Pack weniger in den Rucksack

7 einfache Tricks weniger zu packen

Jahrelang habe ich klar zu viel in meinen Rucksack gepackt. Erst mit der Zeit ist mein Rucksack immer leichter und kleiner geworden. Heute weiß ich, was ich unbedingt unterwegs brauche und was ich getrost zu Hause lassen kann.

 

Überspringe die Phase mit zu schwerem Rucksack unterwegs zu sein und steige direkt als „Light Backpacker“ ein. Klar du wirst zwischendurch mal etwas vermissen, dann improvisierst du halt. Im Großen und Ganzen fährst du definitiv besser mit weniger Sachen. Denke an all die Vorteile mit leichtem Gepäck zu reisen.

 

Die Herausforderung besteht darin, deine individuelle Lösung zu finden. Denn jeder Mensch benötigt eine andere Ausstattung. Wie wir in Köln sagen: „Jede Jeck is anders.“ Was ist dir wichtig? Wie ist dein Reisestil? Bist du eher in der Stadt oder in der Natur unterwegs? Welche Aktivitäten planst du?

 

Hier sind 7 praktische Tipps – pack weniger:

 

1. Nimm einen kleineren Rucksack / Tasche.

Solange dein Rucksack noch nicht voll ist, wirst du höchst wahrscheinlich auch mehr einpacken. Es ist doch Platz drin!!! Was wiegt schon ein Shirt mehr und dann kannst du doch noch deine Sandalen mitnehmen…. Überliste dich selber: mit einer kleineren Tasche.

 

Aber was ist klein?
Für einen Wochenendtrip reicht ein Tagesrucksack mit 20 bis 25 Litern.
Für einen zweiwöchigen Urlaub bis zur zweijährigen Weltreise reicht ein Rucksack mit 40 bis 50 Litern oder weniger.

 

2. Pack Klamotten für sieben Tage ein.

Oder noch weniger. Du kannst überall deine Sachen zwischendurch waschen.

 

Kleidung sollte bequem, praktisch und gut kombinierbar sein. Nimm Kleidungsstücke mit, die du gerne trägst.

 

Achte bei Shirts darauf, dass sie aus leichtem Material sind, damit sie schnell trocknen.

 

Der Zwiebellook ist perfekt für kalte Regionen, so kannst du alle Teile mehrfach nutzen.

 

3. Welche Schuhe?

Auf jeden Fall sind meine Flipflops immer dabei, weil sie super bequem sind und aus Hygienegründen für die Gemeinschaftsduschen.

 

Welche Schuhe ansonsten noch mitkommen, ist abhängig davon wohin ich reise und was ich alles vor habe. Meine Wanderschuhe lasse ich aber mittlerweile meistens zu Hause – zu schwer und doch zu selten getragen.

 

4. Spar Platz & Gewicht beim Kulturbeutel.

Reduzier dich auf das Nötigste. Brauchst du wirklich die Gesichtscreme, Handcreme, Bodylotion, Aftersun,… Sei kritisch bei der Auswahl.

 

Kaufe kleine Verpackungsgrößen oder fülle sie in kleinere Flaschen um.

 

Nimm ein Stück Seife mit, anstatt einer Flasche Duschgel.

 

5. Kamera & Smartphone – mehr nicht.

Wenn du nicht gerade dein Laptop zum Arbeiten brauchst, rate ich dir lass es zu Hause.

 

Geek up dein Handy – es gibt so viele geniale Apps, die dein Leben auf Reisen leichter machen. Es ist dein Mini-Computer für die Hosentasche mit Stadtplan, Wörterbuch, Reise-Organisation, Notizbuch, etc.

 

Nicht zu vergessen dein digitaler Reisführer, Bücher sind einfach zu schwer zum mitnehmen.

 

Brauchst du überhaupt noch eine Kamera? Wie wäre es mit einer kleinen Kompaktkamera, die schön klein und leicht ist.

 

6. Kein Shopping.

Du hast sowieso keinen Platz mehr im Rucksack. Es hat auch sein Gutes, da du keinen Stress mehr mit Souvenirs hast. Nur wenn etwas verschlissen oder kaputt ist, wird es ausgetauscht.

 

Bei Bedarf kannst du dir zum Beispiel wärmere Kleidung (extra Pulli, Mütze) kaufen oder Equipment zum Campen leihen. Wenn du etwas nicht mehr brauchst, verkaufe oder verschenke es.

 

7. Wenn du mit einem Freund reist.

Anstatt alles doppelt mitzunehmen, könnt ihr vieles zwischen euch aufteilen. Ihr braucht nur eine Reiseapotheke, einmal Shampoo und Sonnenmilch… Am besten kurz miteinander telefonieren, wer was einpackt.

 

Check nach der Reise, was du nicht gebraucht hast

 

Pack aufmerksam deine Tasche aus, wenn du wieder zu Hause bist. Was ist nach ganz unten gerutscht? Was hast du gar nicht oder nur selten genutzt?

 

Auf meiner Weltreise habe ich zwischendurch immer mal wieder meine komplette Tasche ausgeschüttet. Tabularasa gemacht und Dinge zurück gelassen. Jemanden mit meinem Geschenk glücklich gemacht.

 

So wurde meine Tasche immer leichter: ich bin mit 14 Kilogramm gestartet und mit 8 Kilogramm zurück gekommen.

 

Weniger zu packen – ist ein Lernprozess.

 

Je mehr du reist, desto routiniert wirst du. Es bleibt aber ein stetiger Wandel.

 

In meiner Packliste für Newbie-Backpacker findest du alles bis ins kleinste Detail aufgelistet. Alles Dinge, die sich über die Jahre bewährt haben.

 

PS: Was sind deine Tipps und Tricks für leichtes Gepäck?

 

 

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