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Meine Weltreise Packliste - Weniger ist mehr!

Keine Ahnung, was auf deine Weltreise Packliste gehört?! Hier findest du die wichtigsten Antworten: Was du unbedingt mitnehmen solltest und was du besser zu Hause lässt.

 

Nur eins vorab…

 

Es gibt keine ultimative Weltreise Packliste!!!

 

Du wirst auf jedem Reiseblog eine andere Packliste finden und jede wird etwas variieren. Das ist eine Frage vom Typ, Reisezielen, Reisedauer, Klima, geplanten Aktivitäten, ob City-Hopper oder Naturfreund, ob Frau oder Mann, alleine oder als Paar reisend… Was für eine Person perfekt ist, kann bei dir ganz anders aussehen.

 

Hol dir also Inspirationen bei ein paar Packlisten und finde deine eigene Lösung. Und keine Panik, du kannst nichts verkehrt machen. Spätestens auf der Reise wirst du merken, was nicht funktionert oder fehlt und dann gehst du Einkaufen.

 

Du kannst sowieso nicht für alle Situationen packen

 

Von daher verabschiede dich von der Idee und konzentriere dich auf die wesentlichen Dinge. Der Rest wird sich unterwegs schon ergeben. Bei Bedarf wirst du dir neue Klamotten kaufen oder Equipment ausleihen.

 

Nicht überall wirst du alles bekommen (was das ist, verrate ich dir später), von daher macht es Sinn ein paar Dinge strategisch zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen. So ersparst du dir Stress, hast mehr Auswahl und gibst weniger Geld aus.

Weltreise Packliste zum Download

 

 Hier kannst du dir meine Weltreise Packliste kostenlos herunterladen und anpassen, denn du kannst sie bearbeiten und natürlich auch ausdrucken.

 

Reist du nur durch eine Region? Dann lade dir die Südostasien Packliste oder die Südamerika Packliste herunter.

Inhaltsverzeichnis

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Was ist der richtige Rucksack für dich?

Hier sieht die Antwort für jeden anders aus.

 

Ich reise seit zwei Jahren nur noch mit einem Handgepäckrucksack und vermisse nichts. Für mich ist der 40-Liter-Rucksack perfekt, aber nicht jeder mag so minimalistisch reisen.

 

Wie viel Liter braucht dein Rucksack?

 

Ein Handgepäckrucksack hat etwa 40 bis 45 Liter Volumen, was ausreichend für Minimalisten und warme Länder ist. Reist du also dem Sommer hinterher, brauchst du keine warme Klamotten einpacken und sparst dir viel Platz.

 

Geht deine Weltreise auch durch kältere Regionen solltest du dir eher einen Rucksack mit 50 bis 60 Litern kaufen. Wenn dein Trip hauptsächlich durch kalte Ecken geht und du viel Zeit draußen verbringen willst, sind 60 bis 70 Liter besser für dich.

 

Meine Empfehlung: warme Länder (Südostasien) 40 bis 50 Liter, gemäßigtes Klima (Südamerika) 50 bis 60 Liter, kalte Länder 60 bis 70 Liter

 

Jetzt weißt du, wie groß dein Rucksack sein soll. Was ist sonst noch wichtig?

 

Wanderrucksack vs. Reiserucksack

 

Einen klassischen Wanderrucksack kann ich dir nicht empfehlen, da er meist nur von oben zu befüllen ist. So bist du ständig am Kramen, wenn du an Sachen dran kommen willst. Das kann nur im Chaos enden.

 

Deutlich besser sind hier Reiserucksäcke (Traveller Modelle), die du wie einen Koffer aufklappen kannst. So behälst du immer den Überblick. Noch dazu haben sie oft mehrere Fächer und praktische Features, die dir das Leben unterwegs erleichtern.

 

Einige Rucksäcke haben zusätzlich noch Rollen, so kannst du sie bei ebener Fläche wie einen Rollkoffer hinter dir herziehen. Jedoch lassen sie sich schlechter auf dem Rücken tragen und sind schwerer, was dich in vielen Momenten auf Reisen nerven wird.

