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Ausmisten mit Marie Kondo vor der Weltreise

Bevor es auf die große Reise geht, solltest du deine Wohnung ausmisten. So musst du weniger Kartons packen, schleppen und einlagern. Noch dazu setzt Ausmisten Energien frei und macht dein Leben leichter.

 

Hol dir hier Tipps vom Profi, von Marie Kondo.

 

Wer ist Marie Kondo?

Kennst du die Frage: „Does it spark joy?“. Das ist Marie Kondo.

 

Vielleicht hast du die Serie „Aufräumen mit Marie Kondo“ auf Netflix gesehen oder von ihrem Bestseller-Buch Magic Cleaning* gehört. Marie Kondo ist eine Ordnungsberaterin aus Japan. Dort ist sie schon lange ein Star und mittlerweile erobert sie die ganze Welt mit ihrem Ordnungswahn. Im positivem Sinn versteht sich.

 

Denn ein aufgeräumtes Leben, ist ein besseres Leben.

 

Viele Mütter werden sich über diesen Trend sicher freuen. Wer hätte gedacht, dass Aufräumen mal so angesagt sein wird.

 

 

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Die Marie Kondo Methode

Das sind die wichtigsten Punkte, die du fürs Ausmisten vor der Weltreise nutzen kannst.

 

Sei konsequent

Fang nicht irgendwo an und mach erst Wochen später weiter. Der Trick sind Aufräum-Sprints, um möglichst schnell und konsequent die Wohnung auszumisten. Plan hierfür Zeit in deinem Kalender ein, kompakte Zeitblöcke. Starte mit einem konkreten Ziel und einer limitierten Zeit in jede Aufräum-Session, so verzettelst du dich nicht und triffst schnelle Entscheidungen.

 

Um das Momentum zu nutzen, solltest du dir ehrgeizige Deadlines setzen. Entrümple die ganze Wohnung zum Beispiel in einem Monat.

 

Bleib dran

Die Weltreise sollte als Motivation reichen. Stell dir vor, wie du aus deiner Wohnung ausziehst. Alles geht schnell, weil du zuvor radikal ausgemistet hast und gut organisiert bist. So geht das Packen ruckzuck. Und dann kann es losgehen, ins große Abenteuer Weltreise.

 

Falls du dich leicht ablenken lässt oder Aufräumen ein Graus für dich, kannst du dich selber austricksen. Erzähl Freunden und Arbeitskollegen von deiner Aufräumaktion. Teile mit ihnen regelmäßig deine Fortschritte. So werden sie von ganz alleine nachfragen, wie du voran kommst und vielleicht sogar mitmachen.

 

Ein bisschen positiver Druck von außen hat noch nie geschadet.

 

 

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Räume nach Kategorie auf

Die klassische Vorgehensweise ist, sich Zimmer für Zimmer vorzunehmen. Aber dann verlierst du schnell den Überblick, was du alles über die ganz Wohnung verstreut aufbewahrst. Deshalb rät Marie Kondo nach Kategorie aufzuräumen. Das ist besonders beim Kleinkram wichtig.

 

Sammle also zuerst alle Sachen einer Kategorie an einem zentralen Ort in der Wohnung, um dir einen Überblick zu verschaffen. Schütte alles auf einen Haufen, was ein kleiner Schock sein kann. Miste dann Stück für Stück aus, bevor du wieder alles an einem zentralen Ort wegräumst.

 

Dabei geht Marie Kondo bei ihren Kunden immer nach der gleichen Reihenfolge vor: Kleidung, Bücher, Papiere, Komono (Küche, Bad, Garage, Sonstiges) und sentimentale Gegenstände. Da jeder jedoch andere Herausforderungen beim Ausmisten hat, würde ich auch individuell starten.

 

Mein Tipp: Fang mit leichten Kategorien an, wie Klamotten, Schuhe, Küchenausstattung, Kosmetika, Bücher, Kleinkram und steigere dich dann langsam. Erst zum Schluss solltest du dir Erinnerungsstücke vornehmen, die meist am schwersten sind.

 

Bringt es dir Freude?

Sich von Sachen zu trennen, ist eine emotionale Angelegenheit. Nimm dir also kurz Zeit für jeden Gegenstand, bei dem du dir nicht sicher bist. Halte ihn in der Hand. Fühlt es sich gut an oder zieht er dich runter? Steht er für die Vergangenheit, aber hat heute keine Bedeutung mehr für dich? Ist er dir vertraut, aber gibt dir sonst nichts mehr? Dann wird es Zeit, sich von ihm zu trennen.

