Reisetypen

Welcher Reisetyp bist du? – Ich bin ein Reise-Chamäleon

Bist du ein Backpacker, Flashpacker, Abenteurer, Outdoor-Typ oder eine Wasserratte. Die Liste der unterschiedlichen Reisetypen ist unendlich. Auf Reisen bist du frei deinen Vorlieben nachzugehen. Von daher sieht für jeden die perfekte Reise anders aus. Lass dich von anderen Reisenden inspirieren und probiere Neues aus. So findest du deinen ganz eigenen Reise-Stil und machst das Beste aus deinem Trip.

 

Ich bin ein Reise-Chamäleon

Mein Reise-Stil ändert sich ständig. Je nach Umgebung und momentaner Laune. Wieso auch nicht? Macht Reisen nicht frei. Warum also Grenzen ziehen. Regeln aufstellen. Wenn es Zeit zum Durchatmen und einfach Sein ist. Wie ein Chamäleon wechsle ich meine Farbe. Reisen bleibt so spannend und aufregend. Denn ich mag die Abwechslung. Alles andere sind nur Labels, die ich immer wieder abstreife wie eine Schlange ihre alte Haut.

 

In den vergangen Jahren war ich als:

  • Backpackerin
  • Radreisende
  • Roadtrip-Liebhaberin
  • Marathon-Schnorchlerin
  • Tramperin
  • und Weltreisende… unterwegs.

 

Ich bin die Backpackerin, die mit kleinem Budget reist.
Egal, ob kurz oder lang. Fern oder nah.
Ich reise im Turbo-Gang oder schön langsam.
Lasse mich treiben oder habe den Kopf voller Pläne.
Bin aktiv (eigentlich immer). Am Strand liegen langweilt mich schon nach ein paar Minuten.
Ich liebe es zu fliegen. Wenn ich aber Zeit habe, reise ich lieber über Land.
Am wohlsten fühle ich mich in der Natur, wobei ich auch das Gewusel von Städten mag.
Und ich mache noch Sightseeing. Auch wenn es gerade eher „out“ ist.
….

 

„Abwechslung ist die Würze des Lebens…“ – oder wie ging der Spruch noch mal. Das mag sich für dich verrückt anhören, aber das ist mein Reise-Stil. Ich bin ein Reise-Chamäleon.

 

One size does not fit all.

 

Reiseziele in Ozeanien

 

Finde deinen eigenen Reise-Stil

Jeder Mensch ist anders und hat seine ganz eigenen Reisevorlieben. Auf Reisen kannst du diesen nachgehen und so das Beste aus deiner Reise machen. Besonders auf einer Weltreise hat du Zeit und Raum, um deinen eigenen Reise-Traum zu leben. Finde für dich heraus, was dich glücklich macht unterwegs.

 

Hör einfach nie auf Neues auszuprobieren. Auch wenn du schon jahrelang gereist bist, gerade dann. Denn wir sind Menschen und verändern uns ständig. Haben Phasen und momentane Launen. Habe den Mut unkonventionell zu sein und mach dein eigenes Ding. Egal, ob alleine oder mit Anderen zusammen. Nutze die Chancen, die sich zwischendurch ergeben. Wachse über dich hinaus.

 

Do not set limits on what you can (not) do or what is worth your time. Watch, wait, listen - allow things to happen.

 

Wage dich aus der Backpacker-Blase heraus, in der es sich so bequem reisen und leben lässt. Vergleich dich nicht mit Anderen, denn du bist einzigartig. Finde selber für dich heraus, was du magst.

 

Schließe deine Augen. Was waren deine magischen Momente auf Reisen? Wo warst du? Was hast du gemacht? Mit wem warst du unterwegs?

 

Wie viel Luxus brauchst du? Worauf kannst du verzichten? Du wirst überrascht sein, was dir wirklich wichtig ist und wie wenig du vielleicht brauchst. Aber da tickt jeder anders.

 

 

Möwe

 

Inspirierende Reisende

Eine große Inspiration sind andere Reisenden, die du unterwegs triffst und mit denen du Dinge unternimmst. Lerne ihre Art zu reisen und ihre Sichtweisen kennen. Tauche ein in andere Reise-Stile, indem du Blogs und Bücher liest.

 

Mich haben schon immer die großen Entdecker-Geschichten fasziniert. Wie sie heroisch in die Welt hinausgezogen sind, ohne zu wissen, was sie alles erwarten wird. Ich lese gerne ihre Geschichten und bin doch froh heute reisen zu können. Denn Reisen war damals mit großen Opfern verbunden. Es war anstrengend und oftmals gefährlich. Fernreisen waren verbunden mit Entbehrungen, gesundheitlichen Risiken und vielen Gefahren. Nicht alle sind lebend nach Hause zurückgekommen.

 

Diese Tage sind lange vorbei. Heute entscheidest du, wie angenehm oder anstrengend deine Reise wird. Du bist zwar nicht mehr der Erste, der seinen Fuß auf eine Insel setzt. Aber du kannst dich immer noch in kleine oder große Abenteuer stürzen. Dir stehen unendlich viele Optionen offen, ohne die großen Opfer bringen zu müssen.

