatemala abgeraten.

 

Die Ecke hatte schon lange ein höheres Sicherheitsrisiko, deshalb habe ich immer geraten einen Shuttleservice von San Cristobal nach Quetzaltenango (Xela) zu nehmen.

 

Weitere Reisewarnungen gibt es für die Grenzregion zu den USA und Teile der Bundestaaten von Sinaloa, Zacatecas, Colima, Jalisco, Guanajuato, Michoacán, Guerrero (Acapulco) und Tamaulipas.

 

Nicht mehr erwähnt wird hingegen der nördliche Teil von Baja California, Chihuahua und die Golfküste bis nach Tabasco. Für diese gab es letztes Jahr noch Warnungen.

 

Im Mexico Peace Index von 2024 gelten nur der Norden von Baja California, Guanajuato, Colima und Quintana Roo (Yucatan) als gefährlich.

 

Das mag sich jetzt abschreckend anhören, die Realität sieht es weit weniger dramatisch aus.

 

Ich bin Ende 2019 durch einige der oben genannten Regionen gereist und habe mich immer sicher gefühlt. Vor Ort wirst du eine höhere Polizeipräsenz in den Städten bemerken. Ansonsten halte ich mich dort eher in den klassischen Touristenecken auf und passe besonders nachts mehr auf.

 

Mexiko ist ein wunderschönes Land, lass dich nicht von einer Reise abschrecken. Hier findest du mehr Informationen zur Sicherheitslage von Mexiko und wo du aufpassen musst.

 

Wie sicher ist Zentralamerika?

Die beiden sichersten Ländern in Mittelamerika sind Costa Rica und Panama.

 

Und aktuell gilt nur Honduras als gefährlich.

 

Seit Ende 2022 gilt in Teilen des Landes der Ausnahmezustand, um die Probleme mit der Bandenkriminalität in den Griff zu bekommen.

 

Gerade im letzten Jahr kam es ansonsten vermehrt zu Gewalttaten und ebenfalls Übergriffe auf Touristen.

 

Das Nachbarland El Salvador hat ebenfalls große Probleme mit organisierten Banden im Land und es wurde ebenfalls in 2022 der Ausnahmezustand ausgerufen, der immer noch gültig ist.

 

Im Vergleich scheint die Situation jedoch stabiler zu sein, auf der Travel Risk Map wurde das Sicherheitsrisiko nur mit „Medium“ bezeichnet, in Honduras jedoch als hoch.

 

Alle anderen Länder in Zentralamerika haben ebenfalls ein mittleres Sicherheitsrisiko.

 

Generell gilt: Informiere dich stets über die aktuelle Sicherheitslage im Land, da es immer Veränderungen geben kann.

 

Ich selber bin 2020 durch Nicaragua, Guatemala, El Salvador und kurz durch Honduras gereist.

 

Insgesamt habe ich mich sicher gefühlt und es gab keine unangenehmen Momente. Jedoch habe ich bewußt Orte gemieden und war stets aufmerksam.

 

Als ich nach El Salvador gereist bin, habe ich mir mehr Sorgen gemacht, die sich jedoch nicht bestätigt haben. Das Gegenteil war sogar der Fall, die Leute waren extrem freundlich und hilfsbereit. So hat mich El Salvador positiv überrascht, da es durch die wenigen Touristen ein authentisches Reiseziel ist.

 

Seitdem hat sich die Lage jedoch nicht verbessert, vor allem in Honduras hat sich die Situation verschlechtert.

 

Noch mehr Infos über die Sicherheitslage in Mittelamerika und Tipps wie du deine Sicherheit auf Reisen erhöhst.

 

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Ist Südamerika gefährlich?

Ja und nein, es gibt gefährliche Länder, aber auch sichere.

 

Zu den sicheren Reiseländern in Südamerika zählen Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Suriname und Französisch Guinea.

 

Mit einem mittleren Sicherheitsrisiko werden Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Brasilien und Guayana bewertet.

 

Das gefährlichste Land in Südamerika ist Venezuela und das Auswärtige Amt rät dringend vor Reisen dorthin ab.

 

Da sich die Lage laufend verändern kann, ist es wichtig, dass du dich über die aktuelle Situation und Warnungen informierst. Falls nötig kannst du so früh genug deine Reisepläne anpassen.

 

Aktuelle Situation in Kolumbien, Ecuador und Peru

Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich 2025 leider verschlechtert und es gab vereinzelt Anschläge. Deshalb gibt es Teilreisewarnungen, aber bis auf die Grenzregeion zu Ecuador und Cali betreffen sie meist nicht Reisende.

 

Seit 2023 kommt es in Ecuador und Peru immer wieder zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzung. Zeitweise wurde auch der Notstand ausgerufen, was zu Einschränkungen im Land geführt hat, auch für Reisende.

 

Die Lage hat sich in Ecuador beruhigt und doch gibt es in ein paar Städten noch nächtliche Ausgangssperren und Reisewarnungen für vereinzelte Regionen.