 

Denn als Backpacker musst du deine Tasche schon mal in den fünften Stock schleppen, auf Boote klettern und über den Strand zum Bungalow laufen. Da ist ein leichter Rucksack deutlich angenehmer, deshalb kann ich dir dieses Modell nicht wirklich empfehlen.

 

Schau dir einfach die unterschiedlichen Modelle an und probiere sie an.

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Worauf beim Rucksackkauf achten?

 

Dein Rucksack sollte gut sitzen, damit du ihn problemlos eine Weile durch die Gegend tragen kannst. Entscheidend ist hier, das der Rucksack zu deinem Körper passt. Jeder hat eine andere Rücklänge und Schulterbreite, deshalb gibt es nicht den besten Rucksack.

 

Welcher der richtige für dich ist, findest du durch Ausprobieren heraus. Lass dich in einem Outdoorgeschäft beraten, was einen guten Rucksack ausmacht und wie man ihn richtig einstellt.

 

Lies dir vorher durch, worauf du beim Einkauf achten musst.

 

Nur mit Handgepäckrucksack reisen

 

Am Anfang ist es schwierig zu wissen, was du wirklich brauchst und was du getrost zu Hause lassen kannst. So wird es dir als Newbie-Backpacker schwerer fallen, nur mit Handgepäck zu reisen. Aber es ist nicht unmöglich.

 

Lerne aus meinen Fehlern und Erfahrungen. Probier es selber aus so minimalistisch zu reisen und du wirst es nicht bereuen. Außerdem hast du nichts zu verlieren, vermisst du etwas unterwegs, kannst du es dir immer noch kaufen.

 

Diese Artikel helfen dir dabei weiter:

 

Tagesrucksack oder Umhängetasche

 

Neben meinem großen Rucksack, habe ich auch immer eine kleine Tasche für den Alltag dabei. Oft nehme ich meinen Tagesrucksack (Deuter Speed lite 20)* mit, da ich ihn auch für eine ganztägige Wanderung nutzen kann. Ansonsten habe ich auch oft eine kleine Umhängetasche dabei.

 

Für einen kurzen Trip lasse ich schon mal mein restliches Gepäck zurück und nehme nur das Nötigste in meinem Daypack mit. Er lässt sich gut tragen, auch wenn ich 2 Liter Wasser und Essen dabei habe. Wenn er leer ist, kann ich ihn noch mit in meinen großen Rucksack stecken.

 

Update: Im Moment reise ich nur mit dem Faltrucksack Squezzy von Tatonka* und bin überrascht, wie gut er sich tragen lässt. Er ist zudem schön leicht und lässt sich ultra klein zusammenfalten. So kann ich ihn wegstecken, wenn ich längere Strecken mit dem gesamten Gepäck laufe.

 

Und ich habe endlich eine Regenschutzhülle* gefunden, die auf dem kleinen Tagesrucksack nicht verrutscht. So eine geniale Lösung!

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Was kannst du weglassen?

Stell dir bei jedem Teil die Frage: Brauche ich es wirklich?

 

Reduziere alles auf ein Minimum. Entscheide dich für Sachen, die du mehrfach einsetzen kannst. Versuch dem Drang für alles gewappnet zu sein, zu widerstehen. Plan lieber ein paar Euros extra ein, die du bei Bedarf für Klamotten und Equipment unterwegs ausgeben kannst.

 

Ist ein Reisestecker notwendig?

 

Meistens nicht.

 

Auf meiner Weltreise hatte ich zum Beispiel einen Reisestecker dabei, den ich aber in Südostasien oder Südamerika nicht gebraucht habe. Irgendwann habe ich ihn verschenkt und mir einen kleinen Adapter für US-Steckdosen gekauft, denn oft haben Unterkünfte Euro- oder US-Steckdosen.

 

Es gibt natürlich Ausnahmen, wie Australien oder Malaysia, aber vor Ort kannst du dir dann einen Steckeradapter für wenig Geld kaufen und am Ende des Aufenthalts einem anderen Backpacker geben.

 

Hier kannst du sehen, welcher Steckertyp in den einzelnen Ländern verwendet wird.

 

Laptop oder Smartphone?

 

Ein Laptop ist auf Reisen praktisch, um Flüge zu buchen oder Netflix zu schauen, aber wirklich notwendig ist es meist nicht.

