Weltreise

Wie kannst du deine Reise mit Freunden & Familie teilen?

Es macht unheimlich viel Spaß deine Reise mit deinen Freunden und deiner Familie zu teilen. So haben sie das Gefühl mit dabei zu sein und können mit dir mit fiebern. Gleichzeitig dokumentierst du die Reise für dich, um Jahre später zurückblicken zu können.

 

Wie du das machen kannst, erfährst du jetzt.

 

Warum?

Als ich für ein Jahr nach Australien gegangen bin, hat mich meine Schwester überredet einen Blog zu starten. Am Anfang hatte ich gar keine Lust darauf, aber schnell habe ich gemerkt wie viel Spaß es mir macht. So konnte ich meine Reise mit allen teilen und gleichzeitig habe ich es auch für mich gemacht.

 

Es war mein Reisetagebuch, was ein unvergessliches Jahr dokumentiert hat. Von mir heraus wäre ich niemals auf die Idee gekommen, meine Erlebnisse in einem klassischen Tagebuch niederzuschreiben. Erst der Blog hat mich dazu gebracht, mir unterwegs Notizen zu machen und alle paar Tage einen neuen Beitrag zu veröffentlichen.

 

Nach der Reise habe ich die Texte aus dem Blog kopiert und gesammelt abgespeichert. Heute weiß ich es umso mehr zu schätzen. Man vergisst viel zu viel über die Jahre, aber mein Tagebuch ist mein zweites Gedächtnis. Es macht Spaß darin zu stöbern und sich wieder zu erinnern, was ich alles erlebt habe, wie es sich angefühlt hat und was ich gedacht habe.

 

Das ist schon lange her… Heutzutage teilen wir viel mehr unser Leben, als es damals üblich war. Es gibt unzählige Apps und Tools, mit denen wir alles teilen können.

 

whatsapp

 

Email & WhatsApp: Gesammelt direkt an Leute schicken

Gerade früher haben Leute gerne eine Rund-Email an alle geschickt, wo sie alle paar Wochen von ihren Reisen berichtet haben und Fotos angehängt haben.

 

Vorteil: Jeder hat eine Email-Adresse (selbst deine Oma).

 

Viel beliebter ist mittlerweile eine Gruppe in WhatsApp einzurichten, wo du viel intensiver deine Reise teilen kannst. Du musst keine ellenlange Berichte schreiben, sondern kannst direkt deine Fotos schicken. Der Austausch ist viel aktiver, als per Email.

 

Nachteil bei beiden Methoden: Manchmal gibt es Ärger damit, weil Leute nicht auf der Liste stehen, genervt sind von den ständigen Updates oder gerne mehr erfahren wollen. Teilweise gehen deine Nachrichten in der täglichen Flut auch einfach unter.

 

Vorteil bei WhatsApp: Hier entscheidest du als Admin, wer in der Gruppe ist. Trotzdem hat jeder die freie Wahl, die Benachrichtigungen auf stumm zu schalten oder die Gruppe zu verlassen, wenn er nicht mehr mag.

 

instagram backpackinghacks

 

Facebook & Instagram: Auf Social Media die Reise teilen

Wenn es dir vor allem ums Teilen von Fotos geht, sind Facebook und Instagram eine gute Wahl. Hier kannst du schnell deine Fotos hochladen und wenn du Lust hast auch lange Texte dazu schreiben.

 

Auf Facebook kannst du Foto-Alben für jedes Land einrichten und festlegen, wer alles deine Fotos sehen kann.

 

Noch besser finde ich jedoch Instagram. Hier hast du die Wahl, ob dein Account öffentlich oder privat ist. Neben Fotos kannst du auch Insta-Stories von deinem Tag machen. Und das Beste ist, du kannst einstellen, dass Fotos automatisch auch auf Facebook gepostet werden. So kann jeder entscheiden, wo er deiner Reise folgen will.

 

Nachteil: Nicht immer werden deine neuen Posts allen Leuten angezeigt oder sie gehen einfach im Feed unter.

 

Welche Social Media Apps nutzt du sowieso schon, um dich mit deinen Freunden auszutauschen? Nimm etwas für die Reise, was du schon aktiv nutzt.

 

wordpress

 

Einen kostenlosen Reiseblog erstellen

Wenn du gerne schreibst, ist ein Reiseblog etwas für dich. Hier kannst du ausführliche Reiseberichte mit Fotos erstellen. Am Ende der Reise hast du ein digitales Tagebuch deines Trips.

 

Es gibt viele Anbieter, wo du dir kostenlos einen Reiseblog anlegen kannst. Die meisten nutzen hierfür WordPress oder Blogger, etwas unbekannter ist Jimdo.

 

Bei allen drei ist der Blog schnell eingerichtet. Hierfür musst du dich registrieren, einen Domainnamen aussuchen („Name“.wordpress.com / „Name“.blogspot.com / „Name“.jimdo.com) und ein Einrichtungs-Assistent hilft dir beim Setup. Fertig. Auf der Reise kannst du per App, neue Beiträge erstellen, Fotos hochladen und den Blog verwalten. Was super einfach ist.