 

Und behalte alle Sachen, die dich glücklich machen.

 

Liest du leidenschaftlich gerne. Dann behalte alle Bücher, die dir Freude bereiten, wenn du sie in die Hand nimmst. Sortiere alle aus, die du in Zukunft nicht mehr brauchst oder dir keine Freude mehr bereiten. Das gleiche gilt für den Kleiderschrank. Behalte deine Lieblingsstücke, aber schmeiß alles raus, was du in den letzten Monaten nicht getragen hast. Auch die alten Teile, die du aus sentimentalen Gründen behältst.

 

Am Ende sollte jeder Gegenstand in deiner Wohnung dich glücklich machen oder einen praktischen Nutzen haben.

 

Erst gestern habe ich meine Schuhe weggeschmissen, die ich wirklich gemocht habe und mit denen ich viel erlebt habe. Ich stand an der Mülltonne, habe mich kurz bedankt und losgelassen. Das Ritual beschreibt Marie Kondo auch in ihrem Buch. Es hilft das Loslassen mit Dankbarkeit und nicht mit einem Verlustgefühl zu erleben.

 

Hört sich vielleicht cheesy an, aber probier es einfach selber aus.

 

 

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Jeder Gegenstand hat seinen Platz

Nach dem Aussortieren geht es ans Einräumen. Hier ist das Geheimnis in den Schränken mit Schubladen und Boxen Ordnung zu schaffen, damit du auf einen Blick erkennst, wo alles ist. Jeder Gegenstand hat seinen festen Platz, damit du nicht lange suchen musst und ihn mit einem Handgriff herausholen kannst.

 

Das ist ein Gamechanger in der Küche und rund um den Arbeitstisch, aber auch für Alltagsgegenstände. In meiner ersten Wohnung habe ich wahrscheinlich Stunden mit der Suche nach meinem Haustürschlüssel verbracht. Die Zeiten sind zum Glück vorbei, jetzt hat mein Schlüssel einen festen Platz.

 

Beim Kleiderschrank geht Marie Kondo für meinen Geschmack etwas zu weit. Sie empfiehlt alle Kleidungsstücke kompakt zu falten, und sie hochkant in Schubladen aufzubewahren. Sortiert nach Kategorie und dann nach Farben. Am Ende sieht dein Kleiderschrank wie aus einem minimalistischen Lifestyle Magazin aus.

 

Ich wage aber zu bezweifeln, ob es die Mühe wert ist. Wenn du eine kleine übersichtliche Garderobe hast, kannst du dir die Arbeit wahrscheinlich sparen. Aber probier es einfach für dich aus, vielleicht hilft es dir.

 

Positive Nebeneffekte des Ausmistens

Am Ende wirst du nicht nur visuelle Erfolge sehen, sondern dich auch besser fühlen. Egal wohin du schaust, du bist umgeben von Dingen, die dich glücklich machen. Der alte Ballast ist weg, nichts zieht dich mehr runter. Durch das Loslassen wurden Energien freigesetzt, die du in anderen Bereichen nutzen kannst, wie deine Weltreise zu planen.

 

Noch dazu nimmst du deinen Umgebung viel bewusster wahr. Alles ist aufgeräumt, selbst in den Schränken. Die Wohnung wirkt leichter, ohne den ganzen unnützen Kram.

 

Wenn du dran bleibst, wirst du nicht mehr so schnell in Zukunft im Chaos versinken und die Leichtigkeit behalten.

 

Das Ausmisten ist ein transformativer Prozess. Eine Art Detox für die Wohnung, der sich auch auf dich auswirkt. Denn jeder Raum hat Einfluss auf deine Stimmung und dein Wohlbefinden. Indem du außen Ordnung und Leichtigkeit schaffst, gewinnst du neue Energie für dich.

 

Dabei geht es nicht darum alles wegzuschmeißen, sondern bewusst zu entscheiden, mit welchen Dingen du dich umgeben willst.

 

Marie Kondo ist eine Inspiration für Backpacker

Und das ist erst der Anfang, deiner minimalistischen Reise. Von nun an wirst du versuchen dieses leichte, befreiende Gefühl in der Wohnung zu behalten. Du wirst Ordnung halten. Nur noch Sachen kaufen, die du wirklich brauchst.

 

Das ist die perfekte Vorbereitung für deine Weltreise als Backpacker, wo du nur noch mit einem Rucksack auskommen wirst. Hier ist auch das Geheimnis sich auf das Essentielle zu reduzieren und Ordnung zu behalten.

 

A simple life is a happy life

 

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