 

Mit dem Smartphone kannst du die meisten Sachen erledigen, auch wenn die kleine Tastatur und Bildschirm manchmal nerven. Es gibt so viele coole Apps für Backpacker, die dein Leben unterwegs erleichtern.

 

Überlege es dir gut, ob du wirklich ein Laptop mitnehmen willst, denn es kann oft zur Last werden.

 

Das sind meine Argumente den Laptop nicht mitzunehmen.

 

Und deine Fotos kannst du auch ohne Laptop sichern.

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Wie viele Paar Schuhe brauchst du?

 

Schuhe sind immer ein schwieriges Thema, besonders wenn du aktiver Mensch bist. Über die Jahre habe ich die perfekte Schuhformel herausgefunden…

 

Ein Paar am Fuß + eins im Rucksack + Flip Flops = 3 Paar Schuhe

 

Welche Schuhe es nun genau sind, ist von Reise und Typ verschieden. In Südostasien hatte ich Sandalen, Flip Flops und Laufschuhe dabei. Für Südamerika haben sich Sneaker, Trail Running Schuhe und Flip Flops bei mir bewährt.

 

Was für dich die richtigen Schuhe sind, findest du hier heraus.

 

Brauchst du Wanderschuhe?

 

In 90 Prozent der Fälle – NEIN.

 

Früher hatte ich oft meine Wanderschuhe auf Reisen dabei, aber viel zu oft habe ich sie gar nicht gebraucht. In den meisten Situationen wären leichtere Schuhe vollkommen ausreichend gewesen. Die restliche Zeit waren sie zu warm, klobig und haben Platz im Rucksack weggenommen.

 

Mittlerweile nehme ich lieber Laufschuhe mit griffigem Profil oder Trail Running Schuhe mit. Richtige Wanderschuhe besitze ich gar nicht mehr, weil sich meine Füße mittlerweile an die Belastungen gewöhnt haben und sich über mehr Luft zum Atmen freuen.

 

Besonders Trail Running Schuhe kann ich dir empfehlen, das sind wahre Alleskönnen. Mit ihnen habe ich auf meiner Weltreise Dschungel-Treks und mehrtägige Wanderungen in den Anden gemeistert. Sie sind viel angenehmer zum Tragen, schön leicht und lassen sich kompakt wegpacken.

 

Eine gute Auswahl an Trail Running Schuhen findest du auf Amazon* und SportScheck*. Probier sie einfach aus.

 

Pack Wanderschuhe ein, wenn du Probleme mit dem Sprunggelenk hast und  wenn du krasse Alpine Wandertouren mit anspurchsvollem Gelände geplant hast.

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Schlafsack mitnehmen oder nicht?

 

Das hängt von deinen Plänen ab.

 

Als ich durch Australien gereist bin, habe ich insgesamt monatelang auf Roadtrips gezeltet und da war ein Schlafsack sehr praktisch. Zwar hätte ich mir einen billigen vor Ort kaufen können, aber in den kalten Winternächten im Outback war ich für meinen warmen dankbar.

 

Auf meiner Weltreise habe ich jedoch so selten einen Schlafsack gebraucht, dass ich keinen dabei hatte. Stattdessen habe ich mir einen Schlafsack geliehen, wenn ich eine mehrtägige Trekkingtour gemacht habe.

 

Mein Tipp: Bring dir hierfür ein Schlafsack-Inlett* mit, damit es hygienischer ist. Wer weiß, wann er zuletzt gereinigt wurde.

 

Ob du einen Schlafsack einpacken willst, hängt von deinen Plänen ab.

 

Wie sieht es mit weiteren Camping-Equipment aus?

 

Das gleiche gilt für das Zelt, Isomatte, Campingkocher und so weiter. Planst du monatelang diese zu nutzen, machen sie Sinn, aber vielleicht nur temporär. Außer du reist eher abenteuerlich, per Anhalter oder willst möglichst viel draußen verbringen.

 

Brauchst du ein Moskitonetz?

 

Eigentlich nicht. In den Tropen haben bereits viele Unterkünfte ein Moskitonetz. Achte einfach bei der Auswahl der Unterkunft schon darauf, ob du eins auf den Fotos siehst.