 

WordPress: Blog erstellen | App: Android, iPhone

Blogger: Blog erstellen | App: Android, iPhone

Jimdo: Blog erstellen | App: Android, iPhone

 

App-Tipp: Mit Snapseed (Android, iPhone) kannst du die Fotos direkt auf dem Handy bearbeiten, bevor du sie auf den Blog hochlädst.

 

Nachteil: Es ist deutlich mehr Arbeit, als nur ein paar Fotos zu teilen. Deine Reiseberichte sind öffentlich im Internet für alle zugänglich.

 

Mit einem Reiseblog Geld verdienen

Geht das überhaupt? Ja, aber nur ein Bruchteil der vielen Reiseblogs schafft es. Denn einen erfolgreichen Blog aufzubauen, braucht viel Zeit und Energie. Nur wenn du langfristige Ziele hast, lohnt sich die ganze Arbeit. Wenn du nur etwas für deine Weltreise dazu verdienen willst, suchst du dir besser einen Nebenjob. Das geht viel einfacher und schneller.

 

Ich will dich nicht entmutigen, nur ehrlich sein. Überleg dir vorher, was du willst.

 

Es macht Spaß (ganz ohne Druck) die Reise mit Freunden zu teilen. Selbst dafür bist du manchmal zu müde oder dir fehlt die Zeit. Oft bist du nonstop unterwegs und umgeben von anderen Backpackern. Die Reise beansprucht dich vollkommen und du willst das einfach genießen. Wer weiß, ob du noch mal so eine lange Reise machen wirst. Genieß es also!

 

Weitere Möglichkeiten

 

polarsteps

 

Travel App: Polarsteps

Polarsteps ist eine App, mit der du deine Reise dokumentieren und mit deinen Freunden teilen kannst. Per GPS wird dein Handy getrackt und lädt automatisch deine Route hoch, sobald du wieder Netzempfang oder wahlweise eine Wifi-Verbindung hast. Immer wenn du Zeit hast, kannst du Fotos und Texte ergänzen, die jeweils in der Karte angezeigt werden.

 

Super interessante App, wenn du keine Lust hast viel Zeit in einen Blog zu investieren und mehr als nur deine Fotos auf Social Media zu teilen. So weiß jeder immer direkt, wo du bist und kann deine Reise live verfolgen.

 

Und so kann es aussehen, schau dir den Jordanien Trip vom Instagramer Max Muench an.

 

um-die-welt

 

Reisebericht-Plattform: Um die Welt & Rastlos

Wenn du nur gelegentlich einen Reisebericht teilen willst, kannst du diesen auf öffentlichen Plattformen wie um die Welt oder rastlos stellen. Deinen Freunden schickst du einfach den Link zu deinem Autorenprofil, dort finden sie immer alle Artikel von dir.

 

google-fotos

 

Online-Fotoplattform: Flickr & Google Fotos

Wenn es dir hauptsächlich ums Teilen von Fotos und Videos geht, kannst du Flickr oder Google Fotos nutzen. Hier kannst du alles bequem per Handy oder Laptop hochladen und Fotoalben anlegen. Bei Google schickst du im Anschluss eine Einladung an deine Freunde. Bei Flickr legst du fest, ob du sie öffentlich teilen willst oder nur mit ausgewählten Flickr-Nutzern.

 

Was ist das richtige für dich?

Beantworte folgende Fragen:

Welche Apps nutzt du sowieso schon, um in Kontakt mit deinen Freunden zu bleiben?
Nutze die gleichen Apps auf Reisen, das ist am einfachsten und bequemsten.

 

Wen willst du erreichen?
Neben Freunden und Familie, sind es vielleicht Arbeitskollegen und Bekannte. Je mehr Leute deine Reise mit verfolgen wollen, desto schwieriger ist es eine gute Plattform zu finden. Am einfachsten sind dann öffentliche.

 

Soll es privat oder öffentlich sein?
Entweder hast du kein Problem damit alles öffentlich zu teilen oder du postet nichts zu persönliches. Dafür kannst du andere Kanäle nutzen, um nur deine direkten Freunde oder Familie zu erreichen.

 

Willst du alles live teilen?
Dann nutzt du am besten WhatsApp, Facebook, Instagram und Co. Mit einer lokalen SIM-Karte kannst du es direkt posten oder zeitverzögert, wenn du wieder WIFI hast.

 

Wie viel Arbeit willst du reinstecken?
Ein Reiseblog braucht viel mehr Zeit, als zwischendurch ein paar Fotos mit kurzen Texten zu posten. Nicht jedem fällt es leicht lange Texte zu schreiben, Fotos müssen rausgesucht und vielleicht bearbeitet werden. Wer zum Perfektionismus neigt, sollte lieber keinen Blog starten.

 

Egal, für welche Option du dich entscheidest, Hauptsache du machst etwas. Sonst wirst du es im Nachhinein bereuen. Es macht einfach Spaß die Reise mit Anderen zu teilen und durch den alten Feed deiner Reise zu scrollen oder in alten Berichten zu lesen. So hältst du deine Erinnerungen lebendig.

 

Wie teilst du deine Reise mit Freunden und Familie? 

 

 

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