 

Reiseziele in Afrika

 

Lass dich inspirieren von anderen Reisenden, die ihren eigenen Weg gehen. Wie Gesa von Wonderful Wild, die ihr Glück in der afrikanischen Steppe gefunden hat. Mit ihren gefühlvollen Texten nimmt sie dich mit in die Wildnis. Du sitzt abends mit ihr am Lagerfeuer und hörst in der Ferne die Löwen brüllen. Letztes Jahr hat sie Berlin hinter sich gelassen und eine Ausbildung zum Safari-Guide begonnen. Sie hat den Absprung gewagt und hat zurück zur Natur gefunden.

 

Begleite andere Menschen auf ihren Reisen, wie Jennifer und Peter von Glaarkshouse. Sie sind über zwei Jahre lang mit ihrem mobilen Haus, ihrem alten Unimog, durch die Welt gefahren. Unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln und Unterkünften haben sie ihr Haus an den schönsten Orten der Welt aufgestellt. Sie sind unterwegs Zuhause.

 

Noch mehr Inspirationen findest du auf dem Flocblog, wo Florian zu einer Blogparade aufgerufen hat: Deine Reise ist nicht meine Reise.

 

Wie reist du? Was ist dein Reise-Stil?

 

 

8 Comments

  • Marie

    Liebe Claudia,

    ich bin über die Blogparade auf deinen interessanten Artikel gestoßen. Die Bezeichnung Reise-Chamäleon finde ich ziemlich passend. Reisen bedeutet ja auch immer Neues erleben. Warum sollte man da nicht auch mal einen neuen Reisestil ausprobieren? Meine Gedanken zu diesem Thema findest du unter: http://www.worldonabudget.de/mein-reisestil-eine-hassliebe/

    Liebe Grüße
    Marie

    • Claudia

      Danke Marie. Ich bin definitiv für Abwechslung zu haben. Aber da tickst du scheinbar ähnlich. Bin gespannt, ob du eher der Langzeit- oder Mittellangzeit-Reisende bist.
      Alles Liebe
      Claudia

  • Daniel

    Hey Claudia,

    schön geschrieben. Bist du schon einmal zu einer reise-Art zurückgekehrt? Also beispielsweise 2010 eine Radreise und 2014 wieder Lust gehabt aufs Rad zu steigen?

    Oder muss es immer wieder was anderes sein?

    Meine Erfahrungen zu dem Thema habe ich hier zusammengefasst: http://www.madiba.de/blog/blogparade-reise-typen-deine-reise-ist-nicht-meine-reise/

    Finde es sehr erfrischend die ganzen Reiseblogs der Blogparade anzuschauen. Jeder reist anders und die Erfahrungen finde ich enorm spannend.

    • Claudia

      Hallo Daniel,

      tatsächlich gibt es bei mir einen ständigen Wechsel, wie ich reise. Alle paar Jahre mache ich Touren mit der Rad und ich träume schon von einer entlang der Donau bis zum Schwarzen Meer. Momentan reizt mich auch, etwas länger an einem Ort zu verweilen, um tiefer einzutauchen. Ein bisschen wie du das mit Südafrika machst.

      Toller Artikel.
      Claudia

      • Daniel

        Ja, ich habe auch einige andere Länder bereist und mich dann aber zu sehr in den südlichen Teil von Afrika verliebt. Es ist die große Liebe geblieben, daher gibt es nicht mehr so viele Alternativen. also wird dort verweilt.

        Kann man sich am Anfang gar nicht vorstellen aber so ist das mit der Liebe!

  • urs

    Hmm..da habe jetzt echt ein problem für meine Art zu Reisen den passenden Ausdruck zu finden. Wir Reisen in den grosen Schulferien immer als Familie nach Asien (Phlippinen), wo wir unseren Zweitwohnsitz haben. Sind sozusagen Stationär in den Ferien, aber trotzdem wieder nicht. Weil nach den Ferien gehen wir ja weider nach Hause. Welcher Ausdruck würde da Passen….vielleicht „Familytravelers“?
    Interessante Bezeichnungen sind in deinem Beitrag auf jeden Fall zu finden. Aber ich denke, es ist nicht die Bezeichung, die du dir gibst beim Reisen. Es ist das doch Reisen selber, das dir sagt welche Art Reisender du bist?
    VG, Urs

    • Claudia

      Ihr scheint auch in keine Schublade der Reisetypen zu passen, wie wäre es mit einer neuen Kategorie: Zweite-Heimat-Urlauber oder Philippinen-Fans. So tief in ein Land einzutauchen, stelle ich mir faszinierend vor. Mich treibt die Neugierde in immer neue.
      Lieben Gruß an die Familie,
      Claudia

  • Daniel

    Urs, für mich ist das keine Reise bzw. kein Urlaub. Ihr lebt halt einen Teil eures Lebens woanders 😉 Ist also doch eher ein Wohnen, als ein Reisen oder?

    Eine Schublade ist nicht zwingend notwendig! Aber, verpflegt ich euch dort selbst? Macht ihr Ausflüge? Besucht ihr Orte, an denen ihr vorher noch nie hingekommen seit?

    LG Daniel von Madiba.de

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