 

Gegen ein Moskitonetz spricht, dass du es wahrscheinlich nur selten brauchst und es doch relativ schwer ist, es wiegt zwischen 250 bis 600 Gramm. Noch dazu gibt es meist keine Aufhängvorrichtung und du mußt dich mit Klebestreifen behelfen.

 

Tipp: Und wenn es doch mal kein Moskitonetz gibt, solltest du die Klimaanlage oder einen Ventilator einschalten, um dir die Biester vom Leib zu halten. In einem Privatzimmer kannst du vorm Schlafengehen Mücken jagen und dann alle Öffnungen schließen. Zur Sicherheit kannst du dich noch einsprühen.

 

Ein Moskitonetz ist sinnvoll, wenn du abenteuerliche Touren durch die Tropen machen willst. Als ich auf einem Frachter durch das Amazonasgebiet in Bolivien gefahren bin, habe ich in einer Hängematte an Deck geschlafen und wäre ohne Moskitonetz gestorben.

 

So schützt du dich am besten vor Mückenstichen

Streetart

Spiegelreflexkamera einpacken?

 

Es ist ein Wunder, wie gut die Fotos von Smartphones mittlerweile sind, besonders wenn du ein teueres Modell hast. Wem das nicht reicht, der kann eine Premium-Kompaktkamera mitnehmen. Diese bietet eine höhere Bildqualität und Einstellmöglichkeiten, die Hobby-Fotografen begeistern wird.

 

Von einer Spiegelreflexkamera rate ich jedoch ab, außer du bist ein Profi oder die Fotografie ist deine größte Leidenschaft.

 

Es sprechen gleich mehrere Gründe gegen eine Spiegelreflexkamera:

 

Das Gewicht – deine gesamte Fotoausrüstung mit Wechselobjektiven, Stativ & Co. wird schnell über zwei Kilogramm wiegen.

 

Diebstahlgefahr – du musst immer ein Auge auf deine Ausrüstung haben und sie sicher aufbewahren.

 

Schaden – auf Reisen musst du die Kamera vor Wasser, Staub und Erschütterungen schützen.

 

Unpraktisch – so wirst du sie nicht immer dabei haben und einmalige Foto-Chancen verpassen.

 

Die beste Kamera ist die, die man gerade dabei hat. - Elliott Erwitt

 

Noch mehr Anregungen, was du besser nicht einpackst, findest du auf meiner Anti-Packliste.

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Pack Klamotten für sieben Tage ein

 

Nimm deine Lieblingsklamotten mit, die du gerne jeden Tag trägst.

 

Du wirst mindestens einmal die Woche deine Sachen waschen müssen. Von daher sollten sie unempfindlich und schnell trocknend sein. Gerade in den Tropen sind leichte und luftige Baumwoll-Shirts angenehm, da du unter enganliegenden Shirts stärker schwitzt.

 

Layering statt Winterklamotten

 

Achte darauf, dass du die Kleidungsstücke gut miteinander kombinieren kannst, farblich und vom Style.

 

Und teste, ob du sie übereinander anziehen kannst: Top, Shirt, Longsleeve, erster Pulli, zweiter Pulli und Jacke. So bist du warm angezogen, auch wenn es kälter draußen ist und du musst dir keine Winterjacke kaufen.

 

Welche Hose mitnehmen?

 

Ich nehme oft eine leichte Jeans mit, weil ich sie gerne trage und sie robust ist. Achte aber darauf, dass sie bequem ist, so dass ich sie ohne Probleme auf langen Busfahrten oder auf Wanderungen tragen kann.

 

Die Jeans ist eigentlich nicht die beste Wahl, vor allem in den Tropen. Hier eignen sich eher leichtere Materialien, die atmusaktiv sind, wie Leinen. Frauen können auch ein leichtes Kleid einstecken.

 

Die Hauptsache ist, dass du die Hose gerne trägst und dich wohlfühlst. Achte einfach darauf, dass sie vielfältig einsetzbar und nicht empfindlich ist.

 

Schlafanzug

 

Mittlerweile habe ich keinen extra Schlafanzug mehr dabei.

 

Als ich durch Patagonien gereist bin, habe ich mir eine dünne Leggings zum Schlafen geholt, weil mir nachts zu kalt war. Diese hat sich gleich doppelt gelohnt, weil ich sie beim Campen abends unter der Hose angezogen habe, als es zu kalt wurde.