 

In Peru kam es Ende 2025 wieder zu Protesten. Daraufhin wurde der Ausnahmezustand im November in der Hauptstadt Lima und in der Grenzregion zu Chile verhängt.

 

Allgemeine Warnungen

Dann gelten die Grenzgebiete von Kolumbien als gefährlicher. Auch bestimmte Dschungel-Gebiete solltest du in Südamerika meiden, weil dort die Drogenkartelle (Narcos) das Sagen haben.

 

Aber das sind meistens sowieso abgelegenen Ecken, die kein Backpacker besucht.

 

Ansonsten werden gelegentlich Nachtbusse überfallen, daher erkundige dich vorab, welche Strecken du nicht nachts fahren solltest.

 

Die größten Gefahren lauern darüber hinaus in den Großstädten durch Taschendiebstähle im Gedränge und Überfälle vor allem nachts.

 

Wo habe ich mich in Südamerika nicht sicher gefühlt?

Am häufigsten in großen Städten, besonders im Dunkeln und spät nachts. Wenn es ging, habe ich vermieden nach Sonnenuntergang in einer neuen Stadt anzukommen und (fast) nie bin ich nachts alleine rum gelaufen.

 

Manchmal habe ich mich etwas eingeschränkt gefühlt. Ich liebe es mich in einer Stadt treiben zu lassen, in Südamerika habe ich mich dabei nicht immer wohl gefühlt.

 

So zum Beispiel in manchen Stadtteilen von Buenos Aires, Bogota und Rio de Janeiro, in der Altstadt von Montevideo und in Valparaiso haben mich Anwohner sogar gewarnt, dass ich hier nicht alleine rumlaufen sollte.

 

Passiert ist mir nie etwas, aber ich habe einige Backpacker kennengelernt, die negative Erfahrungen gemacht haben.

 

Meistens ist es nachts auf dem Heimweg von der Bar passiert, besonders wenn Leute angetrunken waren.

 

Ansonsten waren es Taschendiebstähle und Raubüberfälle, aber auch in vermeintlich sicheren Ländern wie Uruguay und Ecuador.

 

Bitte komm trotzdem nach Südamerika, es ist wunderschön.

 

Um deine Sicherheit in Südamerika zu erhöhen, musst du dich anders verhalten. Meine Sicherheitstipps für Südamerika findest du hier.

 

wie sicher ist südamerika polizei-peru

 

Wo sind sichere Reiseziele für Backpacker?

Der Pessimist wird jetzt sagen: es gibt sie nicht. Der Optimist jedoch antwortet: du kannst überallhin reisen.

 

Lass dich also nicht verrückt machen. Statistiken sind schön und gut, aber was dir tatsächlich passiert, steht auf einem anderen Blatt.

 

Großen Einfluss auf deine Sicherheit hat zudem dein eigenes Verhalten, daher sei nicht leichtsinnig und vertraue auf deine Intuition.

 

Besonders in Städten, in Menschenansammlungen und nachts musst du vorsichtiger sein und nicht alleine draußen rumlaufen.

 

Und frag immer Einheimische vor Ort, was es für Risiken gibt und wie du dich am besten verhältst.

 

Oft haben sie gute Tipps, welche Stadtteile du besser meidest, wo du nachts besonders aufpassen musst und welche Taxi sicher sind.

 

Die Locals wissen es am besten und du kannst so Problemen aus dem Weg gehen und deine Sicherheit auf Reisen erhöhen.

 

Falls du doch mal in ein gefährliches Land oder Region reist, kannst du dich beim Auswärtigen Amt registrieren lassen.

 

Dann kommt dich jemand suchen, wenn du nicht mehr auftauchst. Ein kleiner Hoffnungsschimmer, zu mindestens für deine Familie.

 

Kennst du die App GeoSure?

Geo Sure: Android iOS

 

Die App verrät dir, wie sicher viele Städte weltweit sind und bewertet sie mit Sicherheitspunkten von 1 bis 100, wobei 1 am sichersten und 100 am gefährlichsten ist.

 

Berücksichtigt werden die Kategorien: Sicherheit für Frauen, Übergriffe, Diebstahl, politische Freiheiten, Gesundheit und medizinische Versorgung und LGBTQ Sicherheit.

 

Das interessante ist, dass sie in beliebten Städten sogar einzelne Stadtviertel bewerten. Ein hilfreiches Tool, wenn du vor Ort niemanden fragen kannst oder vor der Anreise überlegst, in welchen Viertel du übernachten willst.

 

Mit einer SIM-Karte erhöhst du zudem deine Sicherheit, da du jederzeit jemanden anrufen kannst.

 

Alle meine Reiseguides findest du hier. Dort gebe ich ebenfalls Tipps und Hinweise zur Sicherheit im Land.

 

Und kannst du nachlesen, was du tun kannst, wenn du ausgeraubt oder bestohlen wurdest.

 


 

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