 

Tipp: Wenn du einen leichten Schlaf hast, sind Ohrenstöpsel und eine Schlafmaske deine Rettung.

Perito Moreno Gletscher, Argentinien

Mütze, Schal & Handschuhe

 

Die würde ich nicht mitnehmen. Falls du sie unterwegs brauchst, kannst du sie für wenig Geld kaufen und anschließend wieder verschenken, wenn du die kalte Region verlässt.

 

Regenjacke vs. Regenschirm

 

Eine Regenjacke packe ich immer ein.

 

Gerade in kälteren Regionen, ist es eine zusätzliche Schutzschicht vor Wind und Kälte. Im tropischen Regen ziehe ich sie selten an, da es viel zu warm ist. Auf dem Roller, auf Wanderungen oder Vulkanbesteigungen bin ich jedoch froh sie dabei zu haben.

 

Als aktiver Mensch, der gerne in der Natur unterwegs ist, passt die Regenjacke besser zu dir.

 

Super sind leichte Jacken, die du klein zusammenfalten kannst. Auf meiner Weltreise hatte ich eine North Face Jacke aus der „Flight Series“ dabei und war sehr zufrieden. Im Moment nutze ich die Jacke Neufundland von Schöffel*, die gerade mal etwas über 200 Gramm wiegt und sich klein zusammenpacken lässt.

 

Alle Stadtmenschen, die vor allem durch die Tropen reisen, ist ein Schirm besser oder sogar gar nichts. Mach’s wie die Einheimischen und warte die Schauer kurz ab. Vor Ort kannst du dir immer noch einen Regenponcho kaufen, wenn du deine Meinung änderst.

 

Achte auf das Gewicht

 

Wenn du die Wahl zwischen zwei Shirts hast, dann nimm das leichtere. Am Ende addiert es sich auf und du wirst einen Unterschied merken. Laufe aber jetzt nicht in den Outdoor-Shop, um alles in der ultralight Ausführung zu kaufen. Versuche einfach unnötiges Gewicht zu vermeiden.

Travelsafe von Pacsafe

Multifunktionale Ausstattung

 

Dazu gehört zum Beispiel ein Sarong, er ist als Strandtuch, Decke für nachts oder im kalten Bus, bei Tempelbesuchen, als Rock oder Schal und vieles mehr zu gebrauchen.

Schlafsack-Inlett

 

Auch das Schalfsack-Inlett* ist vielfältig einsetzbar. Dieses nutze ich, wenn ich mir einen Schlafsack ausleihe, wenn es nicht so sauber in einer Unterkunft ist oder als Decke für nachts.

 

Als Flashpacker wirst du es weniger brauchen, aber als Budget Backpacker ist oft sehr nützlich. Achte beim Kauf auf die richtige Größe, da es in unterschiedlichen Längen von 180 bis 220 cm gibt.

 

Leggings

 

In Südamerika habe ich meine Leggings lieb gewonnen, ein absoluter Geniestreich für Frauen.

 

Sie ist leicht und nimmt kaum Platz im Rucksack weg. In kälteren Regionen kannst du sie unter der Jeans anziehen. Sie ist super bequem, für abends oder als Schlafanzug. Und in der richtigen Kombi auch schick.

 

Dry Bag

 

Ein wasserdichter Beutel gehört in jeden Rucksack. In ihm kannst du deine Sachen sicher aufbewahren, vor allem deine elektronischen. Er schützt nicht nur vor Nässe, sondern auch vor Staub und Dreck.

 

Gerade auf Bootsausflügen, beim Trekking und bei naßen Outdooraktivitäten ist er goldwert.

 

Wertsachen sichern

 

Viele Backpacker nutzen Brustbeutel oder Bauchtaschen, um den Reisepass, die Kreditkarte und das Bargeld sicher aufzubewahren. Ich mag sie nicht, weil das bei meiner schlanken Figur sehr offensichtlich ist. Außerdem schwitzt du unter den Dingern.

 

Stattdessen bewahre ich meine Wertsachen meist in meinem Tagesrucksack und lass ihn nicht aus den Augen. Ich habe sowieso immer nur das Nötigste dabei und lasse den Rest in der Unterkunft.

 

Wenn das Hostel kein Schließfach hat, kannst du den Travelsafe von Pacsafe verwenden. In den kleinen mit 5 Litern passen dein Reisepass, die Kamera und das Portemonaie. Falls du mit Laptop reist, solltest du den 12 Liter Beutel nehmen.

 

Der Travelsafe ist meinem Metallgitter geschützt und du kannst ihn mit einem Metallseil an einem festen Bauteil im Zimmer sichern. Das gibt dir ein besseres Gefühl in Unterkünften, in denen du dich nicht wohl fühlst, und stoppt Gelegenheitsdiebe.

 

Noch mehr Tipps, wie du deine Wertsachen auf Reisen sicher aufbewahren kannst.

Hier ist meine Weltreise Packliste:

Weltreise Packliste: Reisepass, Geld, Kreditkarte

Dokumente & Geldsachen

 wasserdichter Beutel* für den Reisepass (so kommt nichts dran)
 Reisepass mit 1-2 Kopien
 Versicherungsschein der Auslandskrankenversicherung
 internationaler Impfpass

 Original Führerschein + internationaler Führerschein

 

Weitere Reisedokumente (optional):
internationaler Studentenausweis
PADI-Tauchausweis

Segelschein
etc.

 

2 Kreditkarten
 Notfall-Bargeld: 100-200 US-Dollar (kleine Stückelung)
Unterlagen fürs Online-Banking

 

extra Passbilder (für weitere Visa)
1 kleines Portemonnaie (besser sind 2)
Notfall-Telefonnummer für Versicherung, Kreditkarten sperren, Kontaktperson zu Hause
Reiseunterlagen für Flüge, Unterkünfte, Mietwagen, etc. (Buchungsbestätigungen, Adressen, etc.)
Bewerbungsunterlagen (Working Holiday Visum)

 

Tipp: Scanne alle Dokumente ein und lege sie dir online ab (z.B. als Entwurf im Email-Postfach, in der Cloud).

 

Hilfreicher Artikel: Checkliste: die wichtigsten Reisedokumente

Gesundheit auf Reisen - Reiseapotheke

Reiseapotheke & Kulturbeutel

Reiseapotheke

 

Link-Tipp: Warum ich was mitnehme, kannst du hier nachlesen

 

Als Standard nehme ich oft folgendes mit:
 Schmerztabletten (Paracetamol)
 Fieberthermometer*
Wunddesinfektion (Octenisept Spray 50ml* oder Wundreinigungstücher*)
 Antiseptikum (Betaisadona Salbe*)
 Elektrolyte als Pulver (bei Durchfall, z.B. Elotrans*)
 Tiger Balm rot mini* (Muskelverspannung, Juckreiz Insektenstiche, Erkältungen)
 Verbandszeug (Mullbinden, sterile Kompressen, Leukoplast)
 Pflaster (Blasepflaster für Wanderungen)

 

Optional:
 verschreibungspflichtige Medikamente
 Verhütung (Pille), Kondome
 Malariamedikamente
 Wund- und Heilsalbe (Bepanthen)
 Reiseübelkeit
 Augentropfen
 Antihistaminika
 etc.

 

Hygiene- & Kosmetikartikel:

 

 Kulturbeutel* (dieses minimalistische Modell nutze ich schon seit Jahren) oder alternativ einen zum Aufhängen* (noch mehr Auswahl findest du hier*)

 

Zahnbürste & Zahnpasta

Tipp: Das Konzentrat One Drop Only Zahnpasta* nimmt viel weniger Platz weg und hält ewig.

 

Shampoo

Tipp: Nimm Haarseife*, die spart dir viel Platz und Gewicht, besonders praktisch, wenn du nur mit Hangepäck reist. Früher habe ich eine von Lush genutzt, mittlerweile bin ich auf die Alverde Shampooseife mit Mandarine-Basilikum Duft vom dm umgestiegen und bin sehr zufrieden.

 

 Seife (statt Duschgel)
Lippenbalsam (am besten mit Lichtschutzfaktor)
 Gesichtscreme
 Deo
Tampons oder Menstruationstasse
 Sonnencreme
 Mückenspray (z.B. Anti Brumm naturel*)
 Rasierer
 Nagelknipser
 Pinzette
 Ohrstöpsel
 Bürste, Hairstyling, Makeup, kleiner Handspiegel, etc.

Weltreise Packliste: Kleidung, Schuhe

Kleidung für 7 Tage

5 T-Shirts & Tops
1 dünnes Longsleeve
1 Pulli (mit Kapuze) + 1 weiteren für kältere Regionen (z.B. Fleece)

 

 1 Beutel mit Unterwäsche & Socken
 1 BH (+ Sport-BH?)
 1 Bikini
1 Schlauchtuch (Mein Favorit sind die von Buff, die du auf Amazon* oder SportScheck* bekommst)
 1 Beutel für Schmutzwäsche

 

Tipp: Nutze Packbeutel* oder Packing Cubes* in unterschiedlichen Größen, um Ordnung zu schaffen.

 

 2-3 Shorts
 1 lange Hose
+ 1 zusätzliche Hose für kältere Regionen oder Wanderhose* (bei Bedarf)
Leggings für Frauen (vielseitig & bequem)

 

 1 Regenjacke
 1 Flipflops
 1 Sneaker / Ballerinas / Sandalen* / Trail Running Schuhe* (noch mehr Auswahl*) / Wanderschuhe

 

Meine Schuh-Formel

 

Generelle: Ein Paar am Fuß + eins im Rucksack + Flip Flops

Warme Regionen: Flip Flops + Sandalen + Trail Running Schuhe

Kältere Regionen: Flip Flops + Sneaker oder Trail Running Schuhe (oder beides)

 

Entscheidungshilfe, welche Schuhe du mitnehmen sollst.

Weltreise Packliste Ausrüstung: Kulturbeutel, Reiseapotheke, Pacsafe, Packtowl, Sarong

Sonstige Ausrüstung

Tagesrucksack* (Faltrucksack*) oder Umhängetasche (faltbar*)
 Pack Towel* (leicht & schnell trocknendes Handtuch)
 Schlafsack-Inlett* (aus Baumwolle oder Seide)
 Sarong (multifunktional)

 

 Sonnenbrille
 Ohrstöpsel (Oropax)
Toilettenpapier (ein paar Blätter im Zipp-Beutel für unterwegs)

 

 2 Zahlenschlösser* zum Sichern des großen Rucksacks
 1 Vorhängeschloss für Schließfächer und Hoteltüren (Asien)
 mobiler Travelsafe klein* oder Travelsafe groß* (für Laptop)
Drybag, ein wasserdichter Packsack (Amazon* / SportScheck*)

 

 Ziploc-Beutel für Kleinkram
kleines Notizbuch & Stift
 Taschenmesser (nicht im Handgepäck im Flugzeug)
Wäscheleine*
 Nadel & Faden
 Tape
 Kabelbinder

 

Optional

Sportausrüstung (Schnorchel & Taucherbrille, Surfboard, Skateboard, etc.)

weiteres

Weltreise Packliste: Kamera, Handy, USB, Lampe, Uhr

Elektronik

 Stirnlampe* (für aktive Entdecker)
 Casio-Armbanduhr*

 

 Kamera mit extra Memorycard & Ersatz-Akku, Ladegerät, USB-Cardreader
 USB-Memory-Stick* oder externe Festplatte* für Backup von Daten & Fotos

 

 Smartphone, Ladegerät, Kopfhörer

 

optional:
 Kindle Paperwhite*

Optional: Trekking

 Wanderschuhe (leichte Halbschuhe oder schwere Lederstiefel)
 schnelltrocknende Hose, Leggins, ggf. Regenhose

 

 Zelt, Isomatte, Schlafsack
 Besteck, Teller & Tasse, Kocher, Gewürze
 Water purifiers (Chlortabletten)

Weltreise Packliste Ausrüstung

Weltreise Packliste zum Ausdrucken

Hier kannst du dir meine Weltreise Packliste kostenlos herunterladen und anpassen, denn du kannst sie bearbeiten und natürlich auch ausdrucken.

 

Reist du nur durch eine Region? Dann lade dir die Südostasien Packliste oder die Südamerika Packliste herunter.

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